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Mittwoch, 26. August 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Kaum ein Deutscher versteht das Wahlsystem des Landes. Daran wird sich auch 2021 nichts ändern. Grösser als der XXL-Bundestag ist nur der Egoismus der im Parlament vertretenen Parteien. Ein Trauerspiel.

Der Druck auf einem der wichtigsten Exponenten der EU-Kommission wurde nach mehreren Verstössen gegen die Corona-Vorschriften in Irland immer grösser. Am Mittwochabend gab Phil Hogan seinen Rücktritt bekannt.

Um Haaresbreite ist Israel diese Woche um die vierte Neuwahl in zwei Jahren herumgekommen. Nach der Vertagung des Streits um den Staatshaushalt ist die nächste Runde im Dauerkonflikt zwischen Netanyahu und Gantz aber bereits programmiert.

In einer makellosen Inszenierung von Scheinrealität verwischt der amerikanische Präsident grosszügig die letzten Grenzen zwischen Regieren und Wahlkampf. Es ist eine Politik der verbrannten Erde.

Erdogan schlägt in einer Rede martialische Töne gegenüber Griechenland an. In Athen erklärt Regierungschef Mitsotakis das Ende einer passiven Aussenpolitik und kündigt im Ionischen Meer eine Ausweitung der Hoheitsgewässer an.

Die linke Stadtregierung der Hauptstadt hat mehrere Grossdemonstrationen verboten, die sich gegen die deutsche Corona-Politik wenden. In der Begründung vermischt sie virologische und weltanschauliche Bedenken. Das ist skandalös.

Mit erschütternder Regelmässigkeit werden Regimegegner in Russland Opfer von Anschlägen. Der Kreml macht es sich zu einfach, wenn er sich ahnungslos gibt. Denn Giftattacken wie jene gegen Nawalny sind mit hoher Wahrscheinlichkeit das Werk eines staatlichen Geheimdienstes.

Am zweiten Tag des republikanischen Parteitags sprach die First Lady eine Realität an, die all ihre Vorredner ausblendeten – das Leiden im Land durch die Corona-Pandemie. Auch Präsident Trump und Aussenminister Mike Pompeo sorgten mit ihren Auftritten für Aufsehen.

Nach dem jüngsten Vorfall brutaler Polizeigewalt gegen einen Afroamerikaner in Kenosha im Gliedstaat Wisconsin am Sonntag herrscht dort Chaos. Der Gouverneur hat nun den Ausnahmezustand ausgerufen und mehr Nationalgarden in die Kleinstadt entsandt.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat sich am am 4. August eine gewaltige Explosion mit über hundert Toten und mindestens 3000 Verletzten ereignet.

Im «Wunder an der Weichsel» vertrieb Polen die Rote Armee aus Zentraleuropa. Mit seiner Expansion nach Osten zuvor hatte der junge Staat allerdings erheblichen Anteil am Ausbruch des Polnisch-Sowjetischen Krieges.

In Amerika dürfen Millionen von Kindern noch immer nicht zur Schule. Als in den Sommerferien die Schulschliessungen verlängert werden, handelt Wirtschaftskorrespondent Martin Lanz.

Im Kampf um das Präsidentenamt hat Joe Biden einen Gegensatz zu sich auf das Podium geholt. Kamala Harris bringt Stärken mit, die Joe Biden fehlen. Und die vor allem während der Corona-Krise wertvoll sind.

Militarisierte Einheiten der Bundespolizei bekämpfen die andauernden Demonstrationen. Das schürt den Konflikt zusätzlich. Die NZZ-Redaktorin Meret Baumann erklärt, wie der Präsident das für seinen Wahlkampf nutzt.

Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept demonstrieren Hamburgs Prostituierte seit Wochen für eine Wiedereröffnung ihrer Betriebe. Und siehe da: Jetzt tut sich etwas.

Die Schweiz darf sich nicht an das Netzwerk der europäischen Corona-Apps anschliessen. Als Grund dafür nennt Brüssel offiziell das fehlende Rahmenabkommen. Damit stellt die EU die Machtpolitik über die Gesundheit ihrer Bürger.

Nach offizieller Meinung haben sich in der Schweiz bisher höchstens 20 Prozent der Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Doch es gibt Hinweise, dass die gängigen Studien die Immunität der Bevölkerung unterschätzen.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Am ersten Tag des Parteikonvents bemühen sich die Republikaner, den Präsidenten als entschlossenen Kämpfer gegen das Coronavirus und für Afroamerikaner zu porträtieren. Im Zentrum stand nicht die Grand Old Party, sondern allein Donald Trump.

200 konservative, vorwiegend junge, weisse Männer hat der Präsident bereits an die Bundesgerichte Amerikas berufen – und das auf Lebenszeit. Damit festigt er schon jetzt sein Erbe.

Der seit März 2013 amtierende tschechische Präsident Milos Zeman hat sich den Arm gebrochen und wir nun im Militärkrankenhaus operiert. In der Folge werde er sein Programm einschränken müssen, sagte sein Sprecher am Dienstagabend.

Der Kreml sieht vorläufig keinen Grund für ein Strafverfahren im Fall des vermutlich vergifteten russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny. Russland zeigt auf das Ausland.

Wer 61 Jahre alt ist und seit mindestens 42 Jahren arbeitet, soll vorzeitig in Pension gehen können. Mit diesem Vorschlag will die dänische Regierungschefin Frederiksen ihr wichtigstes Wahlversprechen erfüllen.

Die Regierung von Boris Johnson positioniert sich nach dem Brexit als unabhängiger Akteur auf der Weltbühne, der nicht vor autokratischen Ländern kuscht. Doch das neue Selbstbewusstsein ist auch machtpolitischen Sachzwängen geschuldet und droht wirtschaftliche Kosten nach sich zu ziehen.

Sie ist ein Pfeiler des nationalen Selbstverständnisses, aber auch seit langem ein Sanierungsfall. Jetzt ist die Post auch noch der Spielball in einem Streit, der mit ihr eigentlich nichts zu tun hat.

14 000 Feuerwehrleute kämpfen gegen 585 Grossbrände in Kalifornien. Zwei davon gehören zu den grössten in der Geschichte des Gliedstaats. Mindestens sieben Personen sind ums Leben gekommen.

Donald Trump hat die Republikaner nicht gekapert. Er steht vielmehr für die Ausartung eines Entwicklungsprozesses der Partei, der lange zuvor schon eingesetzt hat. Der Preis dafür ist die Mehrheitsfähigkeit.

Das alte Hobby neu entdeckt: Unzählige Drachen tanzen seit dem Ausbruch der Epidemie am Himmel über den Favelas von Rio de Janeiro. Drachenbauer freuen sich über die Verkäufe, Rios Stromversorgungsunternehmen vermeldet derweil eine hohe Zahl von Stromunterbrüchen.

Bei einer Grossdemonstration in Litauen aus Solidarität mit der Demokratiebewegung im benachbarten Weissrussland schwebten jüngst Ballone in Richtung Grenze. Für das Lukaschenko-Regime war das Grund genug, eiligst einen Militärhelikopter zur Abwehr einzusetzen.

Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen gibt es in Frankreichs Städten nur noch wenige Orte, wo man sich ohne Maske bewegen darf. Die Disziplin ist überraschend hoch – und doch nicht immer zielführend.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Die erste schwarze Frau an der Spitze der Polizei von Seattle ist zurückgetreten. Sie verlor das Vertrauen des linken Stadtrats. Wer gewinnt, ist unklar. Nur wer verliert, ist sicher.

Für die Römer ist Karl der Grosse keine Hauptfigur der Geschichte. Die ihm gewidmete Piazza Carlomagno ist schäbig und liegt im Abseits.

Vier Jahre nach dem letzten Infektionsfall wird der Kontinent heute für poliofrei erklärt. Noch in den neunziger Jahren hatten Zehntausende von Kindern wegen des Virus Lähmungen erlitten.

Der ohrenbetäubende Knall und die gewaltige Druckwelle in Beirut dauerten nur Sekunden. Zehntausende wird das Trauma aber womöglich ein Leben lang begleiten. Unter ihnen viele Kinder.

Der Irak hat die erste Welle der Seuche relativ gut überstanden. Doch seit Monaten steigen die Zahlen dramatisch an. Viele Mediziner arbeiten am Rande ihrer Kräfte und fürchten den Kollaps des ohnehin desolaten Gesundheitswesens.

Die libanesische Miliz ist berüchtigt für ihre Terroranschläge – unter anderem mit Ammoniumnitrat. Kein Wunder, fällt nach der Explosion im Hafen von Beirut der Verdacht auf die Schiitenmiliz. Doch Beweise für ihre Verwicklung gibt es nicht.

In China gibt es offiziell 56 Minderheiten. Eine davon ist die der Miao. Durch die Öffnung für Touristen bieten sich ihnen neue Perspektiven. Die Fremden sind jedoch eine Belastung für die Dorfgemeinschaft.

Der in Europa beliebte Käse ist in China lange Zeit wegen des intensiven Geruchs verpönt gewesen. Er wurde mit der chinesischen Spezialität stinkender Tofu gleichgesetzt. Jüngere und wohlhabende Chinesinnen und Chinesen entdecken Molkereiprodukte nun für sich. Und Pekings einziger Käsehersteller profitiert davon.

Doch China hat die Covid-19-Pandemie zumindest bisher gut gemeistert. Am Dienstag sollen laut offiziellen Zahlen alle 22 Neuinfektionen importiert gewesen sein.

In Bangkok wächst der Protest gegen die militärnahe Regierung. Und auch über König Maha Vajiralongkorn, der oft in Europa weilt, wird immer unverhohlener diskutiert.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Der schwerkranke Nawalny ist nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in der Universitätsklinik eingetroffen. Dort wird er nun von deutschen Ärzten versorgt. Sein Zustand ist nach Angaben von Vertrauten sehr besorgniserregend.

EU-Handelskommissar Phil Hogan hat wegen Verstössen gegen Corona-Regeln seiner Heimat Irland seinen Rücktritt erklärt.

Im Berufungsverfahren gegen den serbischen Ex-General Ratko Mladic hat die Anklage erneut eine lebenslange Haftstrafe gefordert. "Lebenslange Haft ist die einzig angemessene Strafe für ihn", sagte Anklägerin Barbara Goy am Mittwoch in Den Haag vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal.

Am Rande von Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt haben sich in der US-Stadt Kenosha (Wisconsin) chaotische Szenen abgespielt. Zwei Menschen kamen in der Nacht zum Mittwoch durch Schussverletzungen ums Leben, wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) mitteilte.

Papst Franziskus empfängt ab 2. September nach langer Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie wieder Gläubige zu seinen Generalaudienzen. Das teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben ihren Streit um die Inspektion von zwei angeblich geheimen Atom-Standorten beigelegt. Beide Seiten hätten sich nach intensiven Beratungen darauf geeinigt, dass Teheran den Inspekteuren aus Wien freiwillig den Zugang einräume, teilten IAEA-Chef Rafael Grossi und Irans Atom-Chef Ali-Akbar Salehi in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch mit. Der seit langem schwelende Streit hatte das Verhältnis zwischen der UN-Behörde und der Islamischen Republik stark belastet.

Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben ihren Streit um die Inspektion von zwei angeblich geheimen Atom-Standorten beigelegt.

Griechenland hat seine Hoheitsgewässer von bislang sechs auf zwölf Seemeilen ausgedehnt.

Die deutsche Regierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder ausserhalb der Europäischen Union um zwei Wochen bis zum 14. September verlängert.

In Australien soll die nach Angaben der Betreiber weltweit erste Fabrik zur Zucht von Mücken im industriellen Massstab entstehen. Ziel ist der Kampf gegen von Mücken übertragene Krankheiten wie Dengue-Fieber, Gelbfieber, Zika oder Chikungunya.

Trotz eines Vermittlungsversuchs des deutschen Aussenministers Heiko Maas im Streit um Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer ist die Türkei nicht zu Zugeständnissen bereit.

Im Berufungsverfahren gegen den serbischen Ex-General Ratko Mladic hat die Anklage die Schuld des Angeklagten für den Völkermord von Srebrenica bekräftigt.

Litauen hat Lettlands Nein zu Atomstrom aus Belarus (Weissrussland) begrüsst.

Nach 44 Jahren ist ein schweizweit einmalige Zyklus von Todesbildern aus dem Jahre 1543 wieder öffentlich zugänglich. Ausgestellt sind die 25 Darstellungen im neuen Domschatzmuseum des bischöflichen Schlosses in Chur.

Wegen der verheerenden Brände im brasilianischen Amazonas-Gebiet im vergangenen Jahr haben einer neuen Studie zufolge mehr als 2000 Menschen mit Atemwegsproblemen Krankenhäuser aufgesucht.

Dürfen Frauen in Frankreich sich am Strand oben ohne sonnen? Diese Frage erregt die Gemüter – und hat nun sogar den Innenminister des Landes auf den Plan gerufen.

Am zweiten Abend des republikanischen Wahl-Parteitags hatte First Lady Melania Trump viel Zeit, um über ihren Gatten zu sprechen – und die Realität zu akzeptieren, dass derzeit in Amerika nicht alles rund läuft.

Der 44-jährige Kreml-Kritiker liegt noch immer im künstlichen Koma. Russland streitet jegliche Verwicklung ab. Das hat System.

Ausgerechnet der Kampf gegen den gewaltsamen Rechtsextremismus könnte den islamistischen Terror in Europa begünstigen.

Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch soll als Kritikerin des umstrittenen Staatschefs Alexander Lukaschenko in Belarus (Weissrussland) erstmals offiziell vernommen werden.