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Sonntag, 06. September 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Erneut haben in Minsk bis zu 200 000 Bürger gegen das Regime demonstriert. Schlägertrupps der Sicherheitskräfte machten im ganzen Land Jagd auf Protestierende.

Die Massenproteste in Weissrussland werfen ein Schlaglicht auf einen wenig bekannten Staat. Sein Gebiet stand nur die letzten 200 Jahre unter russischer Kontrolle, war zuvor aber doppelt so lang Teil Polen-Litauens. Ein Blick auf die Entstehung dieses politischen Flickenteppichs.

Ibrahim Boubacar Keita hatte am Dienstag einen leichten Schlaganfall erlitten.

Michael Cohen hat mehr als ein Jahrzehnt für Donald Trump gearbeitet und war eine zentrale Figur in mehreren Affären um den US-Präsidenten. Jetzt rechnet er in einem Buch mit seinem ehemaligen Chef ab.

Bei Ausschreitungen im linksalternativen Stadtteil Connewitz in Leipzig wurde die Polizei am Wochenende mit Steinen und Flaschen beworfen. Die Bilder sind keine Überraschung. Doch nun haben die Staatsfeinde den Zeitgeist im Rücken.

Sebastian Kurz ist überzeugt, dass die europäische Migrationspolitik viele Fehler aus dem Jahr 2015 überwunden hat. Österreich werde aber noch während Generationen mit den Herausforderungen kämpfen, welche die Integration von 120 000 Asylberechtigten mit sich bringe.

Auf die Vergiftung des wichtigsten russischen Oppositionspolitikers hat Deutschland mit heftigen Worten reagiert. Doch das wird den Kreml nicht beeindrucken. Putin versteht nur die Sprache der Härte.

Wenn es in den USA zu Protesten kommt, tauchen häufig bewaffnete Gruppen auf, die sich auf die lange Geschichte der Bürgermilizen berufen. Solche spielten einst eine zentrale Rolle in der Staatswerdung, später aber auch in der Durchsetzung der Sklaverei.

Wie immer, wenn Russland am Pranger steht, ist der Kreml um Ablenkung bemüht. Auch in der Affäre Nawalny verbreitet Moskau immer neue Versionen der Ereignisse und Verschwörungstheorien.

Für die Präsidentschaftswahlen im westafrikanischen Land Côte d’Ivoire haben dieselben Männer ihre Kandidatur eingereicht, die schon 2010 gegeneinander antraten. Damals endete die Wahl im blutigen Desaster.

Gibney versteht sich als Verteidiger seiner Gemeinde – und unterstützt auch die «Black Lives Matter»-Demonstrationen.

Mehr als ein erster kleiner Schritt ist das Abkommen über die Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten wohl nicht. Einen Überraschungscoup landet der amerikanische Präsident dennoch.

2015 gelangten fast eine Million Migranten und Flüchtlinge über die Balkanroute in die EU. Im Frühjahr 2016 wurde die Balkanroute geschlossen. Was hat sich seither verändert? Eine Reise entlang von fünf Stationen, fünf Jahre später.

Einiges war kontrovers an diesem Parteitag: Donald Trump drängte jeden Abend ins Scheinwerferlicht und nutzte das Weisse Haus als Kulisse. Den umstrittensten Auftritt hatte US-Aussenminister Pompeo. Die stärkste Rede kam dagegen von Melania Trump. Die Analyse von USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer.

Im Kampf um das Präsidentenamt hat Joe Biden einen Gegensatz zu sich auf das Podium geholt. Kamala Harris bringt Stärken mit, die Joe Biden fehlen. Und die vor allem während der Corona-Krise wertvoll sind.

Welches Land ist wie stark vom Virus betroffen? Was unternehmen Regierungen im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus.

Bisher sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit seit Beginn der Epidemie 43 957 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1732 Infizierte sind gestorben.

Entwickelt hat sie eine israelische Forschergruppe. Damit könnten die oft langen Wartezeiten, bis ein Resultat vorliegt, verkürzt werden.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Biden liegt in den nationalen Umfragen und in vielen «Swing States» derzeit klar vor Donald Trump. Wir zeigen die Trends im Kampf ums Weisse Haus.

In den USA forderten Zusammenstösse linker Aktivisten mit Anhängern rechter Gruppen in der letzten Woche drei Todesopfer. Bewaffnete Milizen tragen zur explosiven Stimmung bei.

In den vergangenen fünf Jahren seit der Eskalation der Flüchtlingskrise ist der Konsens in Europa gestiegen, dass die Aussengrenze gegen Migranten verteidigt werden muss. Doch der Kontinent bleibt höchst verletzlich.

Frankreichs ehemaliger Präsident war zu Gast am Swiss Economic Forum. Im Interview spricht er über den Niedergang seiner Partei, über Frankreichs Rolle auf der internationalen Bühne und über seinen Nachfolger Emmanuel Macron.

Das Spezialgericht in Pezinok hat die beiden Hauptangeklagten überraschend freigesprochen. Die politische Führung des Landes zeigt sich schockiert – doch das Urteil ist eher ein Desaster für die Staatsanwaltschaft als für das Gericht.

Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny wirft ein Schlaglicht auf seine politische Tätigkeit. Der Kreml fühlt sich offenbar bedroht von dessen Versuchen, das Machtmonopol zu brechen – etwa in Nowosibirsk.

Am Samstag wird der Tag des Amazonas gefeiert. Doch die Brandrodungen im Regenwald nehmen weiter zu, um wirtschaftlich nutzbare Flächen für das Agrobusiness zu schaffen. Die Umweltbehörden wurden entmachtet, Polizeibehörden kontrollieren kaum und Verstösse haben keine Konsequenzen.

Die US-Administration setzt Forscher unter Druck, möglichst noch vor den Wahlen einen Impfstoff gegen Covid-19 parat zu haben. Die Pharmaindustrie ist endlich aufgewacht und leistet Widerstand.

Der Fall ereignete sich schon im März, aber erst jetzt kamen Videoaufnahmen der Polizeikameras ans Licht. Erschreckend ist nicht nur der Vorfall, sondern auch, wie vermeidbar das Drama im Rückblick erscheint.

Das Potenzial für ein Chaos bei den Wahlen im November ist beträchtlich. Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Google wollen sich wappnen und nicht als Sündenböcke dastehen, falls dies eintrifft.

Italiens Schüler sollen sich möglichst nicht bewegen. Ob das der Volksgesundheit nützt?

Ein Vorschlag zur «Entkolonialisierung» einer beliebten Konzertveranstaltung sorgt in Grossbritannien für kulturkämpferische Töne. Der Sender BBC findet einen Kompromiss, der alle Seiten verärgert.

Bei einer Grossdemonstration in Litauen aus Solidarität mit der Demokratiebewegung im benachbarten Weissrussland schwebten jüngst Ballone in Richtung Grenze. Für das Lukaschenko-Regime war das Grund genug, eiligst einen Militärhelikopter zur Abwehr einzusetzen.

Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen gibt es in Frankreichs Städten nur noch wenige Orte, wo man sich ohne Maske bewegen darf. Die Disziplin ist überraschend hoch – und doch nicht immer zielführend.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Der Film «Hotel Rwanda» hat Paul Rusesabagina international berühmt gemacht. Der Langzeitregierung von Paul Kagame war er lästig. Nun wurde der Rwander verhaftet.

Die mit 134 gegen 67 Stimmen gewählte neue Regierung in Tunesien setzt sich vor allem aus Beamten, privaten Führungskräften und Akademikern zusammen.

Millionen verfolgen im Internet, wie ein junger Nigerianer mit extravaganten Autos und Privatjetreisen prahlt. Doch woher hat der Mann so viel Geld? Diese Frage stellt sich ein ganzes Land – und bald auch das FBI.

Die sudanesische Übergangsregierung hat mit mehreren Rebellengruppen ein Friedensabkommen besiegelt. Damit soll insbesondere der blutige Konflikt in der Darfur-Region beendet werden.

China und Indien streiten sich erneut an der gemeinsamen Grenze im Himalaja. Die beiden Länder beteuern, dass sie eine Eskalation verhindern wollten. Gleichzeitig verbannt Indien aber weitere chinesische Apps.

Gegen zwei Millionen Kambodschanerinnen und Kambodschaner wurden zwischen 1975 und 1979 Opfer der Terrorherrschaft der Khmer Rouge. Das ehemalige Foltergefängnis Tuol Sleng in Phnom Penh ist heute eine Mahnmal für die Schrecken der damaligen Zeit.

Kaing Guek Eav, bekannt als «Genosse Duch», führte in Phnom Penh das Gefängnis, in dem die Khmer Rouge Tausende folterten und umbrachten. Mit seinem Tod verschwindet einer der letzten Hauptverantwortlichen des kambodschanischen Terrorregimes der 1970er Jahre.

Obwohl sie keinen Gestaltungswillen zeigt, klammert sich die Familie an die Macht in der Kongresspartei. Die Gandhis verhindern so die dringend nötige Erneuerung der einzigen landesweit relevanten Oppositionspartei.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Der schwerkranke Nawalny ist nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in der Universitätsklinik eingetroffen. Dort wird er nun von deutschen Ärzten versorgt. Sein Zustand ist nach Angaben von Vertrauten sehr besorgniserregend.

Nordirland ist ein heisses Eisen. Doch die Gespräche zwischen London und der EU kommen hier deutlich besser voran als beim Freihandelsvertrag.

In Grossbritannien breitet sich das Virus stärker aus. Auch in Frankreich rollt die zweite Welle an. Internationale News im Ticker.

Unsicherheit als solide Basis: Die Chefin des rechtsradikalen RN versucht, aus den wirtschaftlichen Folgen von Corona Kapital zu schlagen, und schürt die Angst vor der «Verwilderung» der Gesellschaft.

Die achte Verhandlungsrunde, die am Montag beginnt, muss schnelle Ergebnisse liefern: Der Handelsvertrag zwischen Grossbritannien und der EU muss bis Ende Oktober stehen, damit er am 1. Januar 2021 in Kraft treten kann.

Der Präsident des Gerichtshofs für Menschenrechte, Robert Ragnar Spano, hat einen Ehrendoktor in Istanbul angenommen – trotz massiver Kritik.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist niemand mehr aus dem Kennedy-Clan im US-Kongress. Schuld daran ist Joseph Kennedy III. Er hat die Vorwahl um einen Senatssitz überraschend verloren.

Donald Trump hat in seiner Karriere schon viele Menschen beleidigt. Doch nun überschatten seine angeblichen Bemerkungen über US-Soldaten den Wahlkampf.

Zehntausende gehen erneut gegen den Präsidenten auf die Strasse. Die Polizei greift früh durch.

Die meisten Staaten haben ihre diplomatischen Vertretungen in Tel Aviv, weil sie Jerusalem nicht als israelische Hauptstadt anerkennen wollen. Einzige Ausnahmen: Die USA, Guatemala – sowie Serbien und Kosovo.

Viktor Orbán schliesst die Grenzen, angeblich, um Infektionsrisiken zu vermeiden. Tatsächlich aber will er Europa schwächen.