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Montag, 16. November 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

Der Nationale Sicherheitsberater im Weissen Haus, Robert O'Brien, hat dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden eine geordnete Übergabe in Aussicht gestellt. Zugleich liess O'Brien am Montag in einem Interview keinen Zweifel daran, dass er es noch nicht für abschliessend entschieden halte, dass Biden die Wahl gegen Amtsinhaber Donald Trump tatsächlich gewonnen habe. Dem vorläufigen Wahlergebnis zufolge ist die Entscheidung eindeutig. Vereidigung und Amtsübernahme sind für den 20. Januar nächsten Jahres geplant.

In Deutschland sollen erst einmal keine weiteren Verbote und verbindlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen werden. Darauf haben sich Bund und Länder am Montag verständigt. Auch die Schulen sollen weiter geöffnet bleiben.

Der neue Präsident der USA heisst Joe Biden. In unserem US-Wahl-Ticker halten wir Sie mit News, Reaktionen und Hintergründen auf dem Laufenden.

Die Infektionszahlen hierzulande sind deutlich höher. Die Kanzlerin versucht alles, dass es in Deutschland nicht so weit kommt.

In Tschechien soll der Corona-Notstand bis kurz vor Weihnachten verlängert werden. Dies kündigte Gesundheitsminister Jan Blatny nach einer Kabinettssitzung am Montagabend in Prag an. Die endgültige Entscheidung über eine Verlängerung bis zum 20. Dezember liegt beim Parlament. Es soll am Donnerstag beraten. Der Notstand gilt in dem EU-Mitgliedsland bereits seit Anfang Oktober. Bislang ist er nur bis Freitag dieser Woche terminiert.

Weil er mit den neuen Rechtstaatlichkeits-Regeln nicht einverstanden ist: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und seine polnischen Verbündeten blockieren die Corona-Hilfsmilliarden.

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Fortschritte beim Corona-Impfstoff der US-Firma Moderna begrüsst - die Amerikaner aber zugleich zur Vorsicht angemahnt.

Als erste Frau in der Geschichte der Republik Moldau hat die proeuropäische Politikerin Maia Sandu die Präsidentenwahl gewonnen. Die 48 Jahre alte Oppositionspolitikerin, die für einen entschlossenen Kampf gegen Korruption steht, erhielt die Rekordzahl von 942 694 Stimmen.

Mit dem US-Pharmakonzern Moderna hat ein weiterer für Europa relevanter Hersteller vielversprechende Daten für seinen Corona-Impfstoff vorgelegt. Der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hiess es in einer Mitteilung von Moderna am Montag.

Der notwendige Beschluss für die milliardenschweren Corona-Hilfen der EU ist blockiert.

Syriens langjähriger Aussenminister Walid al-Muallim ist tot. Er sei am Montagmorgen im Alter von 79 Jahren gestorben, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana. Al-Muallim stand seit 2006 an der Spitze des syrischen Aussenministeriums.

Biontech-Vorstandschef und Mitgründer Ugur Sahin rechnet in der Corona-Krise erst im Winter 2021 mit einer Rückkehr zum normalen Leben. "Absolut essenziell", um dieses Ziel zu erreichen, sei eine hohe Impfquote gegen das Coronavirus bis zum Herbst, sagte Sahin am Sonntag in einem BBC-Interview.

In Brasiliens zwei grössten Städten wird es Stichwahlen um das Amt des Bürgermeisters geben. Bei Kommunalwahlen am Sonntag kam weder in São Paulo noch in Rio de Janeiro ein Kandidat auf mehr als 50 Prozent der Stimmen. In Rio lag der wegen Korruption angeklagte Olympia-Bürgermeister Eduardo Paes nach Auszählung aller Stimmen mit 37 zu 21,9 Prozent vor dem Amtsinhaber Marcelo Crivella, einem evangelikalen Pastor und Verbündeten des rechten Staatspräsidenten Jair Bolsonaro.

Michelle Obama war gegen die Kandidatur ihre Ehemannes bei der US-Präsidentenwahl 2008. Erst mit der Zeit habe sie "widerwillig" entschieden, sich dem nicht in den Weg zu stellen, sagte Barack Obama in der am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Sendung "60 Minutes". "Und die Tatsache, dass ich gewonnen habe, hat nicht unbedingt ihren Frust gemildert - denn der Preis, den Familien dafür bezahlen, ist real." Dass Michelle sich darauf eingelassen und ihm verziehen habe, sei ein Akt der Gnade gewesen - "und ich bin mir nicht sicher, dass ich ihn verdient habe".

Der künftige US-Präsident Joe Biden will gleich am ersten Tag im Weissen Haus diverse politische Entscheidungen von Donald Trump rückgängig machen. "Wir haben viel vor für Tag eins", sagte Bidens Stabschef Ronald Klain im US-Fernsehen. Dazu gehörten die Rückkehr ins Klimaabkommen von Paris, Schutz für junge Migranten in den USA und Massnahmen zum Gesundheitswesen. Biden kann das nach der Amtsübernahme am 20. Januar per Erlass einleiten.

Nach dem Rücktritt des peruanischen Übergangspräsidenten Manuel Merino steht das Andenland ohne Staats- und Regierungschef da. Merino erklärte seinen Rücktritt am Sonntag in einer Ansprache an die Nation nur fünf Tage nach seiner Amtsübernahme. Seit der Amtsenthebung seines Vorgängers Martín Vizcarro durch das Parlament am Montag hatte es jeden Tag grösser werdende Proteste gegen das aus Sicht der Demonstranten undemokratische Vorgehen des Kongresses gegeben. Die Polizei ging hart dagegen vor - am Samstag starben dabei mindestens zwei junge Männer. Viele weitere wurden verletzt.

Michelle Obama war gegen die Kandidatur ihre Ehemannes bei der US-Präsidentenwahl 2008. Erst mit der Zeit habe sie "widerwillig" entschieden, sich dem nicht in den Weg zu stellen, sagte Barack Obama in der am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Sendung "60 Minutes". "Und die Tatsache, dass ich gewonnen habe, hat nicht unbedingt ihren Frust gemildert - denn der Preis, den Familien dafür bezahlen, ist real." Dass Michelle sich darauf eingelassen und ihm verziehen habe, sei ein Akt der Gnade gewesen - "und ich bin mir nicht sicher, dass ich ihn verdient habe".

Joe Biden hat gesagt, er würde Barack Obama den Posten am «Supreme Court» sofort geben. So oder so: Obama wird in den kommenden vier Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Bei der Sonntagsdemonstration gegen Machthaber Alexander Lukaschenko in Belarus (Weissrussland) sind nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Wesna mehr als 1000 Demonstranten festgenommen worden.

Mehr als fünf Stunden hat Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer diskutiert. Das Ergebnis: Ein Appell an die Bevölkerung, Kontakte zur Eindämmung der Pandemie noch stärker zu beschränken.

Die Regierung in Budapest und Warschau blockieren im Streit um einen neuen Rechtsstaatsmechanismus den EU-Haushalt und den Corona-Wiederaufbaufonds.

Premierminister Netanyahu will vor dem US-Regierungswechsel Fakten schaffen. Unter Joe Biden wird er mehr Widerstand von den USA fürchten müssen.

Bietet die Republikanische Partei ihrem Präsidenten Donald Trump nicht schnellstens Einhalt in seinem destruktiven Tun, dann könnte es bald sehr düster werden in den USA.

Der US-Pharmakonzern hat am Montag vielversprechende Ergebnisse zu seinem Vakzin präsentiert. Internationale Corona-News im Ticker.

Wie geht es nach Donald Trump weiter? Im Podcast «Entscheidung 2020» geben die USA-Korrespondenten von Tamedia Einblick in den aussergewöhnlichen Wahlkampf und seine Folgen.

Maia Sandu verkörpert in ihrem zerrissenen Heimatland die Sehnsucht nach Demokratie, Transparenz und Wohlstand. Ihr utopisch anmutender Traum: Moldau in die EU führen und trotzdem Geschäfte mit Russland machen.

Das Land testet einen grossen Teil der Bevölkerung auf eine Corona-Infektion. Die Resultate sind umstritten – doch Premier Igor Matovic hat bereits die nächste Testrunde angekündigt.

Die Republik in Osteuropa steht nach der Stichwahl vor einem Richtungswechsel hin zur Europäischen Union. Russland akzeptiert das Wahlresultat und hofft auf gute Beziehungen.

Zwar hat der Konzern des US-Präsidenten Hunderte Millionen Schulden: Doch für Donald Trump gibt es lukrative Möglichkeiten – mit einem Selbstvermarktungsimperium.