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Freitag, 08. Januar 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Am zweiten Tag nach den Ausschreitungen im Capitol klärt sich der Pulverdampf. Manch ein Republikaner muss sich nun eine Frage stellen, die er zuvor vier Jahre verdrängt hat: Mit oder gegen Donald Trump?

Politexperte Ian Bremmer erwartet weitere Demonstrationen am Tag von Joe Bidens Amtseinführung. Ob Trump ein politischer Faktor bleibe, würden die Social-Media-Bosse entscheiden.

Die Regierung in Athen beschloss, die Einschränkungen wegen der Pandemie um eine Woche hinauszuschieben. Internationale Corona-News im Ticker.

Während Chaoten im Capitol in der US-Hauptstadt wüteten, drang eine andere Gruppe im Bundesstaat Washington bis zum Haus des Gouverneurs vor – und posierte dort mit Waffen und Trump-Flaggen.

Nach den nationalen Alleingängen zu Beginn der Corona-Krise will die EU es bei der Impfstrategie besser machen und gemeinsam einkaufen. Doch geht die Strategie auf?

In den Sozialen Medien ging ein Foto viral, auf dem Mitarbeiterinnen des US-Kongresses Wahlurnen tragen. Die Geschichte hinter dem Bild.

Die Demokraten übernehmen laut Prognosen auch die Macht im US-Senat. Beide Kandidaten haben bei den Stichwahlen in Georgia einen Sieg errungen. Wir berichten laufend.

Lange wollte sich Amsterdam das Geschäft mit den Coffeeshop-Touristen nicht verderben, nun denkt die Stadt um – und will an ihrem Image arbeiten.

Die Autokraten dieser Welt lachen über das politische Chaos in den USA. Dazu haben sie keinen Grund, denn sie selber sind miserable Krisenmanager.

Impeachment, Rücktritt, Begnadigung, Neustart: Auch die Endphase von US-Präsident Donald Trump wird kaum normal verlaufen. Die Szenarien.

Wegen der dramatischen Situation rief Bürgermeister Sadiq Khan einen «major incident» aus. In der britischen Hauptstadt droht ein akuter Mangel an freien Spitalbetten.

Durch zerbrochene Fenster und aufgewuchtete Türen geht ein Journalist mit den Trump-Anhängern ins Innere des US-Kongressgebäudes.

Um seine Haut zu retten, wählt der Präsident versöhnliche Worte, die aber zwei Monate zu spät kommen. Die Demokraten fordern seinen sofortigen Rücktritt und drohen andernfalls mit einem weiteren Impeachment.

Nach dem Sturm auf das Capitol wurden bisher erst einige Dutzend Beteiligte festgenommen und angeklagt. Die grosse Mehrheit der Aggressoren liess man jedoch unbehelligt abziehen. Sie auf Fotos und Videos zu identifizieren, dürfte Monate dauern.

Die Teilnehmer an dem Sturm auf das Capitol teilten ihre Taten in Echtzeit im Netz. Während Youtube und Twitch sich beeilten, nicht erlaubte Inhalte zu entfernen, verdiente manch ein Streamer mit seinen Videos gar Geld.

In einem jahrelangen Rechtsstreit stellt sich Südkoreas Justiz auf die Seite der Opfer. Aus japanischer Sicht verstösst das Urteil gegen internationales Recht. Damit könnte der Streit zwischen den Nachbarn eskalieren.

Nachdem der unfähige Gesundheitschef der norditalienischen Region die Corona-Epidemie nicht in den Griff bekommen hat, übernimmt der Lega-Chef selbst die Führung. In der Krise setzt er auf eine alte Vertraute von Berlusconi.

Das Capitol gilt als Wahrzeichen der amerikanischen Demokratie. Dass Randalierer es angriffen und verwüsteten, wird als Entweihung aufgefasst. Für einmal ist die Empörung deshalb parteiübergreifend.

Präsident Trump wird immer deutlicher zum Risiko für die Republikaner. Sie müssen sich gut überlegen, ob sie diesem Mann weiter folgen möchten.

In einer Videobotschaft hat der amerikanische Präsident eingeräumt, dass am 20. Januar «eine neue Regierung» vereidigt werde. So deutlich hat Trump noch nie über seine Niederlage in der Wahl vom 3. November gesprochen.

Mit drastischen Worten haben Amerikanerinnen und Amerikaner auf die chaotischen Szenen im Washingtoner Capitol reagiert. Viele fühlten sich gar an Staatsstreiche in fernen Bananenrepubliken erinnert. Was ist davon zu halten?

Die gewaltsamen Ereignisse im Washingtoner Kongress haben Donald Trump für weite Teile des republikanischen Establishments untragbar gemacht. Doch die Partei wird sich nicht so einfach von ihm lösen können.

Manche Politiker können sich ein Leben ohne Bevormundung der Bürger offenbar nicht mehr vorstellen. Sie möchten den Ausnahmezustand künstlich verlängern.

Nach fast zehnjähriger Haft wird der indonesische Geistliche Abu Bakar Bashir auf freien Fuss gesetzt. Er soll hinter dem Anschlag in Bali gestanden sein. Obwohl für seinen moderaten Islam bekannt, ist Indonesien gegen fundamentalistische Strömungen keineswegs immun.

Ministerpräsident Costa skizziert die Ziele des sechsmonatigen Mandats. Im Zentrum steht die Solidarität zwischen Europäern.

Über 88,1 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 1,9 Millionen Infizierte sind verstorben, über 48 Millionen genesen.

Welches Land ist wie stark vom Virus betroffen? Was unternehmen Regierungen im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus.

Die EU hat sich weitere 300 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech gesichert. Laut der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Brüssel alles richtig gemacht. Eine Einsicht in die Impfstoffverträge gibt es aber weiterhin nicht.

In letzter Minute haben die EU und China Ende Dezember ein Investitionsabkommen besiegelt. Treibende Kraft war Angela Merkel, die die deutsche Ratspräsidentschaft mit einer Einigung krönen wollte. Dabei mehren sich die Zweifel an Pekings Versprechen.

Verfolgung, Vertreibung und Migration haben die Armenier über die Kontinente hinweg verstreut. Wie kommt es, dass es dennoch seit 2000 Jahren so etwas wie eine armenische Identität gibt?

Erst wenige tausend Personen haben in Frankreich eine Corona-Impfung erhalten. Opposition und Mediziner kritisieren administrative Hürden, Probleme bei der Auslieferung und fehlende Entschlossenheit der Regierung.

Mit dem Ende der Gegenpräsidentschaft von Juan Guaidó müssen die demokratischen Kräfte eine neue Strategie suchen. Einfach wird das nicht sein.

Hunderte gewaltbereiter Demonstranten sind in das Capitol eingedrungen, um die Bestätigung des Wahlsiegers Joe Biden zu verhindern. Eine erste Rekonstruktion der Ereignisse.

Die Polizei machte bei der Stürmung des Capitols einen ausserordentlich schlechten Eindruck. Unklar ist, ob sie die heraufziehende Gefahr nicht sah oder nicht sehen wollte.

Während die Bilder aus dem Kongress in Europa für Entsetzen sorgten, wurden sie in Moskau, Peking und Caracas mit stiller Genugtuung aufgenommen. Teheran wertete das Chaos prompt als Zeichen für den Niedergang der westlichen Demokratie.

Die arabischen Nachbarländer des Golfemirats geben nach über drei Jahren ihre gescheiterte Boykottpolitik auf. Im Beisein von Trumps Schwiegersohn unterzeichnen sie an einem Gipfeltreffen in Saudiarabien eine Erklärung der Solidarität.

Die Industrieländer haben sich ein Vorkaufsrecht für Millionen Dosen der Corona-Impfstoffe gesichert. Die meisten Länder Afrikas werden daher wohl noch lange auf Vakzine warten müssen und weiter an den Folgen der Pandemie leiden.

Präsident Sisi ist der wichtigste Kunde der italienischen Rüstungsindustrie. Doch nachdem in Kairo ein Italiener gefoltert und ermordet worden ist und das ägyptische Regime die Ermittlungen behindert hat, regt sich Widerstand in Italien.

Vor einem Jahr wurde der iranische General Kassem Soleimani getötet. Die Gedenkveranstaltungen verliefen zwar friedlich. Doch dem künftigen amerikanischen Präsidenten Joe Biden bleibt nicht viel Zeit, um den Konflikt mit Teheran zu entschärfen.

Die Bezeichnung Reiswein für japanischen Sake ist zwar falsch, doch das Getränk steht so für Japan wie Wein für Frankreich. Und die Vielfalt ist ebenso gross wie bei Weinen.

Trotz einem starken Anstieg sind die Fallzahlen in Japan im internationalen Vergleich tief. Doch das Gesundheitssystem kommt bereits an den Anschlag. Die Regierung musste handeln.

Nach monatelangen Verhandlungen hätte dieser Tage ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China mit Untersuchungen zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie beginnen sollen. Doch Peking verhinderte dies in letzter Minute. Derweil behaupten chinesische Staatsmedien, das Virus stamme gar nicht aus der Stadt Wuhan.

Am Mittwochmorgen hat eine Verhaftungswelle Hongkong erschüttert. 53 einstige Parlamentarier des prodemokratischen Lagers sowie Aktivisten sind inhaftiert worden. Ihnen wird subversives Verhalten vorgeworfen.

Der türkische Präsident nutzt immer unverhohlener die Geschichte als Mittel der Politik. In aufwendig produzierten Propagandavideos versucht er, an eine glorreiche Vergangenheit anzuknüpfen und seine revisionistische Aussenpolitik zu legitimieren.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

Kurz vor seiner Vergiftung im August war der russische Oppositionelle Alexei Nawalny in Nowosibirsk unterwegs. Politik von unten soll die «Hauptstadt Sibiriens» verändern – und auch ein Angriff auf den Kreml sein.