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Dienstag, 25. August 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Kreml sieht vorläufig keinen Grund für ein Strafverfahren im Fall des vermutlich vergifteten russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny. Russland zeigt auf das Ausland.

Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny liegt im Koma in der Berliner Charité. Die Ärzte haben bei ihm ein Nervengift nachgewiesen. Doch wer steckt dahinter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Alexei Nawalny ist eine Ausnahmeerscheinung in der russischen Politik. Sein Organisationstalent, seine Mobilisierungskraft und seine Korruptions-Enthüllungen machen ihn für den Kreml gefährlich.

Die Corona-Pandemie schadet der AfD, die nur noch wegen interner Machtkämpfe in den Schlagzeilen ist. Im «Sommerinterview» mit dem MDR konnte der AfD-Rechtsaussen Björn Höcke kaum punkten – und nicht nur deshalb war das Gespräch sehenswert.

Wer 61 Jahre alt ist und seit mindestens 42 Jahren arbeitet, soll vorzeitig in Pension gehen können. Mit diesem Vorschlag will die dänische Regierungschefin Frederiksen ihr wichtigstes Wahlversprechen erfüllen.

Vier Jahre nach dem letzten Infektionsfall wird der Kontinent heute für poliofrei erklärt. Noch in den neunziger Jahren hatten Zehntausende von Kindern wegen des Virus Lähmungen erlitten.

Mit erschütternder Regelmässigkeit werden Regimegegner in Russland Opfer von Anschlägen. Der Kreml macht es sich zu einfach, wenn er sich ahnungslos gibt. Denn Giftattacken wie jene gegen Nawalny sind mit hoher Wahrscheinlichkeit das Werk eines staatlichen Geheimdienstes.

Am ersten Tag des Parteikonvents bemühen sich die Republikaner, den Präsidenten als entschlossenen Kämpfer gegen das Coronavirus und für Afroamerikaner zu porträtieren. Im Zentrum stand nicht die Grand Old Party, sondern allein Donald Trump.

200 konservative, vorwiegend junge, weisse Männer hat der Präsident bereits an die Bundesgerichte Amerikas berufen – und das auf Lebenszeit. Damit festigt er schon jetzt sein Erbe.

Die Regierung von Boris Johnson positioniert sich nach dem Brexit als unabhängiger Akteur auf der Weltbühne, der nicht vor autokratischen Ländern kuscht. Doch das neue Selbstbewusstsein ist auch machtpolitischen Sachzwängen geschuldet und droht wirtschaftliche Kosten nach sich zu ziehen.

Ein schneller Machttransfer in Weissrussland scheint derzeit fraglich. Tragender Pfeiler ist der Sicherheitsapparat – und auch der Kreml ist nicht unbeteiligt.

Viele Italiener haben in den Sommerferien am Meer die Vorsichtsmassnahmen nicht mehr so richtig eingehalten. Die Corona-Infektionsraten steigen auch hier wieder deutlich an. Das erschwert unter anderem auch die Wiedereröffnung der Schulen.

Die fragile Koalition zwischen dem rechtskonservativem Likud und dem Mitte-Bündnis Blau-Weiss einigte sich in letzter Minute auf einen Kompromiss. Er gibt der Koalition bis zum 23. Dezember Zeit, sich auf einen Haushalt zu einigen.

Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept demonstrieren Hamburgs Prostituierte seit Wochen für eine Wiedereröffnung ihrer Betriebe. Und siehe da: Jetzt tut sich etwas.

Die Schweiz darf sich nicht an das Netzwerk der europäischen Corona-Apps anschliessen. Als Grund dafür nennt Brüssel offiziell das fehlende Rahmenabkommen. Damit stellt die EU die Machtpolitik über die Gesundheit ihrer Bürger.

Nach offizieller Meinung haben sich in der Schweiz bisher höchstens 20 Prozent der Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Doch es gibt Hinweise, dass die gängigen Studien die Immunität der Bevölkerung unterschätzen.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Donald Trump hat die Republikaner nicht gekapert. Er steht vielmehr für die Ausartung eines Entwicklungsprozesses der Partei, der lange zuvor schon eingesetzt hat. Der Preis dafür ist die Mehrheitsfähigkeit.

Joe Biden wird im Wahlkampf zum «guten Menschen» hochstilisiert, was den Kontrast zu Präsident Trump besonders hervorhebt. Der virtuelle Wahlparteitag der Demokraten war nicht nur technisch eine Premiere.

Der Kremlkritiker Alexei Nawalny wurde laut Ärzten mit einer Substanz vergiftet, die einen wichtigen Eiweissstoff im Nervensystem blockiert. So wirkt das Gift.

Im Körper des russischen Oppositionspolitikers wurden Giftstoffe festgestellt, wie sie auch in den chemischen Kampfstoffen VX, Sarin und Nowitschok vorkommen. Merkel und Maas fordern von Moskau Aufklärung und Konsequenzen für die Verantwortlichen. Die EU dringt auf eine unabhängige Untersuchung des Falls.

Die Türkei liegt im Streit mit Zypern und Griechenland um die Aufteilung des Seegebiets und die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Die Suche nach Energie-Ressourcen hat auch eine geopolitische Dimension, die viel Sprengstoff birgt.

In Minsk und anderen Städten protestierten am Wochenende erneut Zehntausende friedlich gegen das Regime Alexander Lukaschenkos. Dieser ging zum Gegenangriff über – die Opposition macht es ihm einfach.

Sie ist ein Pfeiler des nationalen Selbstverständnisses, aber auch seit langem ein Sanierungsfall. Jetzt ist die Post auch noch der Spielball in einem Streit, der mit ihr eigentlich nichts zu tun hat.

14 000 Feuerwehrleute kämpfen gegen 585 Grossbrände in Kalifornien. Zwei davon gehören zu den grössten in der Geschichte des Gliedstaats. Mindestens sieben Personen sind ums Leben gekommen.

Das alte Hobby neu entdeckt: Unzählige Drachen tanzen seit dem Ausbruch der Epidemie am Himmel über den Favelas von Rio de Janeiro. Drachenbauer freuen sich über die Verkäufe, Rios Stromversorgungsunternehmen vermeldet derweil eine hohe Zahl von Stromunterbrüchen.

Die Anklage gegen den früheren Chefstrategen wirft erneut ein schlechtes Licht darauf, mit welchen Leuten sich Donald Trump umgeben hat. Sechs frühere Berater wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder haben sich schuldig bekannt. Ein Überblick.

Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen gibt es in Frankreichs Städten nur noch wenige Orte, wo man sich ohne Maske bewegen darf. Die Disziplin ist überraschend hoch – und doch nicht immer zielführend.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Die erste schwarze Frau an der Spitze der Polizei von Seattle ist zurückgetreten. Sie verlor das Vertrauen des linken Stadtrats. Wer gewinnt, ist unklar. Nur wer verliert, ist sicher.

Für die Römer ist Karl der Grosse keine Hauptfigur der Geschichte. Die ihm gewidmete Piazza Carlomagno ist schäbig und liegt im Abseits.

Eine muslimische Theologin aus Bosnien-Herzegowina schlägt die alternierende Nutzung der Istanbuler Hagia Sophia für Christen und Muslime vor. Erdogan wird darauf nicht eingehen, dabei könnte er vom früheren Untertanengebiet lernen.

Der ohrenbetäubende Knall und die gewaltige Druckwelle in Beirut dauerten nur Sekunden. Zehntausende wird das Trauma aber womöglich ein Leben lang begleiten. Unter ihnen viele Kinder.

Der Irak hat die erste Welle der Seuche relativ gut überstanden. Doch seit Monaten steigen die Zahlen dramatisch an. Viele Mediziner arbeiten am Rande ihrer Kräfte und fürchten den Kollaps des ohnehin desolaten Gesundheitswesens.

Die libanesische Miliz ist berüchtigt für ihre Terroranschläge – unter anderem mit Ammoniumnitrat. Kein Wunder, fällt nach der Explosion im Hafen von Beirut der Verdacht auf die Schiitenmiliz. Doch Beweise für ihre Verwicklung gibt es nicht.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu dementiert, als Teil der Vereinbarung mit den Emiraten dem Verkauf des amerikanischen Kampfjets F35 an Abu Dhabi zugestimmt zu haben. Die USA arbeiten offenbar trotzdem auf eine Lieferung hin.

In China gibt es offiziell 56 Minderheiten. Eine davon ist die der Miao. Durch die Öffnung für Touristen bieten sich ihnen neue Perspektiven. Die Fremden sind jedoch eine Belastung für die Dorfgemeinschaft.

Der in Europa beliebte Käse ist in China lange Zeit wegen des intensiven Geruchs verpönt gewesen. Er wurde mit der chinesischen Spezialität stinkender Tofu gleichgesetzt. Jüngere und wohlhabende Chinesinnen und Chinesen entdecken Molkereiprodukte nun für sich. Und Pekings einziger Käsehersteller profitiert davon.

Doch China hat die Covid-19-Pandemie zumindest bisher gut gemeistert. Am Dienstag sollen laut offiziellen Zahlen alle 22 Neuinfektionen importiert gewesen sein.

In Bangkok wächst der Protest gegen die militärnahe Regierung. Und auch über König Maha Vajiralongkorn, der oft in Europa weilt, wird immer unverhohlener diskutiert.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Der schwerkranke Nawalny ist nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in der Universitätsklinik eingetroffen. Dort wird er nun von deutschen Ärzten versorgt. Sein Zustand ist nach Angaben von Vertrauten sehr besorgniserregend.

Was Ischgl aus den Erfahrungen mit Covid-19 gelernt hat, verrät Andreas Steibl, CEO Tourismusverband Paznaun-Ischgl.

Mit dem Coronavirus hat sich Schweiz in den letzten Wochen stark auseinandergesetzt. Heute wird der Bundesrat erneut vor die Medien treten und über den atuellen Stand der Dinge sprechen. So läuft es aber nicht in allen Ländern ab. Denn auch wenn das Virus ein globales Thema ist, verhalten sich die Regierungen weltweit unterschiedlich.

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Zum ersten Mal aufgetaucht ist es aber in China, dem Land, welches auch heute noch die meisten infizierten Personen verzeichnet, die Ansteckungen aber eindämmen konnte. Sind die Schutzmassnahmen und Vorkehrungen in China ausgeprägter als in der Südostschweiz? Ein Schweizer vor Ort berichtet.

Wohin soll es gehen mit den USA? Diese Frage teilt nicht nur die amerikanischen Bürger in zwei verfeindete Lager, zwischen denen Kompromisse schier unmöglich scheinen. Auch einige Bündner, die in den USA leben und mit denen wir uns über die Vorwahlen und das politische Klima im Land unterhalten haben, vertreten komplett gegensätzliche Standpunkte.

Gewinner gesucht. Die ersten Vorwahlen der Demokraten in Iowa endeten in einem Desaster für die Partei. Die Wahlnacht endete ohne Ergebnisse, weil eine technische Panne die Erfassung der Ergebnisse aus den Parteiversammlungen verhinderte.

Die Leserschaft des «Wall Street Journal» muss am WEF in Davos nicht auf ihre Lektüre verzichten. Dafür sorgt das Druckzentrum der Somedia Partner AG.

Borussia Dortmund hat erstmals seit 2014 und zum sechsten Mal insgesamt den deutschen Supercup gewonnen - den ersten (kleinen) Titel der Saison.

Die Machbarkeit zur Errichtung des grenzüberschreitenden Naturparks Rätikon ist gegeben. Gestern wurden die Studien präsentiert, jetzt soll die nächste Projektstufe gezündet werden.

Corina Mani aus Ennenda arbeitet für drei Monate als Hebamme in einem Zentrumsspital in Burkina Faso. Zum internationalen Tag der Hebamme am Sonntag hat die «Südostschweiz am Wochenende» mit ihr geredet.

Das Vinschgau ist die grösste Obstbauregion Europas. Messungen beweisen nun: Pestizide belasten die Luft massiv. Davon betroffen sind Anwohner und Feriengäste. Im grenznahen Münstertal wächst die Besorgnis.

Die beiden Bündner Rolf und Raphaela Maibach aus Ilanz unterstützen bereits seit einigen Jahren das Hôpital Albert Schweitzer in Haiti durch ihre «Schweizer Partnerschaft HAS Haiti». Doch zurzeit ist die Situation schwierig, denn das Land ist in Aufruhr.

Seit 300 Jahren trägt der kleinste Schweizer Nachbar den Namen seiner Herrscherfamilie: Liechtenstein. Zum eigenen Staat war das Adelsgeschlecht im Januar 1719 auf ungewöhnlichem Weg gekommen.

Gegen Marcel Hirscher kam die Konkurrenz ein weiteres Mal nicht an. Der Österreicher gewann in Adelboden nach dem Riesenslalom vom Samstag auch den Slalom.

Am 23. Januar 2019 wird ganz Liechtenstein im Ausnahmezustand sein. Das stolze Fürstentum feiert sein 300-Jahr-Jubiläum. Wie gut kennt Ihr das Ländle? Testet Euer Wissen im folgenden Quiz.

Sechs Jahre lang hat die kleine Joyce ihren in Kanada lebenden Götti nicht mehr gesehen. Wie gut gibt es das Südostschweiz-Christkind, denn als Weihnachtsgeschenk haben wir ihn extra in die Schweiz eingeflogen.

Der Bündner Energiekonzern Repower und Omnes investieren in Italien 100 Millionen Franken in erneuerbare Energien. Der Lead im neuen Joint Venture bleibt bei Repower.

Die Schweizer Männerstaffel erreichte beim Langlauf-Weltcup im norwegischen Beitostölen den starken 4. Platz. Mit Dario Cologna, Livio Bieler und Toni Livers waren drei Bündner dabei. Ergänzt wurde das Swiss-Ski-Quartett durch Roman Furger. Das Team musste sich nur durch Norwegen, Russland und Norwegen II geschlagen geben.

Das Bündner Energieunternehmen Repower und ein Europäischer Fonds investieren in erneuerbare Energien und gründen deshalb ein Joint Venture: Repower Renewable.

Die Bischofssynode in Rom beschäftigt sich ab Mittwoch bis am 28. Oktober mit der Jugend von heute. Claude Bachmann von der katholischen Jugendarbeit Graubünden hat ein Papier an die Bischöfe und Kardinäle mitverfasst.

Schon bald sitzen sie im Flugzeug zurück in ihr Heimatland. Doch sie standen ganz zuunterst in der Kette der Heroinhändlerbande: Ein 24- und ein 25-jähriger Albaner verkauften zusammen rund 275 Gramm Heroin – hauptsächlich in der Region. Nun wurden sie verurteilt.