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Montag, 22. Februar 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Unter Protest der Opposition ist in der Südkaukasus-Republik Georgien der frühere Verteidigungsminister Irakli Garibaschwili zum neuen Regierungschef ernannt worden.

Die EU-Aussenminister haben sich wegen der Inhaftierung des Kremlkritikers Alexei Nawalny auf neue Sanktionen gegen Moskau verständigt. Die Massnahmen richten sich gegen Personen des Sicherheitsapparates. Dass sie Russlands Präsident beeindrucken, darf bezweifelt werden.

Iran schränkt die Überwachung seines Atomprogramms durch die IAEA zwar ein, setzt sie aber nicht ausser Kraft. Der Kompromiss verschafft Unterhändlern Luft, um einen Ausweg aus der Krise zwischen Washington und Teheran zu finden.

Adar Poonawalla produziert Millionen von Impfdosen in Indien. Nun könnte er bald auch nach Europa liefern.

Die Gouverneure Cuomo und Newsom galten einst als erfolgreiche Gegenmodelle zu Trumps systematischer Corona-Verharmlosung. Doch der Glanz ist verblasst; bei beiden stellen sich Charakterfragen.

In der Auseinandersetzung um seine Steuerunterlagen gerät der frühere amerikanische Präsident Donald Trump zunehmend in Bedrängnis.

In Australien versucht Facebook den Präzedenzfall abzuwehren, dass man Geld für die Inhalte von Verlagen zahlen muss – und verbannt deren Inhalte von seiner Plattform. Damit schadet sich Facebook letztlich selbst.

Luca Attanasio, Botschafter in Kongo-Kinshasa, ist in einen Hinterhalt geraten und getötet worden.

Die serbische Regierung spendet Impfdosen an Nachbarländer, die noch immer auf eine erste Lieferung warten.

Vor zehn Jahren zerstörte ein Erdbeben die Stadt Christchurch. Es war eine der grössten Naturkatastrophen der neuseeländischen Geschichte. Der Wiederaufbau geht unterschiedlich schnell vonstatten.

In der Türkei sind rund 700 Personen festgenommen worden, darunter auch Politiker der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP. Ihnen werden laut dem Innenministerium Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen.

Die Krise der Demokratie in der arabischen Welt ist auch eine Krise der politischen Repräsentation. Die etablierten Parteien sind autoritär, korrupt und verknöchert. Den demokratischen Aktivisten ist es bisher nicht gelungen, eine Alternative zu schaffen.

Mehr als 111,4 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, 62,8 Millionen genesen.

Welches Land ist wie stark vom Virus betroffen? Was unternehmen Regierungen im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus.

In Barcelona kommt es nach Protesten zu Plünderungen von Geschäften. Das Thema Meinungsfreiheit wird zur Belastungsprobe für die Regierung.

Die sieben wichtigsten Industriestaaten wollen mit finanziellen Zusagen und Impfspenden dafür sorgen, dass auch Entwicklungsländer zu Covid-19-Vakzinen kommen. Doch das Tempo und das genaue Vorgehen sorgen für Diskussionen, zumal China und Russland mit ihrer Impfdiplomatie auftrumpfen.

Die französische Forschungsministerin hat eine Untersuchung zu  angeblichen islamistischen Tendenzen an den Hochschulen angekündigt. Die Universitäten bestreiten die Existenz des Phänomens und sehen die Forschungsfreiheit in Gefahr.

Weil er ein Symbol für die Korruptionsaffären der spanischen Konservativen ist, will der Parteichef Pablo Casado den Parteisitz verkaufen. Doch ein neuer Prozess gegen den früheren Schatzmeister Luis Bárcenas wirft noch immer einen langen Schatten auf die Partei.

58 Jahre sass Raffaele Cutolo in Haft. Aus dem Gefängnis betrieb er seine kriminellen Geschäfte in Neapel. Er hatte viele Bewunderer, etwa den Liedermacher Fabrizio De André.

Mehr als fünfzig Argentinierinnen sind seit Anfang Jahr Opfer von Femizid geworden. Die Ermordung der 18-jährigen Úrsula Bahillo durch ihren Ex-Freund hat die Proteste gegen geschlechterspezifische Gewalt in dem Land wiederaufflammen lassen. Die junge Frau hatte Hilfe bei den Behörden gesucht, doch geschehen ist nichts.

Washington will zunächst informelle Verhandlungen, aber ohne direkte Vorleistungen. Der ungewöhnliche Stil der Absichtserklärung spiegelt, wie fragil die Beziehungen und wie heikel die Themen sind.

Die boomende Windkraft ist ein ungeeigneter Sündenbock für die Misere.

Im Austausch für zwei Schäfer liess das Regime in Damaskus eine junge Israelin frei, so die offizielle Darstellung. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Washington will die Huthi-Rebellen an den Verhandlungstisch bringen. Doch die proiranische Miliz zeigt kein Interesse für Friedensgespräche oder für die Menschenrechte. Ihre Offensive auf die Stadt Marib gefährdet Hunderttausende von Flüchtlingen.

Fadi Sawan wollte hohe Politiker nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut wegen Fahrlässigkeit vor Gericht stellen. Nun wurde der Chefermittler abgesetzt. Die Opfer der Tragödie sind schockiert.

Nach dem Tod von dreizehn Geiseln in einem Lager der PKK im Nordirak geht die türkische Regierung hart gegen die prokurdische Partei HDP vor, der sie Verbindungen zu der Guerillagruppe vorwirft. Sogar ein Parteiverbot ist im Gespräch.

Die Machthaber in Burma praktizieren eine Zermürbungstaktik mit Abschreckung und langem Atem; der Blutzoll durch den Einsatz der «Sicherheitskräfte» bleibt kalkuliert und begrenzt. Die Demonstrationen halten unvermindert an.

Der russische Impfstoff Sputnik V mausert sich zum Exportschlager. Manche argwöhnen, das internationale Prestige sei dem Kreml wichtiger als der Impf-Fortschritt im eigenen Land.

Ein neues Gesetz sieht vor, dass Plattformen Medienhäuser für die Verwendung ihrer Inhalte entschädigen sollen. Nutzer in Australien fanden ihre Facebook-Feeds am Donnerstag deutlich ausgedünnt vor.

Das Militärregime in Burma könne in die Knie gezwungen werden, meint ein Politiker, der untergetaucht ist. Die Proteste seien anders als in früheren Jahren.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Kalten Krieg gab es kurze Phasen, in denen Grossverbrechen von einer internationalen Strafjustiz aufgeklärt wurden. Heute verhindert die offene Rivalität zwischen den Grossmächten unabhängige Untersuchungen.

1946 wurde das rückständige Agrarland Albanien als Volksrepublik neu gegründet. Mit  ungeheurer Grausamkeit setzten die Kommunisten das gesellschaftliche Experiment durch. Es endete in der totalen Isolation des Landes.

In der Schweiz erhielten Frauen vor fünfzig Jahren das Stimmrecht. Doch wie sah es anderswo aus? Was verband Alkoholgegner und Suffragetten in den USA? Weshalb durften Frauen ausgerechnet in Frankreich erst nach dem Zweiten Weltkrieg wählen? Und warum war das heute konservative Polen recht früh dran? Ein Blick auf fünf ausgewählte Länder.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Sloweniens Ministerpräsident Janez Jansa gestaltet sein Land zunmehmend autoritär um.

In Spanien putschten faschistische Generäle – und der König stellte sich dagegen. Der Staatsstreich scheiterte zwar, bleibt aber eine Warnung dafür, wie leicht Demokratien in Gefahr geraten können.

«Wir befinden uns auf einer Einbahnstrasse in die Freiheit», erklärte Premierminister Boris Johnson. Internationale News im Ticker.

Nach der Verbannung des Kremlkritikers Nawalny schliessen die EU-Aussenminister die Reihen gegenüber Moskau und einigen sich auf neue Sanktionen. Die Beziehungen zwischen der EU und Russland steuern auf einen neuen Tiefpunkt zu.

Der eine soll Zahlen über Todesfälle in Altersheimen geschönt haben, der andere feierte trotz Kontaktbeschränkungen im Restaurant: Den demokratischen Gouverneuren von New York und Kalifornien droht politisches Ungemach.

In England soll in Kürze die Aufhebung des Lockdown beginnen. Vor allem der Impf-Erfolg des Landes stimmt die Regierung hoffnungsfroh. Anfang März sollen die Schulen öffnen. Trotzdem warnen Wissenschaftler vor weiteren Rückschlägen.

Die Familie des afroamerikanischen Anführers legte am Sonntag einen unveröffentlichten Brief vor, der den US-Geheimdienst und die New Yorker Polizei schwer belastet.

Bei einem Entführungsversuch einer bewaffneten Miliz im Osten der Demokratischen Republik Kongo kommen der erst 43-jährige Diplomat Luca Attanasio, sein Leibwächter und der Fahrer um.

Der Oberste Gerichtshof wies einen Antrag Trumps ab, eine Übergabe der Finanzdokumente an die Staatsanwaltschaft zu blockieren. Die News im Ticker.

In einem offenen Brief zweifelt ein Neurologe am Universitätsspital die Vergiftung des russischen Regimekritikers an und nennt ihn einen «Verräter und Schurken».

Die Aussenminister der EU-Staaten einigten sich bei einem Treffen in Brüssel darauf, neue Russland-Sanktionen auf den Weg zu bringen. Im Fokus stehen vier in der Causa Nawalny russische Verantwortliche.