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Freitag, 02. April 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Moskau beschafft sich Geheimdokumente zu Einsätzen der Nato in Europa, Afrika und Asien. Die Putin-freundliche Fraktion in Italien schweigt.

Gut zwei Wochen nach den Wahlen in den Niederlanden geht Ministerpräsident Rutte schwer beschädigt in die Regierungsbildung. Nach dem Vorwurf, das Parlament belogen zu haben, musste sich «Teflon-Mark» der Vertrauensfrage stellen. Offenbar ging es ihm darum, einen unbequemen Politiker loszuwerden.

Ostdeutsche Christlichdemokraten wollen den früheren Chef des deutschen Verfassungsschutzes offenbar als Kandidaten nominieren – und Maassen ist nicht abgeneigt. In der Berliner CDU-Zentrale dürfte der Merkel-Kritiker kaum Euphorie auslösen.

In Burma reissen die Proteste auch Wochen nach dem Militärputsch nicht ab. Armee und Polizei gehen immer härter gegen Demonstranten vor. Die frühere Freiheitsikone Aung San Suu Kyi ist seit dem 1. Februar in Haft und ohne Kontakte zur Aussenwelt.

Der Afroamerikaner George Floyd ist Ende Mai 2020 bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommen. In der Folge protestierten weltweit Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus. Nun wird den beteiligten Polizisten der Prozess gemacht.

Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny klagt in der Strafkolonie über starke Schmerzen und tritt in den Hungerstreik. Damit will er ärztliche Hilfe erzwingen. Russlands Strafvollzug aber ist geübt darin, durch Nichtbehandlung zu quälen.

Der Krieg in Tigray ist unsichtbar, doch er ist nicht vorbei. Der äthiopische Ministerpräsident hat Fliehkräfte entfesselt, die das ganze Land und die Region zu destabilisieren drohen.

Die sich formierende Gegenregierung will die Verfassung abschaffen, die den Militärs ein Vetorecht im Demokratisierungsprozess einräumte. Sie versucht, auch die ethnischen Minderheiten mit einzubeziehen. Damit kämpft die Armee gleich an mehreren Fronten.

In der Slowakei wird der bisherige Finanzminister Eduard Heger neu Ministerpräsident.

Weiter mit der CDU regieren oder ein Ampelbündnis mit SPD und FDP? Darum haben die Grünen in Baden-Württemberg lange gerungen. Nun ist der Entscheid gefallen: Die bestehende Koalition mit der Union soll fortgesetzt werden. Doch die Unruhen in der Partei dürften damit erst beginnen.

Nordmazedonien hat mit dem Namenswechsel viel investiert, um endlich eine europäische Perspektive zu erhalten. Dennoch kommt der Integrationsprozess nicht vom Fleck. Was bedeutet es, ständig vertröstet zu werden?

Nach dem Militärputsch in Burma gab es Gerüchte, dass Peking hinter dem Staatsstreich stecken und davon profitieren würde. Die Realität ist jedoch eine andere. Xi Jinping würde wohl Aung San Suu Kyi wählen.

Frankreich und mehrere ostmitteleuropäische Staaten machen sich in Brüssel für die Atomkraft stark. Nun beschreibt auch ein internes Gutachten der Kommission die Kernenergie als «grüne Investition». Das sorgt für Sprengstoff.

Über 129,7 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,8 Millionen Infizierte sind gestorben, über 73 Millionen genesen.

Der türkische Präsident will parallel zum Bosporus einen Schifffahrtskanal bauen. Trotz wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Bedenken treibt die Regierung auch in der Wirtschaftskrise das Megaprojekt voran.

Verwaltung und Justiz sollen reformiert werden. Doch die Regierung stösst an die Grenzen des Möglichen.

Seit den «Black Lives Matter»-Protesten tobt in Grossbritannien ein Kulturkampf. Nun kommt eine Expertenkommission zu dem Schluss, dass die ethnische Herkunft für die Erklärung sozialer Unterschiede kaum noch eine Rolle spiele – was die Rassismusdebatte zusätzlich befeuert.

Der französische Präsident wollte weitere Einschränkungen eigentlich vermeiden. Doch angesichts der rapiden Ausbreitung der Pandemie muss er nun die Schulen schliessen. Eine Aufhellung am Horizont verspricht der Staatschef erst für «Mitte Mai».

Strassen, Brücken, Schienen und Schulen, aber auch Strom- und Breitbandnetze, erneuerbare Energien, Forschung und Entwicklung sowie Pflegeheime: Joe Biden erklärt in Pittsburgh, 2250 Milliarden Dollar in die marode Infrastruktur des Landes zu pumpen. Dafür sind zunächst höhere Unternehmenssteuern vorgesehen.

Die Bereitschaft der Bevölkerung, angesichts der steigenden Zahl der Impfungen noch diszipliniert auszuharren, schwindet dahin wie Schnee an der Sonne. Der Preis wird schulterzuckend hingenommen.

Mit einer überraschenden Kabinettsumbildung will der brasilianische Präsident angesichts des wachsenden Widerstandes in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft die Kontrolle über den Kongress und die Sicherheitskräfte ausbauen. Doch der Preis steigt, den seine Alliierten für ihre Unterstützung verlangen.

Der Tod des Afroamerikaners löste letztes Jahr eine beispiellose Solidaritätswelle aus. In rund vier Wochen soll ein Urteil in der Frage vorliegen, ob der weisse Polizist dafür verantwortlich war. Die Nerven sind angespannt.

Eine Uno-Untersuchung hat Vorwürfe bestätigt, dass die französische Militäroperation «Barkhane» in Mali Anfang Januar eine Hochzeitsfeier bombardiert habe. Frankreich hält aber an seiner Darstellung fest, dass es ein Treffen von Jihadisten gewesen sei.

Die Rebellen im rohstoffreichen Norden des Landes haben mit dem Sturm auf eine Kleinstadt ihre bisher aufsehenerregendste Attacke durchgeführt. Die Gruppe ist schwer greifbar.

Die Variante wurde bei drei Personen gefunden, die nach Angola einreisten. Experten hatten befürchtet, dass die laxe Corona-Politik der tansanischen Regierung Mutationen begünstigt.

Die Frauen in den ultrakonservativen Golfstaaten werden immer selbstbewusster. Doch sind sie noch oft der Willkür ihres männlichen Vormundes ausgesetzt. Auch im Land des WM-Gastgebers Katar entscheidet er über Heirat, Studium oder Arbeit.

In Indonesien prägt der Nikab, der Kopf und Schultern bedeckt, das Äussere der Frau. Konservativen Kleidervorschriften werden selbst Nichtmuslime unterworfen. Nach einem aufsehenerregenden Fall gibt die Regierung in Jakarta nun Gegensteuer.

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Schlussbericht ihrer Mission nach Wuhan zur Erforschung der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Zwischen den Zeilen erwähnt sie auch die Probleme bei der Untersuchung in China.

Bisher stellten direkt gewählte Abgeordnete die Hälfte der Vertreter in Hongkongs Parlament. Neu sind es nur noch etwas mehr als ein Fünftel – und sie werden vorher von Peking geprüft. Weitere Mechanismen verbannen Pro-Demokraten aus der Politik.

Moskau und Peking teilen den Verdruss über die weltpolitischen Vorstellungen des Westens. Russland sieht in einer engeren Zusammenarbeit viele Vorteile, aber auch die Bedenken wachsen.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Kalten Krieg gab es kurze Phasen, in denen Grossverbrechen von einer internationalen Strafjustiz aufgeklärt wurden. Heute verhindert die offene Rivalität zwischen den Grossmächten unabhängige Untersuchungen.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Die Bevölkerung stimmt Macrons Entscheidung zum Lockdown zu – will sich aber nicht unbedingt dranhalten

Nach einem Aprilscherz strömten 2000 in einen Park – und ignorieren die strengen Corona-Auflagen.

Der niederländische Premier steckt knietief im Skandal. Er soll getäuscht und gelogen haben. Ein Misstrauensvotum hat er überstanden, aber das Vertrauen in ihn ist weg.

Die US-Gesundheitsbehörde hat ihre Empfehlungen für voll geimpfte Personen gelockert. Internationale Nachrichten im Ticker.

Premier Mark Rutte kann sich nach dem Lügen-Skandal zwar vorerst im Amt halten. Doch einen grossen Teil seines politischen Kapitals hat er verspielt.

Israel hat es geschafft, den Alltag wieder zuzulassen – Dänemark will es von Dienstag an wieder schaffen – geht dafür aber auch Risiken ein.

Die Gespräche über die Rettung des Iran-Atomabkommens und eine mögliche Rückkehr der USA sollen in Wien in eine neue Runde gehen.

Er ging mit Eleganz, nun ist er zurück: Giuseppe Conte übernimmt die Cinque Stelle und will die Partei auf den Kopf stellen. Sogar ein Parteisitz wird gesucht.

Staats- und Parteichef Xi Jinping bringt das Land auf seinen aggressiven Kurs – und die Menschen folgen ihm, aus Resignation und Unwissenheit.

Franziskus feiert am Gründonnerstag ausgerechnet mit Kardinal Becciu – einem Kardinal, der wegen eines Finanzskandals eigentlich als gefallen galt.

Einige Staaten im Osten sollen in den Genuss zusätzlicher Impfdosen kommen. Insbesondere der österreichische Regierungschef machte sich bei der Umverteilung unbeliebt.