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Donnerstag, 29. April 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Nachdem Saudiarabiens Kronprinz diese Woche versöhnliche Töne vor dem eigentlichen Erzfeind Iran angeschlagen hatte, zieht der Iran nach.

Die brasilianische Gesundheitsbehörde hat als erstes Land weltweit die Zulassung von Sputnik V aus Sicherheitsgründen verweigert. Die russischen Behörden schäumen. Aber auch in Brasilien regt sich Widerstand.

Der amerikanische Präsident hat am Mittwoch, dem 99. Tag seiner Regierungszeit, seine erste Rede vor dem Kongress gehalten. Joe Biden sprach davon, wie sein Land die Krise gemeistert habe und wie seine Regierung weiterhin Milliarden von Dollars ausgeben wolle.

Mehr als tausend Militärs, unter ihnen zwanzig Generäle im Ruhestand, drohen in einem offenen Brief kaum verhohlen mit einem Militärputsch in Frankreich. Die extreme Rechte applaudiert, die Linke läuft Sturm, und die Regierung droht mit Sanktionen.

Wichtige Wahlversprechen hat der neue Präsident bereits erfüllt. Wirtschaftlich und in Bezug auf die Pandemie stehen die USA überraschend gut da. Doch Biden muss sich auch einige Kritik gefallen lassen.

Für die geteilte Mittelmeerinsel Zypern gibt es vorerst weiter keine Aussicht auf eine nachhaltige politische Lösung.

Das Bundesverfassungsgericht weitet die im Grundgesetz geforderte Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zu konkreten, einschneidenden Massnahmen des Klimaschutzes aus. Die weltweiten Dimensionen der Klimaerwärmung blenden Deutschlands höchste Richter aus.

Bei Demonstrationen gegen die Machtübernahme durch den Militärrat und deren Unterstützung durch Frankreich sind im Sahelstaat Tschad mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Steht europäisches über nationalem Recht? Darüber streiten sich Polen und die EU. Ein grundlegendes Urteil darüber wurde auf Mitte Mai vertagt. Es wird den Konflikt zwischen Polen und der EU weiter anheizen.

Das dritte Billionen-Projekt des Präsidenten dreht sich um Kinderbetreuung, Erziehung und verbesserte Chancen von Frauen am Arbeitsplatz. Bidens Tempo ist atemberaubend, seine Erfolgsaussichten weniger klar.

Die Corona-Pandemie trifft Indien mit voller Wucht. Wie konnte es dazu kommen? Eine Spurensuche.

Früher verglich der saudische Kronprinz den iranischen Revolutionsführer mit Hitler. Nun will Mohammed bin Salman «gute und besondere Beziehungen» mit Teheran. Die sanften Töne aus Riad sind ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns.

Sanktionen, militärische Weichenstellungen und undiplomatisch harsche Worte: Joe Biden hat in der Aussenpolitik so manches heisse Eisen angepackt. Aber wie viel Substanz steckt dahinter? Ein Überblick.

Über 149 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,1 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 86 Millionen genesen.

Christoph Metzelder hatte als Fussballer einen tadellosen Ruf. Der heute 40-Jährige galt als ein Profi, dessen Horizont nicht am Stadionparkplatz endet. Nun wird er wegen der Verbreitung von jugendpornografischen Inhalten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Die Website Medusa ist von den russischen Behörden gleichsam als aussätzig gebrandmarkt worden. Die Diffamierung bedroht die Existenz des Portals. Das kommt dem Kreml in seinem Wüten gegen alles Unangepasste zupass.

Die EU investiert Hunderte Milliarden Euro in den Aufbau der Wirtschaft nach der Pandemie. Das Risiko ist gross, dass zumindest ein Teil dieses Geldes in die falschen Taschen fliesst.

Der ehemalige Künstler bleibt der starke Mann im Land. Doch trotz dem klaren Wahlsieg verändern sich die Machtverhältnisse nicht zu seinen Gunsten.

Auf der Suche nach knackigen Themen, mit denen sie das Weisse Haus kritisieren können, sind selbst hochrangige Republikaner in den USA auf Abwege geraten. Hängt es damit zusammen, dass die eigenen Wähler Bidens Spendierlaune gut finden?

Das Wahlrecht ist in der hyperpolarisierten amerikanischen Politik zum Spielball geworden. Sind die Republikaner wirklich daran, der Demokratie das Grab zu schaufeln, wie die Demokraten behaupten?

Präsident Biden hat am virtuellen Klimagipfel seine neuen Ziele vorgestellt. Er will damit auch die anderen Akteure zu mehr Ehrgeiz anfeuern. Zugleich will er vor der eigenen Türe kehren, zum Beispiel bei den Emissionsgrenzen für Autos.

Mit einer virtuellen Gipfelkonferenz meldet Präsident Biden seinen Führungsanspruch an. Die Klimapolitik ist für seine Regierung nicht mehr «nur» Umweltschutz. Wie nachhaltig diese Haltung ist, bleibt offen.

Libanon ist ein wichtiger Produzent der «Jihadisten-Droge» Captagon, ihre Abnehmer sind oft Partygänger in den Golfstaaten. Nach dem Fund von über fünf Millionen Pillen in Granatäpfeln hat Saudiarabien den Import von libanesischem Gemüse und Obst verboten.

Während die Jesiden im Nordirak im Elend verharren, streiten Araber, Kurden und Türken um Einfluss in der Region. Ein irakisches Genozid-Gesetz bringt nun erstmals Hoffnung auf Wiederaufbau und Entschädigung.

Die USA stufen zwei bewaffnete Milizengruppen aus der Demokratischen Republik Kongo und Moçambique als ausländische Terrororganisationen mit Verbindung zum Islamischen Staat ein. Experten stellen diese Verbindung infrage und warnen vor negativen regionalen Folgen.

Fast alle Wortführer des Landes verurteilten die Bezeichnung der Massaker von 1915 an den Armeniern als Völkermord aufs Schärfste. Anders als früher nimmt Washington auf diese Befindlichkeiten aber keine Rücksicht mehr.

Dass die Asean den burmesischen Putschistenführer an einen Sondergipfel eingeladen hat, ist störend. Aber ohne Kontakt zur Militärführung ist keine Lösung möglich.

Ostasiens ältestes Industrieland will nicht mehr Nachzügler sein. Damit muss Japan die Treibhausgasemissionen bis 2030 noch stärker senken als Europa.

Zwölf Wochen nach dem Militärputsch in Burma sitzt der Juntachef mit Asean-Ländern am gleichen Tisch. An dem Gipfeltreffen hat man sich angeblich in wesentlichen Punkten verstanden. Doch was ist davon zu halten?

In der Mongolei liefert sich die Politik wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen ein unwürdiges Hauen und Stechen. Zu allem Ungemach ist auch noch die pandemische Lage ausser Kontrolle geraten.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Die vierte Welle ist die tödlichste im Iran. Bisher kann das Land kaum auf internationale Hilfe hoffen. Schuld sind auch die US-Sanktionen.

Der niederländische Ministerpräsident gerät in immer grössere Not. Dass er noch einmal Premier wird, scheint immer unwahrscheinlicher.

Die amerikanische Wirtschaft ist im ersten Quartal dieses Jahres um 6,4 Prozent gewachsen. Der Abstand zu Deutschland und Europa wird damit immer grösser.

In Deutschland sind erstmals mehr als eine Million Menschen an einem Tag geimpft worden. Die Niederlande heben die Ausgangssperre auf und öffnen Terrassen. Meldungen aus dem Ausland im Ticker.

Digitalisierung, Klima, Frauenförderung: Das Corona-Programm soll die Europäische Union modernisieren. Doch einige Pläne stimmen Fachleute skeptisch. Sie befürchten ein Strohfeuer.

Jahrzehntelang lebten sie unbehelligt in Frankreich: Nun sind neun italienische Linksterroristen festgenommen worden. Vom Ende einer umstrittenen Doktrin.

Amerika erlebt unter Joe Biden eine Beruhigung des politischen Klimas - und der neue Präsident nutzt das, um gigantische Projekte anzureissen. Kann das funktionieren? Antworten in einer Spezialfolge unseres US-Podcasts.

Alexei Nawalny ist zum ersten Mal seit seiner Inhaftierung vor gut 100 Tagen in der Öffentlichkeit erschienen. Der Kremlkritiker nutze den Auftritt für einen Angriff gegen Putin.

Ein neu aufgetauchtes Video zeigt den obersten US-Waffenlobbyisten als schlechten Schützen für die einen – und als Tierquäler für die anderen. Dabei hat Wayne LaPierre eigentlich bereits genug Ärger am Hals.

Unfair! Affront! Das dürften hierzulande jene denken, die heute Nacht vom Ton des US-Präsidenten enttäuscht waren. Man kann es aber auch ganz nüchtern sehen.

Von der Ausgangssperre zum Konzert mit 4000 Besuchern – wo Europa allmählich aus dem Corona-Winterschlaf erwacht.