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Mittwoch, 13. Januar 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Im Gegensatz zum letzten Mal haben am Mittwoch auch zehn Republikaner mit den Demokraten für eine Anklage gestimmt. Eine Verurteilung ist unwahrscheinlich. Während die Hauptstadt immer mehr einer Festung gleicht, droht Trump die Partei zu spalten.

Der CDU-Politiker Jens Spahn war der Liebling der Konservativen, dann wurde er zum Minister mit den besten Umfragewerten. Doch jetzt schadet der holprige Impfstart seinem Ruf. In den nächsten Monaten wird sich entscheiden, ob der 40-Jährige für höhere Ämter infrage kommt oder nicht.

Die italienische Regierung ist am Kippen, darf aber noch ein paar Tage im Amt bleiben. Hinter den Kulissen wird verhandelt.

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht über die Gründung des Reiches vor 150 Jahren. Bei der anschliessenden Diskussion überlässt er klugerweise den Historikern das Wort.

Sogar eine Impfpflicht will der bayrische Ministerpräsident prüfen lassen, um unter den Mitarbeitern in Altersheimen die Quote derjenigen zu erhöhen, die sich impfen lassen. Pflegekräfte und Heimbetreiber sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Der russische Oppositionspolitiker will am Sonntag aus Deutschland nach Moskau fliegen. Seine Anhänger möchten ihn am Flughafen empfangen. Auch der Staat bereitet sich bereits auf den ungeliebten Heimkehrer vor.

Die Demokraten lancieren ein Absetzungsverfahren gegen Trump, das erst nach seinem Abtritt entschieden würde. Das schafft mehr Probleme, als es löst.

Estlands Ministerpräsident Jüri Ratas hat nach Korruptionsvorwürfen gegen seine Partei seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle damit die politische Verantwortung übernehmen und die Möglichkeit geben, die Vorwürfe aufklären zu können, teilte Ratas am Mittwoch in Tallinn mit.

Angeklagt sind nicht nur klassische Mafiosi, sondern auch Anwälte, Politiker, Unternehmer und Polizisten. Das organisierte Verbrechen durchdringt auch die «gute Gesellschaft».

Nach dem wirtschaftlichen Kollaps und einer verheerenden Explosion wird Libanon nun auch vom Coronavirus hart getroffen. Weil die Spitäler voll sind, sperrt die Regierung die gebeutelte Bevölkerung für zehn Tage komplett ein.

Ein Jahr nach dem Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine über Teheran hat Iran noch immer keinen Abschlussbericht vorgelegt. Kanada, woher viele der Opfer stammten, will nun die Umstände des Unglücks selbst untersuchen.

Nach dem Ende des Karabach-Kriegs treiben Russland und Aserbaidschan die Wiederherstellung alter Verkehrsverbindungen voran. Auch Armenien würde davon profitieren – aber das Vorhaben löst im Land Ängste aus.

Eine Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reist morgen nach China. Peking tut sich schwer, diese wissenschaftliche Spurensuche zuzulassen. Denn das Virus soll kein chinesisches sein.

Über 91,5 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 1,95 Millionen Infizierte sind verstorben, über 50,5 Millionen genesen.

Welches Land ist wie stark vom Virus betroffen? Was unternehmen Regierungen im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus.

Nationale Abmachungen von Deutschland mit den heimischen Impfstoffproduzenten Biontech und Curevac werfen in anderen EU-Ländern Fragen auf. Die Chefunterhändlerin der EU sagte an einer Anhörung, ihr seien keine solchen Kaufverträge bekannt. Dennoch verlangt Brüssel von Berlin Auskunft.

Der Ex-Regierungschef bedrängt den amtierenden Ministerpräsidenten, er droht mit einer Koalitionskrise. In dem Machtkampf geht es um das Geld des EU-Wiederaufbaufonds.

Das Göteborger Filmfestival hat sich für die Ausgabe 2021 dem Thema «soziale Distanz» verschrieben. Es ist ein Experiment am lebenden Objekt: Bloss ein einzelner Zuschauer darf an jedem Spielort zugegen sein. Der ungewöhnlichste ist ein Felsenriff mit Leuchtturm in der Nordsee.

Der Sturm aufs Capitol löst auch Fragen zur Regulierung von Technologiekonzernen aus. In Brüssel glauben einige, die Antwort darauf bereits gefunden zu haben.

In neun Tagen ist Donald Trump nicht mehr Präsident der USA. Dennoch haben die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet. Der Schritt ist für alle Beteiligten riskant.

Die Demokraten leiten das zweite Impeachment-Verfahren gegen den Präsidenten ein. Die Schwächen bei der Sicherung des Capitols waren eklatant und nicht immer nachvollziehbar. Die Sorge vor weiteren Gewaltausbrüchen wächst.

Auch nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Capitol ist der Präsident in seiner Partei nicht isoliert. Vorstellungen, wonach sich das Land nun vom skrupellosen Volkstribun abwenden werde, sind vorläufig reines Wunschdenken.

Nach dem Sturm auf das Capitol, den der amerikanische Präsident durch seine Brandrede ausgelöst hat, streben die Demokraten ein zweites Impeachment-Verfahren gegen Trump an. Die Erfolgsaussichten sind allerdings gering.

In letzter Minute will Trump noch die jemenitische Huthi-Miliz auf die Terrorliste setzen. Der Eindämmung Irans dient das kaum, doch für Jemen dürfte es katastrophale Konsequenzen haben. Biden sollte den Schritt umgehend rückgängig machen.

Auch nach der Beilegung des Streits der Golfstaaten entzweit der Umgang mit der Muslimbruderschaft, der Türkei, Iran und Israel die arabische Welt. Um eine neue Eskalation zu verhindern, braucht Washington mehr Geschick.

Das zentralafrikanische Land wird seit 2016 von Unruhen und Angriffen auf die Zivilbevölkerung erschüttert. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch verschlimmert. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hebt besonders die Not der Jüngsten hervor.

Verfolgung, Vertreibung und Migration haben die Armenier über die Kontinente hinweg verstreut. Wie kommt es, dass es dennoch seit 2000 Jahren so etwas wie eine armenische Identität gibt?

Zum zweiten Mal sucht Malaysias Regierungschef Zuflucht im Notrecht. Jetzt hat der König seine Zustimmung gegeben. Offiziell geht es um die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Doch so können auch Neuwahlen hinausgeschoben werden.

Konfuzius-Institute sind das sichtbarste Zeichen von Chinas kulturdiplomatischer Strategie. Ein Blick in die Daten zeigt: Konfuzius-Institute wachsen auf allen Kontinenten ausser Nordamerika. Insbesondere in Entwicklungsländern Südamerikas, Asiens und Afrikas sind sie willkommen.

Nicht nur Indien muss Tausende Vögel töten. Auch in Europa kommt es zu Ausbrüchen.

Der Volkstribun Sadyr Schaparow ist mit überwältigendem Ergebnis zum neuen kirgisischen Staatschef gewählt worden. Seinen kometenhaften Aufstieg verdankt er auch dem Versprechen einer harten Hand. Dabei hat er selbst einen zweifelhaften Hintergrund.

Der türkische Präsident nutzt immer unverhohlener die Geschichte als Mittel der Politik. In aufwendig produzierten Propagandavideos versucht er, an eine glorreiche Vergangenheit anzuknüpfen und seine revisionistische Aussenpolitik zu legitimieren.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

Kurz vor seiner Vergiftung im August war der russische Oppositionelle Alexei Nawalny in Nowosibirsk unterwegs. Politik von unten soll die «Hauptstadt Sibiriens» verändern – und auch ein Angriff auf den Kreml sein.

Der neue Präsident der USA heisst Joe Biden. In unserem US-Wahl-Ticker halten wir Sie mit News, Reaktionen und Hintergründen auf dem Laufenden.

Während in Italien ein Gesundheitsnotstand herrscht und Millionen Menschen der Abstieg in die Armut droht, platzt die Regierung. Das zeigt: Der politischen Elite fehlt der Sinn fürs Gemeinwohl.

Matteo Renzi entzieht der Koalition von Giuseppe Conte seine Unterstützung – seine beiden Ministerinnen verlassen die Regierung.

Russlands bekanntester Oppositioneller hat sich monatelang in Deutschland von einem Anschlag mit dem Nervengift Nowitschok erholt. Am Sonntag will er nach Russland zurückkehren.

Eine «grüne Mauer» aus Bäumen und Büschen quer durch Afrika soll die Ausbreitung der Sahara Richtung Sahelgebiet stoppen. Kritiker halten den Ansatz für falsch.

Der kleine Koalitionspartner Italia Viva von Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi hat am Mittwoch seine Unterstützung aufgekündigt und seine beiden Ministerinnen aus dem Kabinett abgezogen.

Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

Wegen eines Streits um die Verwendung der EU-Coronagelder droht der frühere Premier Matteo Renzi, seine Ministerinnen aus der Regierung abzuziehen und damit Premier Conte zu stürzen. Um 17.30 Uhr will Renzi vor die Presse treten.

Lange war offen, wann der vergiftete Kremlgegner Nawalny in seine Heimat zurückkehrt. Die russischen Behörden ermitteln gegen ihn und wollen ihn ins Gefängnis stecken. Der Oppositionsführer lässt sich davon nicht einschüchtern.

Vizepräsident Mike Pence hat am Dienstag ein Ultimatum der Demokraten im Repräsentantenhaus abgewiesen, Präsident Donald Trump mit Hilfe des 25. Verfassungszusatzes aus dem Amt zu entfernen. Nun kommt es am Mittwoch zu einer Abstimmung im Repräsentantenhaus.

Die nordischen Länder plädieren für Präsenzunterricht – mit Ausnahmen. Vier Länder, vier unterschiedliche Wege.

Der US-Präsident weist die Verantwortung für den Angriff auf das Parlamentsgebäude zurück – und schürt damit die Angst vor einer Wiederholung.

Der Casino-Milliardär Sheldon Adelson ist am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben. Adelson war ein Glücksspiel-Pionier, der in Las Vegas das «Venetian» eröffnete und später in Asien Luxushotels baute, die alles bisher Gesehenes übertrafen.

Griechenland fordert die Einführung eines Impf-Zertifikats, um Reisen in Europa schneller möglich zu machen. Kommt der EU-Impfpass, steigt der Druck auf die Schweiz.

Der zukünftige US-Präsident Joe Biden hat am Montag seine zweite Covid-Impfdosis bekommen. Bereits Ende Dezember hat er sich öffentlich die erste Dosis verabreichen lassen. Mit den Impfungen vor laufender Kamera will Biden das Vertrauen der Bevölkerung in die Coronavirus-Impfung stärken.

Twitter-Chef Jack Dorsey wurde mit seiner 140-Zeichen-Erfindung schwerreich – und unglaublich mächtig.

Eugene Goodman wird nach seinem Einsatz im Kapitol als «Held» gefeiert. Dank seiner Geistesgegenwart verschaffte er seinen Polizisten-Kollegen die nötigen Sekunden, um die Politikerinnen und Politiker in Sicherheit zu bringen.

So einfach kommen sie nicht davon. Nach dem Kapitol-Sturm vom vergangenen Mittwoch ist es in den USA zu mehreren Festnahmen von Mob-Teilnehmenden gekommen.

Die Demokraten wollen Donald Trump, der formell noch bis 20. Januar Präsident ist, im Eilverfahren des Amtes zu entheben. Ist ein solches Impeachment nach dem Sturm aufs Kapitol folgerichtig, wie Samuel Schumacher schreibt? Oder fatal, wie Patrik Müller meint? Das Pro & Contra.

Bestürzung in Indonesien: Nach dem Absturz einer Boeing nehmen viele Bürger Anteil an der Trauer der Betroffenen. Taucher bergen derweil immer mehr Trümmerteile. Aber wieso zerschellte die Maschine im Meer?