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Freitag, 04. September 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Serbien verlegt nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem. Trump sagte am Freitag bei einem Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und dem kosovarischen Ministerpräsidenten Avdullah Hoti im Weissen Haus, noch in diesem Monat werde Serbien ein Handelsbüro in Jerusalem öffnen. Bis Juli kommenden Jahres solle dann die Botschaft Serbiens nach Jerusalem umziehen. Serbien und der Kosovo einigten sich nach Angaben Trumps ausserdem auf eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen.

Gut sechs Jahre nach einer heftig umstrittenen Hetz-Rede gegen Marokkaner ist der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders auch im Berufungsverfahren für Beleidigung schuldig gesprochen worden. Die Richter sahen am Freitag in Amsterdam die Schuld des Politikers als erwiesen an.

Die osteuropäischen Verbündeten kritisieren das Projekt scharf, die USA attackieren es sogar mit Sanktionen: Seit Jahren kämpft die Bundesregierung gegen massiven Widerstand für Nord Stream 2, die umstrittene Gas-Pipeline durch die Ostsee zwischen Russland und Deutschland.

Erst wollte Silvio Berlusconi die Corona-Infektion zu Hause auskurieren, nun ist Italiens ehemaliger Regierungschef mit Lungenbeschwerden ins Krankenhaus gekommen.

Die osteuropäischen Verbündeten kritisieren das Projekt scharf, die USA attackieren es sogar mit Sanktionen: Seit Jahren kämpft die Bundesregierung gegen massiven Widerstand für Nord Stream 2, die umstrittene Gas-Pipeline durch die Ostsee zwischen Russland und Deutschland. Nur noch gut 150 Kilometer der insgesamt 2360 Kilometer langen Stränge der Pipeline fehlen. Doch jetzt, kurz vor der Ziellinie, steht die Unterstützung der Bundesregierung wegen der Vergiftung des russischen Kremlkritikers Alexej Nawalny auf der Kippe.

Nationale Alleingänge sollen vermieden, Schwellenwerte und Quarantänebestimmungen harmonisiert werden. Ob es gelingt ist eine andere Frage.

Eine junge Mutter soll fünf ihrer Kinder getötet haben. Vermutlich sind die kleinen Jungen und Mädchen erstickt. Gegen die 27-Jährige ermitteln die Behörden wegen fünffachen Mordes.

Die Chefin der Linksfraktion im hessischen Landtag, Janine Wissler, will sich in Deutschland für das Amt der Bundesvorsitzenden ihrer Partei bewerben. Das kündigte die 39-Jährige am Freitag in Wiesbaden an. Sie ist bereits Vize-Bundesvorsitzende der Linken.

Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

In der 10. Folge des US-Wahltalks sprechen CH-Media-Chefredaktor Patrik Müller und Auslandchef Samuel Schumacher über eine aussergewöhnliche Umfrage – und Joe Bidens jüngste Ausrutscher.

Herzkranke bekommen oft Medikamente. Aber auch die positive Wirkung von Sport darf nicht unterschätzt werden. Nun gibt es neue Empfehlungen dazu.

Nach einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz im US-Bundesstaat New York, nach dem ein Schwarzer gestorben war, sind sieben Beamte vom Dienst suspendiert worden. Das sagte die Bürgermeisterin der Stadt Rochester im Nordwesten des Bundesstaats am Donnerstag (Ortszeit). Der Zwischenfall habe sich bereits im März ereignet, berichteten US-Medien.

Nach dem gewaltsamen Tod eines mutmasslich rechten Anhängers am Rande von Demonstrationen in der US-Stadt Portland (Oregon) ist ein Tatverdächtiger Medienberichten zufolge von der Polizei getötet worden.

Italiens ehemaliger Premierminister Silvio Berlusconi ist nach Angaben seiner Partei wegen seiner Corona-Infektion mit Symptomen ins Krankenhaus gekommen.

Premierminister Andrew Holness steht kurz vor einem Wahlsieg in Jamaika: Seine konservative Arbeiterpartei JLP holte bei der Parlamentswahl auf der Karibikinsel 49 der 63 Abgeordnetenmandate, wie die Wahlkommission am Donnerstag (Ortszeit) nach der vorläufigen Auszählung von rund 98,9 Prozent der Stimmen mitteilte. Die oppositionelle sozialdemokratische Nationale Volkspartei (PNP) lag mit 14 Parlamentssitzen aussichtslos weit zurück.

Die EU hat Russland nach der Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny offen mit Sanktionen gedroht. In einer am Donnerstagabend veröffentlichten Erklärung heisst es, die Europäische Union rufe zu einer gemeinsamen internationalen Reaktion auf und behalte sich das Recht vor, geeignete Massnahmen zu ergreifen. Dazu gehörten auch Sanktionen. An diesem Freitag werden zudem Vertreter der Nato-Staaten in einer ausserplanmässigen Sitzung über mögliche Reaktionen auf die Vergiftung Nawalnys beraten. In Deutschland wird heftig diskutiert, ob als Sanktionsmöglichkeit auch ein Baustopp für die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 infrage kommen könnte.

In Österreich startet am Freitag ein Corona-Warnsystem in Form einer vierfarbigen Ampel. Die Infektionslage in jeder Region soll wöchentlich bewertet werden und im Internet in einer Farbstufe von Grün (niedriges Risiko) über Gelb und Orange bis Rot (sehr hohes Risiko) erscheinen. Für jede Stufe sollen konkrete Massnahmen gelten.

Joe Biden tritt in leisen Tönen als einender Staatsmann und Kämpfer gegen Rassismus auf, Donald Trump hingegen als lautstark polternder Verfechter von Recht und Ordnung. Biden sprach wegen des Coronavirus vor laufenden Kameras mit Schutzmaske, Trump hingegen verzichtete darauf und erklärte die Pandemie fast für besiegt. Zwei Monate vor den US-Wahlen hätten der demokratische Präsidentschaftskandidat und der Amtsinhaber den Kontrast zwischen ihren Botschaften und Persönlichkeiten kaum deutlicher zeigen können.

Mehrere US-Bundesstaaten haben die Ermunterung von Präsident Donald Trumps zur doppelten Stimmabgabe bei der Wahl im November als gesetzeswidrig zurückgewiesen. Auch Twitter und Facebook gingen gegen Trumps Äusserungen vor. "Zweifach abzustimmen ist illegal, ganz egal, wer Sie dazu ermuntert", erklärte der Bundesstaat Michigan. "Die Idee des Präsidenten ist toll für Menschen, die ins Gefängnis wollen", erklärte Justizministerin Dana Nessel, eine Demokratin. Auch die für die Wahl zuständige Behörde in North Carolina erklärte am Donnerstag (Ortszeit): "Es ist illegal, zweimal zu wählen." Ähnliche Statements kamen unter anderem auch von den Wahlverantwortlichen in Kalifornien, Colorado und Arizona.

Nach Donald Trump hat am Donnerstag auch Joe Biden die Kleinstadt Kenosha (Wisconsin) besucht, Schauplatz tödlicher Unruhen in der vergangenen Woche. Während der Präsident den Ordnungshütern für ihre Arbeit dankte, traf sich der Präsidentschaftskandidat der Demokraten mit Afroamerikanern zur Aussprache.

Mehr als ein erster kleiner Schritt ist das Abkommen über die Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten wohl nicht. Einen Überraschungscoup landet der amerikanische Präsident dennoch.

2015 gelangten fast eine Million Migranten und Flüchtlinge über die Balkanroute in die EU. Im Frühjahr 2016 wurde die Balkanroute geschlossen. Was hat sich seither verändert? Eine Reise entlang von fünf Stationen, fünf Jahre später.

Der Fall ereignete sich schon im März, aber erst jetzt kamen Videoaufnahmen der Polizeikameras ans Licht. Erschreckend ist nicht nur der Vorfall, sondern auch, wie vermeidbar das Drama im Rückblick erscheint.

China und Indien streiten sich erneut an der gemeinsamen Grenze im Himalaja. Die beiden Länder beteuern, dass sie eine Eskalation verhindern wollten. Gleichzeitig verbannt Indien aber weitere chinesische Apps.

Nachdem die bisherige Doppelspitze der Linken nicht erneut kandidieren will, haben sich die Chefinnen der Linksfraktion im hessischen und thüringischen Landtag für den Bundesvorsitz in Stellung gebracht.

Frankreichs ehemaliger Präsident war zu Gast am Swiss Economic Forum. Im Interview spricht er über den Niedergang seiner Partei, über Frankreichs Rolle auf der internationalen Bühne und über seinen Nachfolger Emmanuel Macron.

Auf die Vergiftung des wichtigsten russischen Oppositionspolitikers hat Deutschland mit heftigen Worten reagiert. Doch das wird den Kreml nicht beeindrucken. Putin versteht nur die Sprache der Härte.

Eine neue Studie warnt vor einer weiteren Radikalisierung der AfD, lobt die grosse Koalition und diagnostiziert weniger Populismus als vor anderthalb Jahren. Die Grenze zwischen Wissenschaft und Politikberatung wird nicht immer eingehalten.

Das Potenzial für ein Chaos bei den Wahlen im November ist beträchtlich. Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Google wollen sich wappnen und nicht als Sündenböcke dastehen, falls dies eintrifft.

Das Spezialgericht in Pezinok hat die beiden Hauptangeklagten überraschend freigesprochen. Die politische Führung des Landes zeigt sich schockiert – doch das Urteil ist eher ein Desaster für die Staatsanwaltschaft als für das Gericht.

Die USA haben die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, Fatou Bensouda, bestraft, weil sie gegen amerikanische Soldaten in Afghanistan ermittelt. Kritiker sprechen von einem «perversen Einsatz von Sanktionen».

Wenn ein Staat mit den Menschenrechten fremdelt, kommt es auf die Zivilgesellschaft an. Welche Bedeutung aber hat der Begriff in freien Ländern? Die Bundeskanzlerin hat da einen Vorschlag.

Der Hunger nach Bildung ist gewaltig, doch nicht überall kann er gestillt werden.

Einiges war kontrovers an diesem Parteitag: Donald Trump drängte jeden Abend ins Scheinwerferlicht und nutzte das Weisse Haus als Kulisse. Den umstrittensten Auftritt hatte US-Aussenminister Pompeo. Die stärkste Rede kam dagegen von Melania Trump. Die Analyse von USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer.

Im Kampf um das Präsidentenamt hat Joe Biden einen Gegensatz zu sich auf das Podium geholt. Kamala Harris bringt Stärken mit, die Joe Biden fehlen. Und die vor allem während der Corona-Krise wertvoll sind.

Hunderte von Gegnern der Covid-19-Verordnung haben sich am frühen Samstagabend zu einer bewilligten Demonstration auf dem Zürcher Helvetiaplatz versammelt. Die vom Schwarzen Block angedrohte Störung der Veranstaltung blieb aus, doch ganz friedlich ging der Tag nicht zu Ende.

Entwickelt hat sie eine israelische Forschergruppe. Damit könnten die oft langen Wartezeiten, bis ein Resultat vorliegt, verkürzt werden.

In einer neuen Studie hatten Patientinnen deutlich mehr T-Zellen, die gegen das Virus gerichtet waren. Auch liessen sich unterschiedliche Biomarker für einen schweren Krankheitsverlauf erkennen.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Biden liegt in den nationalen Umfragen und in vielen «Swing States» derzeit klar vor Donald Trump. Wir zeigen die Trends im Kampf ums Weisse Haus.

In den USA forderten Zusammenstösse linker Aktivisten mit Anhängern rechter Gruppen in der letzten Woche drei Todesopfer. Bewaffnete Milizen tragen zur explosiven Stimmung bei.

In den vergangenen fünf Jahren seit der Eskalation der Flüchtlingskrise ist der Konsens in Europa gestiegen, dass die Aussengrenze gegen Migranten verteidigt werden muss. Doch der Kontinent bleibt höchst verletzlich.

Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny wirft ein Schlaglicht auf seine politische Tätigkeit. Der Kreml fühlt sich offenbar bedroht von dessen Versuchen, das Machtmonopol zu brechen – etwa in Nowosibirsk.

Nach mehr als drei Wochen der Proteste herrscht in Weissrussland ein politisches Patt. Eine neue Bewegung aufseiten der Opposition könnte sogar Alexander Lukaschenko stärken.

Der türkische Konteradmiral Cem Gürdeniz hat jene Doktrin geprägt, die im gegenwärtigen Konflikt mit Griechenland eine zentrale Rolle spielt. Im Gespräch erklärt der Vordenker der türkischen Sicherheitspolitik, warum er Erdogans Kurs für richtig hält.

Sechs der insgesamt über 50 Kinder der Brasilianischen Abgeordneten und evangelikalen Pastorin Flordelis dos Santos de Souza sind bereits wegen des Mordanschlags auf ihren Mann im Gefängnis. Sie soll ihn angestiftet haben, kann aber wegen parlamentarischer Immunität bisher nicht selbst festgenommen werden.

Präsident Donald Trump ist am Dienstag nach Kenosha im politisch umkämpften Gliedstaat Wisconsin gereist, um dort den Ordnungshütern zu danken – und Wahlkampf zu machen. Die Kleinstadt war in der vergangenen Woche Schauplatz tödlicher Unruhen gewesen.

Bei Trumps Vorschlag zeigt sich seine bekannte Handschrift: ein Regelbruch, ein bisschen Provokation und alles mit der klaren politischen Zielsetzung, seine Interessen durchzusetzen.

Bilder von gewaltsamen Zusammenstössen in den USA spielen Präsident Trump im Wahlkampf in die Hände. Sein Herausforderer Biden ist nun zum Gegenangriff übergegangen und hat ihn beschuldigt, die Spannungen im Land zu erhöhen, statt sie zu verringern.

Italiens Schüler sollen sich möglichst nicht bewegen. Ob das der Volksgesundheit nützt?

Ein Vorschlag zur «Entkolonialisierung» einer beliebten Konzertveranstaltung sorgt in Grossbritannien für kulturkämpferische Töne. Der Sender BBC findet einen Kompromiss, der alle Seiten verärgert.

Bei einer Grossdemonstration in Litauen aus Solidarität mit der Demokratiebewegung im benachbarten Weissrussland schwebten jüngst Ballone in Richtung Grenze. Für das Lukaschenko-Regime war das Grund genug, eiligst einen Militärhelikopter zur Abwehr einzusetzen.

Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen gibt es in Frankreichs Städten nur noch wenige Orte, wo man sich ohne Maske bewegen darf. Die Disziplin ist überraschend hoch – und doch nicht immer zielführend.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Der Film «Hotel Rwanda» hat Paul Rusesabagina international berühmt gemacht. Der Langzeitregierung von Paul Kagame war er lästig. Nun wurde der Rwander verhaftet.

Die mit 134 gegen 67 Stimmen gewählte neue Regierung in Tunesien setzt sich vor allem aus Beamten, privaten Führungskräften und Akademikern zusammen.

Millionen verfolgen im Internet, wie ein junger Nigerianer mit extravaganten Autos und Privatjetreisen prahlt. Doch woher hat der Mann so viel Geld? Diese Frage stellt sich ein ganzes Land – und bald auch das FBI.

Die sudanesische Übergangsregierung hat mit mehreren Rebellengruppen ein Friedensabkommen besiegelt. Damit soll insbesondere der blutige Konflikt in der Darfur-Region beendet werden.

Gegen zwei Millionen Kambodschanerinnen und Kambodschaner wurden zwischen 1975 und 1979 Opfer der Terrorherrschaft der Khmer Rouge. Das ehemalige Foltergefängnis Tuol Sleng in Phnom Penh ist heute eine Mahnmal für die Schrecken der damaligen Zeit.

Kaing Guek Eav, bekannt als «Genosse Duch», führte in Phnom Penh das Gefängnis, in dem die Khmer Rouge Tausende folterten und umbrachten. Mit seinem Tod verschwindet einer der letzten Hauptverantwortlichen des kambodschanischen Terrorregimes der 1970er Jahre.

Obwohl sie keinen Gestaltungswillen zeigt, klammert sich die Familie an die Macht in der Kongresspartei. Die Gandhis verhindern so die dringend nötige Erneuerung der einzigen landesweit relevanten Oppositionspartei.

Nach dem plötzlichen Rücktritt Abes versuchen die regierenden Liberaldemokraten, die langjährige rechte Hand des scheidenden Regierungschefs auf dessen Posten zu hieven und einen beim Volk beliebteren Kandidaten zu verhindern. Mitte September soll die Entscheidung fallen.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Der schwerkranke Nawalny ist nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in der Universitätsklinik eingetroffen. Dort wird er nun von deutschen Ärzten versorgt. Sein Zustand ist nach Angaben von Vertrauten sehr besorgniserregend.