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Dienstag, 06. April 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Bei ihrem Besuch in Ankara gaben sich Charles Michel und Ursula von der Leyen optimistisch, dass die bisherigen Konflikte mit der Türkei überwunden werden könnten. Doch die jüngsten Entwicklungen geben wenig Grund zur Hoffnung.

Der hungernde russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny soll in den Spitalbereich der Haftanstalt verlegt worden sein. Seine Vertrauensärztin wollte ihn besuchen – stattdessen landete sie auf der Polizeiwache.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat im Wahlkampf die arabische Minderheit umworben. Diese will von der Regierung vor allem eines: dass sie endlich etwas gegen die Gewalt und die Kriminalität in ihren Gemeinden tut.

In Polen wie in Deutschland wird die Unterstützung für KZ-Überlebende hochgehalten. Tatsächlich leben aber viele der inzwischen hochbetagten ehemaligen Lagerinsassen in schwierigen Verhältnissen. Das Beispiel einer 93-jährigen Polin.

Die EU versucht ungeachtet scharfer Kritik von Menschenrechtlern einen möglichen Ausbau der Beziehungen zur Türkei auszukunden.

Schlechter integrierte Zuwanderer erhalten weniger Informationen über die Pandemie und sind anfälliger für Verschwörungstheorien. Die Regierung will das ändern.

Der Krieg in Tigray ist unsichtbar, doch er ist nicht vorbei. Der äthiopische Ministerpräsident hat Fliehkräfte entfesselt, die das ganze Land und die Region zu destabilisieren drohen.

Nach einer jahrzehntelangen Abrüstungspolitik will die britische Regierung die Zahl ihrer nuklearen Sprengköpfe erstmals wieder erhöhen. Nun mutmassen Militärexperten über die Hintergründe, und in Schottland erhält der Streit um den Marinestützpunkt für die britischen Atom-U-Boote neue Nahrung.

Das Pentagon berichtet, dass Russland seine Kapazitäten zur Abwehr von Angriffen und zur Gebietsverteidigung in der Arktis verstärkt. Die Polarregion ist für alle angrenzenden Staaten aus militärischer und ökonomischer Sicht von strategischer Bedeutung.

Das jordanische Herrscherhaus lässt den früheren Kronprinzen unter Hausarrest stellen. Prinz Hamza bin Hussein, ein Halbbruder des Königs, wehrt sich gegen Vorwürfe, Sicherheit und Stabilität des Landes gefährdet zu haben. Nachdem er scharfe Kritik an der Regierung geübt hatte, versicherte der Prinz aber dem König seine Loyalität.

Nachdem 104 pensionierte Admiräle in einem offenen Brief vor der Kündigung eines wichtigen Schifffahrtsabkommens gewarnt hatten, wurden zehn der Unterzeichner festgenommen. Die Regierung wirft ihnen eine Putschdrohung vor.

Eine Protestpartei erreicht bei den Wahlen vom Sonntag auf Anhieb die zweitmeisten Stimmen. Das Angebot des Ministerpräsidenten Borisow, die Macht zu teilen, stösst bis anhin auf wenig Interesse.

Die Corona-Regelungswut in Spanien führt sich selbst ad absurdum.

Über 131,8 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,86 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 74,9 Millionen genesen.

Die Pandemie und der Verlust von wichtigen Zentren stellen das Entwicklungsmodell der Regierung auf die Probe. Doch einige Bürgermeister versuchen die Fronten zwischen den politischen Lagern aufzuweichen.

Die Unterzeichnerstaaten des Nuklearabkommens werden in Wien zusammenkommen, wenn auch nicht alle im gleichen Saal. Das wichtigste Signal des Treffens: Niemand will die noch bestehenden Brücken niederbrennen.

Vor zehn Jahren nahm in Brüssel der Europäische Auswärtige Dienst seine Arbeit auf. Es ist der erste diplomatische Dienst, der nicht von einem Staat geschaffen wurde. In geopolitisch unsicheren Zeiten kommt ihm besondere Bedeutung zu.

Moskau beschafft sich Geheimdokumente zu Einsätzen der Nato in Europa, Afrika und Asien. Die Putin-freundliche Fraktion in Italien schweigt.

Der Sohn des amerikanischen Präsidenten war im Zuge der Ukraine-Affäre in die Schlagzeilen geraten. Nun gibt er Einblick in seine Rolle in einer ukrainischen Gasfirma und spricht offen über seine Drogensucht.

Der amerikanische Anwalt und Aktivist Andy Kang blickt auf eine lange Geschichte von Rassismus gegen die «Schlitzaugen» in den USA zurück. Covid-19 und Trumps fremdenfeindliche Äusserungen haben die Situation verschärft.

Strassen, Brücken, Schienen und Schulen, aber auch Strom- und Breitbandnetze, erneuerbare Energien, Forschung und Entwicklung sowie Pflegeheime: Joe Biden erklärt in Pittsburgh, 2250 Milliarden Dollar in die marode Infrastruktur des Landes zu pumpen. Dafür sind zunächst höhere Unternehmenssteuern vorgesehen.

Die Bereitschaft der Bevölkerung, angesichts der steigenden Zahl der Impfungen noch diszipliniert auszuharren, schwindet dahin wie Schnee an der Sonne. Der Preis wird schulterzuckend hingenommen.

In New York nahm Meir Kahane schwarze Aktivisten und sowjetische Diplomaten ins Visier. In Israel kämpfte er gewaltsam für die Vertreibung der Araber. Seine Kach-Partei und ihre Nachfolgerinnen waren jahrzehntelang politische Parias. Unter Benjamin Netanyahu hat sich das geändert.

Eine Uno-Untersuchung hat Vorwürfe bestätigt, dass die französische Militäroperation «Barkhane» in Mali Anfang Januar eine Hochzeitsfeier bombardiert habe. Frankreich hält aber an seiner Darstellung fest, dass es ein Treffen von Jihadisten gewesen sei.

Die Rebellen im rohstoffreichen Norden des Landes haben mit dem Sturm auf eine Kleinstadt ihre bisher aufsehenerregendste Attacke durchgeführt. Die Gruppe ist schwer greifbar.

Die Variante wurde bei drei Personen gefunden, die nach Angola einreisten. Experten hatten befürchtet, dass die laxe Corona-Politik der tansanischen Regierung Mutationen begünstigt.

Die sich formierende Gegenregierung will die Verfassung abschaffen, die den Militärs ein Vetorecht im Demokratisierungsprozess einräumte. Sie versucht, auch die ethnischen Minderheiten mit einzubeziehen. Damit kämpft die Armee gleich an mehreren Fronten.

Nach dem Militärputsch in Burma gab es Gerüchte, dass Peking hinter dem Staatsstreich stecken und davon profitieren würde. Die Realität ist jedoch eine andere. Xi Jinping würde wohl Aung San Suu Kyi wählen.

In Indonesien prägt der Nikab, der Kopf und Schultern bedeckt, das Äussere der Frau. Konservativen Kleidervorschriften werden selbst Nichtmuslime unterworfen. Nach einem aufsehenerregenden Fall gibt die Regierung in Jakarta nun Gegensteuer.

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Schlussbericht ihrer Mission nach Wuhan zur Erforschung der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Zwischen den Zeilen erwähnt sie auch die Probleme bei der Untersuchung in China.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Kalten Krieg gab es kurze Phasen, in denen Grossverbrechen von einer internationalen Strafjustiz aufgeklärt wurden. Heute verhindert die offene Rivalität zwischen den Grossmächten unabhängige Untersuchungen.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Nino Niederreiter wird nach einem Foul mit einer Geldbusse bestraft.

Die ersten beiden Wellen haben in der Schweiz bald 10'000 Menschenleben gekostet. Die zweite Welle war tödlicher als die erste – aber die dritte, die werden wir schon irgendwie weglockern.

Dario Cologna war in Oberstdorf weit davon entfernt, eine Überraschung zu schaffen. Auch der Weltmeister Alexander Bolschunow musste sich an der WM über 15 Kilometer geschlagen geben.

Das Schweizer Langlaufduo mit Nadine Fähndrich und der Bündnerin Laurien van der Graaff hat die hohen Erwartungen erfüllt und an der WM in Oberstdorf im Teamsprint die Silbermedaille gewonnen.

Die Weltcup-Premiere der Skicrosser im Mixed-Teamwettkampf endete mit einem Schweizer Sieg. Fanny Smith und Jonas Lenherr setzten sich im georgischen Bakuriani durch.

Bündner Forscher an der Fachhochschule Graubünden haben herausgefunden, dass die CO2-Emissionen am besten durch höhere Gebühren gesenkt werden können.

Am 7. März stimmt die Schweiz über das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab. Palmöl steht im Zentrum der Debatte.

Geglückter Start ins neue Tennisjahr für Simona Waltert: In ihrem zweiten Turniereinsatz 2021 ging die 20-jährige Churerin gleich als Siegerin hervor.

Der Sprint in klassischer Technik in Falun endete für das Schweizer Team enttäuschend.

Die Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident wird am Mittwochmittag (Ortszeit) das Ende der turbulenten Amtszeit von Donald Trump besiegeln. Dieser verabschiedet sich mit einer Videobotschaft.

Auch Singapur muss touristisch unten durch und wird sich am World Economic Forum ins beste Licht rücken.

Whatsapp ändert am 8. Februar seine Nutzungsbestimmungen und Datenschutzrichtlinien. Seit dieser Ankündigung sind viele Nutzer verunsichert und kehren der App den Rücken zu. Ein Experte klärt auf.

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft vielen Leidenden auf der Welt gedacht und den päpstlichen Segen «Urbi et orbi» gespendet.

Reto Casutt lebt seit über zehn Jahren in Christchurch in Neuseeland. Der 59-Jährige hat uns erzählt, was er an Weihnachten vermisst und wie die Kiwis im Hochsommer Weihnachten feiern.

Seit neun Jahren lebt der Engadiner Mario Barblan in Thailand. Dort erlebt er eine rigorose Corona-Quarantäne.

Die Churer Pfarrerin und Journalistin Constanze Broelemann schildert ihre Erlebnisse an Bord des Seenotrettungsschiffs «Sea-Watch-4».

Der Aargauer Marco Nyffeler verrichtet in Ecuador soziale Pionierarbeit. Kürzlich hat er sein Projekt coronabedingt im wesentlich kleineren Rahmen als geplant in Glarus vorgestellt.

Ginge es nach den Neu Glarnern, hätte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden einen Erdrutschsieg eingefahren. Das Dorf im Swing State Wisconsin bildet bei den ländlichen Gemeinden in den USA eher die Ausnahme.

Es gilt ernst in den USA: Heute entscheiden die Amerikanerinnen und Amerikaner darüber, wer die kommenden vier Jahre das Amt des US-Präsidenten innehaben wird. Donald Trump oder Joe Biden? Wir halten Euch mit dem Liveticker stets auf dem Laufenden.