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Freitag, 30. April 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Weltweit feierten Juden in der Nacht auf Freitag das Lag Baomer. Das fröhliche Fest erinnert an das Ende einer Pandemie vor rund 2000 Jahren. Doch eine Massenpanik an einem Wallfahrtsort in Israel forderte Dutzende von Toten und Verletzten.

Moskau hat mehrere Diplomaten aus Staaten ausgewiesen, die sich solidarisch mit Tschechien erklärt haben. Nun fordert das Parlament in Brüssel von der EU eine härtere Gangart. Diese spricht gegenüber dem Kreml allerdings kaum mit einer Stimme.

Im Nachbarland verläuft das Freiheitsgefälle in der Pandemie von West nach Ost. Eine Spurensuche im Habsburg-Disneyland, bei einem einsamen Pfarrer und in der «Modellregion» Vorarlberg.

In Nordirland nimmt die Angst vor neuer Gewalt zu, nun droht der Rücktritt der Regionalpräsidentin Arlene Foster von der unionistischen DUP die politische Krise zu vertiefen. Die britische Provinz begeht ihr hundertjähriges Bestehen in einer Phase der Unsicherheit, welche die DUP in den letzten Jahren noch befeuert hat.

Seit wenigen Wochen hat Libyen endlich wieder eine Einheitsregierung. Doch sie erweist sich bereits jetzt als Etikettenschwindel. Ministerpräsident Dbaiba musste eine Reise nach Benghasi abbrechen, weil der dortige Warlord sein Veto einlegte.

Das Bundesverfassungsgericht weitet die im Grundgesetz geforderte Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zu konkreten, einschneidenden Massnahmen des Klimaschutzes aus. Die weltweiten Dimensionen der Klimaerwärmung blenden Deutschlands höchste Richter aus.

Bulgarien nimmt Ermittlungen gegen russische Geheimdienstmitarbeiter auf und weist einen Diplomaten aus. Doch weshalb geschieht dies erst Jahre nach den vermutlichen Sabotageaktionen?

Corona hat die Arbeit der Polizei verändert. Sie wird nun auch von konservativer Seite kritisiert und gerät in Auseinandersetzungen mit scheinbar normalen Bürgern. Die Deutsche Polizeigewerkschaft macht dafür die «Querdenken»-Bewegung verantwortlich.

Die Corona-Pandemie schien in Indien vor zwei Monaten so gut wie überwunden. Von Herdenimmunität war die Rede. Jetzt ist das Land zum Corona-Epizentrum der Welt mutiert. Wieso?

Die erste Parlamentswahl in den Palästinensergebieten seit 15 Jahren war für den 22. Mai geplant.

Nachdem Saudiarabiens Kronprinz diese Woche versöhnliche Töne vor dem eigentlichen Erzfeind Iran angeschlagen hatte, zieht der Iran nach.

Die brasilianische Gesundheitsbehörde hat als erstes Land weltweit die Zulassung von Sputnik V aus Sicherheitsgründen verweigert. Die russischen Behörden schäumen. Aber auch in Brasilien regt sich Widerstand.

Über 150,5 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,16 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 86 Millionen genesen.

Mehr als tausend Militärs, unter ihnen zwanzig Generäle im Ruhestand, drohen in einem offenen Brief kaum verhohlen mit einem Militärputsch in Frankreich. Die extreme Rechte applaudiert, die Linke läuft Sturm, und die Regierung droht mit Sanktionen.

Christoph Metzelder hatte als Fussballer einen tadellosen Ruf. Der heute 40-Jährige galt als ein Profi, dessen Horizont nicht am Stadionparkplatz endet. Nun wird er wegen der Verbreitung von jugendpornografischen Inhalten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Steht europäisches über nationalem Recht? Darüber streiten sich Polen und die EU. Ein grundlegendes Urteil darüber wurde auf Mitte Mai vertagt. Es wird den Konflikt zwischen Polen und der EU weiter anheizen.

Die Website Medusa ist von den russischen Behörden gleichsam als aussätzig gebrandmarkt worden. Die Diffamierung bedroht die Existenz des Portals. Das kommt dem Kreml in seinem Wüten gegen alles Unangepasste zupass.

Wichtige Wahlversprechen hat der neue Präsident bereits erfüllt. Wirtschaftlich und in Bezug auf die Pandemie stehen die USA überraschend gut da. Doch Biden muss sich auch einige Kritik gefallen lassen.

Das dritte Billionen-Projekt des Präsidenten dreht sich um Kinderbetreuung, Erziehung und verbesserte Chancen von Frauen am Arbeitsplatz. Bidens Tempo ist atemberaubend, seine Erfolgsaussichten weniger klar.

Sanktionen, militärische Weichenstellungen und undiplomatisch harsche Worte: Joe Biden hat in der Aussenpolitik so manches heisse Eisen angepackt. Aber wie viel Substanz steckt dahinter? Ein Überblick.

Auf der Suche nach knackigen Themen, mit denen sie das Weisse Haus kritisieren können, sind selbst hochrangige Republikaner in den USA auf Abwege geraten. Hängt es damit zusammen, dass die eigenen Wähler Bidens Spendierlaune gut finden?

Bei Demonstrationen gegen die Machtübernahme durch den Militärrat und deren Unterstützung durch Frankreich sind im Sahelstaat Tschad mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Früher verglich der saudische Kronprinz den iranischen Revolutionsführer mit Hitler. Nun will Mohammed bin Salman «gute und besondere Beziehungen» mit Teheran. Die sanften Töne aus Riad sind ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns.

Libanon ist ein wichtiger Produzent der «Jihadisten-Droge» Captagon, ihre Abnehmer sind oft Partygänger in den Golfstaaten. Nach dem Fund von über fünf Millionen Pillen in Granatäpfeln hat Saudiarabien den Import von libanesischem Gemüse und Obst verboten.

Während die Jesiden im Nordirak im Elend verharren, streiten Araber, Kurden und Türken um Einfluss in der Region. Ein irakisches Genozid-Gesetz bringt nun erstmals Hoffnung auf Wiederaufbau und Entschädigung.

Dass die Asean den burmesischen Putschistenführer an einen Sondergipfel eingeladen hat, ist störend. Aber ohne Kontakt zur Militärführung ist keine Lösung möglich.

Ostasiens ältestes Industrieland will nicht mehr Nachzügler sein. Damit muss Japan die Treibhausgasemissionen bis 2030 noch stärker senken als Europa.

Zwölf Wochen nach dem Militärputsch in Burma sitzt der Juntachef mit Asean-Ländern am gleichen Tisch. An dem Gipfeltreffen hat man sich angeblich in wesentlichen Punkten verstanden. Doch was ist davon zu halten?

In der Mongolei liefert sich die Politik wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen ein unwürdiges Hauen und Stechen. Zu allem Ungemach ist auch noch die pandemische Lage ausser Kontrolle geraten.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Sportredaktor Roman Michel kommentiert die Querelen im Europäischen Fussball und erklärt, warum trotz schnellem Niedergang der Super-League-Pläne die Probleme nicht kleiner werden.

Im süddeutschen Tübingen gibt es dank mehr Coronatests erste Lockerungen der Massnahmen. Auf Letztere hofft auch Graubünden. Es gibt aber nicht nur Parallelen, sondern auch Unterschiede.

Trainer Mario Frick glaubt an den direkten Ligaerhalt des FC Vaduz und schwärmt vom starken Geist, der in diesem Team herrscht.

Nino Niederreiter wird nach einem Foul mit einer Geldbusse bestraft.

Die ersten beiden Wellen haben in der Schweiz bald 10'000 Menschenleben gekostet. Die zweite Welle war tödlicher als die erste – aber die dritte, die werden wir schon irgendwie weglockern.

Dario Cologna war in Oberstdorf weit davon entfernt, eine Überraschung zu schaffen. Auch der Weltmeister Alexander Bolschunow musste sich an der WM über 15 Kilometer geschlagen geben.

Das Schweizer Langlaufduo mit Nadine Fähndrich und der Bündnerin Laurien van der Graaff hat die hohen Erwartungen erfüllt und an der WM in Oberstdorf im Teamsprint die Silbermedaille gewonnen.

Die Weltcup-Premiere der Skicrosser im Mixed-Teamwettkampf endete mit einem Schweizer Sieg. Fanny Smith und Jonas Lenherr setzten sich im georgischen Bakuriani durch.

Bündner Forscher an der Fachhochschule Graubünden haben herausgefunden, dass die CO2-Emissionen am besten durch höhere Gebühren gesenkt werden können.

Am 7. März stimmt die Schweiz über das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab. Palmöl steht im Zentrum der Debatte.

Geglückter Start ins neue Tennisjahr für Simona Waltert: In ihrem zweiten Turniereinsatz 2021 ging die 20-jährige Churerin gleich als Siegerin hervor.

Der Sprint in klassischer Technik in Falun endete für das Schweizer Team enttäuschend.

Die Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident wird am Mittwochmittag (Ortszeit) das Ende der turbulenten Amtszeit von Donald Trump besiegeln. Dieser verabschiedet sich mit einer Videobotschaft.

Auch Singapur muss touristisch unten durch und wird sich am World Economic Forum ins beste Licht rücken.

Whatsapp ändert am 8. Februar seine Nutzungsbestimmungen und Datenschutzrichtlinien. Seit dieser Ankündigung sind viele Nutzer verunsichert und kehren der App den Rücken zu. Ein Experte klärt auf.

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft vielen Leidenden auf der Welt gedacht und den päpstlichen Segen «Urbi et orbi» gespendet.

Reto Casutt lebt seit über zehn Jahren in Christchurch in Neuseeland. Der 59-Jährige hat uns erzählt, was er an Weihnachten vermisst und wie die Kiwis im Hochsommer Weihnachten feiern.

Seit neun Jahren lebt der Engadiner Mario Barblan in Thailand. Dort erlebt er eine rigorose Corona-Quarantäne.

Die Churer Pfarrerin und Journalistin Constanze Broelemann schildert ihre Erlebnisse an Bord des Seenotrettungsschiffs «Sea-Watch-4».

Der Aargauer Marco Nyffeler verrichtet in Ecuador soziale Pionierarbeit. Kürzlich hat er sein Projekt coronabedingt im wesentlich kleineren Rahmen als geplant in Glarus vorgestellt.