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Sonntag, 23. August 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Trotz der erneuten Massenproteste in der belarussischen Hauptstadt Minsk setzt Machthaber Alexander Lukaschenko weiter auf Härte und zeigt keinerlei Kompromissbereitschaft.

Die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte die Sprecherin Marina Soroka von Timoschenkos Vaterlands-Partei am Sonntag bei Facebook. Ein Test sei positiv ausgefallen. Der Gesundheitszustand der 59-Jährigen sei ernst. "Leider ist das die Wahrheit", schrieb Soroka. "Die Temperatur liegt bei 39 Grad." Timoschenko kämpfe, hiess es. Auch weitere Familienmitglieder der Politikerin sind Berichten zufolge infiziert. Dazu sagte Soroka jedoch nichts.

Alexej Nawalny liegt in einem Berliner Spital im Koma. Die Russen haben nun ein Überwachungsprotokoll veröffentlicht, das beweisen soll, dass der 44-jährige Kreml-Kritiker nicht vergiftet wurde.

In Minsk bebt der Unabhängigkeitsplatz fast unter den kraftvollen Sprechchören der Gegner von Alexander Lukaschenko. "Freiheit, Freiheit!", "Uchodi!" (Hau ab) und "Es lebe Belarus" rufen die Menschen – es sind die Protestrufe der Demokratiebewegung. Wieder Hunderttausende sind es am Sonntag, die ein Ende der "letzten Diktatur Europas" fordern. Ein beispielloser Zusammenhalt von Bürgern aller Schichten, die das auch 30 Jahre nach Zusammenbruch des kommunistischen Imperiums noch sowjetisch geprägte Land erschüttern.

Die ins Exil nach Litauen geflüchtet belarussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja hat sich bei dem EU-Land für dessen Unterstützung bedankt. "In Litauen fühle ich mich vollkommen sicher. Ich sehe eine wohlwollende Haltung der Litauer, eine grosse Bereitschaft, uns zu helfen wie auch eine grosse Unterstützung für alle Menschen in Belarus", sagte Tichanowskaja in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Agentur BNS.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in der österreichischen Stadt Graz ist am Samstag von einem Mann angegriffen worden, vermutlich mit einem Baseballschläger. Da Elie Rosen in einem Auto gesessen habe, sei er nicht verletzt worden, teilte die Polizei der zweitgrössten Stadt Österreichs mit. Der Angreifer sei geflüchtet.

In Indien hat die Zahl der Corona-Fälle die Marke von drei Millionen überschritten. Dies geht aus Daten der Regierung hervor, die am Sonntag veröffentlicht wurden. Indien verzeichnet seit fast drei Wochen den weltweit grössten täglichen Anstieg von Corona-Fällen. Das Land rangiert an dritter Stelle hinter Brasilien und den USA bei den weltweit höchsten Fallzahlen. Auch Südkorea meldete am Sonntag steigende Infektionszahlen.

Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin steht nun auch offiziell an der Spitze der finnischen Sozialdemokraten. Die 34-Jährige wurde am Sonntag auf einem Parteitag in Tampere formal zur Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei gewählt. Sie war die einzige Kandidatin für das Amt und wird wie zuvor auch an der Regierungsspitze Nachfolgerin von Antti Rinne, der die Sozialdemokraten seit 2014 geführt hatte. Rinne war im Dezember 2019 wegen eines Streits mit seinem wichtigsten Koalitionspartner, der Zentrumspartei, nach nur knapp sechs Monaten als Ministerpräsident zurückgetreten.

In Frankreich hat die Schändung einer Gedenkstätte für ein SS-Massaker Empörung ausgelöst. Unbekannte hatten am Eingang des Gedenkzentrums in Oradour-sur-Glane im Département Haute-Vienne unter anderem das Wort "Märtyrer" im Schriftzug mit weisser Farbe durchgestrichen und "Lügner" daneben geschrieben.

Der prominente Kremlkritiker Alexej Nawalny soll nach einem Bericht vor seiner möglichen Vergiftung von den Behörden genau beobachtet worden sein. "Das Ausmass der Überwachung überrascht mich überhaupt nicht, wir waren uns dessen bereits bewusst", schrieb seine Sprecherin Kira Jarmysch am Sonntag auf Twitter. "Aber es ist erstaunlich, dass sie nicht gezögert haben, allen davon zu erzählen." Hintergrund ist ein Artikel der Moskauer Boulevardzeitung "Moskowski Komsomolez". Darin werden detailgenau alle Bewegungen des Oppositionellen bei seiner Reise durch Sibirien beschrieben.

Es geht um eine Insel mit zwei Bergen, um ein angespültes, schwarzes Baby, und einen Lokführer und böse Drachen. Und nach 60 Jahren auch ein wenig um die Frage, inwieweit Kinderliteratur rassistische Klischees verbreiten kann. In diesem Jahr wird die berühmte Abenteuergeschichte "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" 60 Jahre alt. Das Buch von Michael Ende hat Millionen Kindern Freude bereitet - Kritiker bemängeln aber die mitunter stereotype Darstellung des kleinen afrikanischen Jungen Jim. Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hält indes überhaupt nichts davon, Schulbücher rückwirkend umzuschreiben.

Bei einer Kundgebung gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in Jerusalem ist es zu Konfrontationen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. 30 Teilnehmer seien festgenommen worden, teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld in der Nacht zum Sonntag mit. Drei Polizisten wurden demnach bei Zusammenstössen in der Nähe von Netanjahus Amtssitz verletzt. Die Demonstranten hätten mehrmals versucht, einen Marsch abzuhalten, obwohl sie keine Erlaubnis dafür hatten.

Gesundheitsexperten und führende Demokraten haben US-Präsident Donald Trump dafür kritisiert, die für die Zulassung eines Corona-Impfstoffs zuständige Behörde unter Druck zu setzen. Trumps Einmischung in die wissenschaftliche Arbeit der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) gefährde die Gesundheit aller US-Amerikaner, erklärte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Samstag (Ortszeit). Die FDA müsse aufgrund der Verträglichkeit und Wirksamkeit eines Impfstoffs entscheiden, "nicht wegen politischen Drucks aus dem Weissen Haus", schrieb die Demokratin auf Twitter.

Zwei Wochen nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus (Weissrussland) kommen die Gegner von Staatschef Alexander Lukaschenko zu einem neuen Marsch der Freiheit in Minsk zusammen.

Wegen der grossen Bedeutung der Briefwahl bei den US-Wahlen im November hat das Repräsentantenhaus ein Gesetz zur Stärkung der staatlichen Post beschlossen.

Irlands Ministerpräsident Micheal Martin legt EU-Handelskommissar Phil Hogan nach einem Verstoss gegen Corona-Regeln den Rücktritt nahe.

Die Betreiber der Video-App Tiktok haben eine Klage gegen den Erlass von US-Präsident Donald Trump angekündigt, die den chinesischen Eigentümer der App zu einem raschen Verkauf des US-Geschäfts zwingen würde.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hofft auf eine baldige Aufklärung der Erkrankung von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Es sei wichtig, "dass die Frage nach der Ursache der dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes" beantwortet werde, sagte Steinmeier am Samstag am Rande seines Besuchs bei den Salzburger Festspielen. "Ich hoffe, dass alle diejenigen, die zur Klärung dieser Frage etwas beitragen können, dies tatsächlich tun."

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Feuerwehr am Samstag erste Fortschritte erzielt. Von der Küste heranwehende kühle Meeresluft half den mehr als 13 700 Einsatzkräften, die Flammen in einigen Gebieten zurückzudrängen, wie US-Medien berichteten. Dennoch brannten am Samstag nach Angaben des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom noch mehr als 3000 Quadratkilometer Land – eine Fläche etwa zehnmal so gross wie München.

Der Irak hat die erste Welle der Seuche relativ gut überstanden. Doch seit Monaten steigen die Zahlen dramatisch an. Viele Mediziner arbeiten am Rande ihrer Kräfte und fürchten den Kollaps des ohnehin desolaten Gesundheitswesens.

Sie ist ein Pfeiler des nationalen Selbstverständnisses, aber auch seit langem ein Sanierungsfall. Jetzt ist die Post auch noch der Spielball in einem Streit, der mit ihr eigentlich nichts zu tun hat.

In Minsk und anderen Städten protestierten am Wochenende erneut Zehntausende friedlich gegen das Regime Alexander Lukaschenkos. Dieser ging zum Gegenangriff über – die Opposition macht es ihm einfach.

Sushi zum Essen, Nichtalkoholisches zum Trinken und ein Aufenthalt in einer «konspirativen» Wohnung: Der russische Sicherheitsapparat berichtet allerlei Details über die letzten Tage des Oppositionspolitikers Nawalny vor dessen Erkrankung. Die Behörden lassen damit durchblicken, dass sie eine Rundum-Überwachung für völlig normal halten.

Ein Jahr vor der Bundestagswahl sieht es für Deutschlands Liberale mies aus. Nun soll ein wendiger Jurist das Ruder herumreissen und die Partei in die nächste, vermutlich linke Regierung bringen. Kann das gutgehen?

Donald Trump hat die Republikaner nicht gekapert. Er steht vielmehr für die Ausartung eines Entwicklungsprozesses der Partei, der lange zuvor schon eingesetzt hat. Der Preis dafür ist die Mehrheitsfähigkeit.

Weissrusslands Diktator Alexander Lukaschenko will die Krise im eigenen Land in eine Konfrontation zwischen Russland und dem Westen verwandeln. Europa und Amerika sollten nicht in diese Falle tappen.

Der in Europa beliebte Käse ist in China lange Zeit wegen des intensiven Geruchs verpönt gewesen. Er wurde mit der chinesischen Spezialität stinkender Tofu gleichgesetzt. Jüngere und wohlhabende Chinesinnen und Chinesen entdecken Molkereiprodukte nun für sich. Und Pekings einziger Käsehersteller profitiert davon.

Die libanesische Miliz ist berüchtigt für ihre Terroranschläge – unter anderem mit Ammoniumnitrat. Kein Wunder, fällt nach der Explosion im Hafen von Beirut der Verdacht auf die Schiitenmiliz. Doch Beweise für ihre Verwicklung gibt es nicht.

Das Erbe der früheren nordirisch-katholischen Untergrundorganisation IRA wirkt nach. Eine mutmassliche Splittergruppe steht nun im Verdacht, terroristische Aktivitäten vorbereitet und durchgeführt zu haben.

Das alte Hobby neu entdeckt: Unzählige Drachen tanzen seit dem Ausbruch der Epidemie am Himmel über den Favelas von Rio de Janeiro. Drachenbauer freuen sich über die Verkäufe, Rios Stromversorgungsunternehmen vermeldet derweil eine hohe Zahl von Stromunterbrüchen.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Joe Biden wird im Wahlkampf zum «guten Menschen» hochstilisiert, was den Kontrast zu Präsident Trump besonders hervorhebt. Der virtuelle Wahlparteitag der Demokraten war nicht nur technisch eine Premiere.

Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept demonstrieren Hamburgs Prostituierte seit Wochen für eine Wiedereröffnung ihrer Betriebe. Und siehe da: Jetzt tut sich etwas.

Die Schweiz darf sich nicht an das Netzwerk der europäischen Corona-Apps anschliessen. Als Grund dafür nennt Brüssel offiziell das fehlende Rahmenabkommen. Damit stellt die EU die Machtpolitik über die Gesundheit ihrer Bürger.

Nach offizieller Meinung haben sich in der Schweiz bisher höchstens 20 Prozent der Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Doch es gibt Hinweise, dass die gängigen Studien die Immunität der Bevölkerung unterschätzen.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Bei seinem mit Spannung erwarteten Auftritt am Parteikonvent der Demokraten überzeugt der 77-Jährige mit einer rhetorisch starken Rede – und er zeigt, welche Munition er gegen Trump parat hat.

Im Kampf um das Präsidentenamt hat Joe Biden einen Gegensatz zu sich auf das Podium geholt. Kamala Harris bringt Stärken mit, die Joe Biden fehlen. Und die vor allem während der Corona-Krise wertvoll sind.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Graz ist am Samstag von einem Mann angegriffen worden. Da Elie Rosen in einem Auto gesessen habe, sei er nicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Da es in letzter Zeit mehrere Vorfälle gab, soll der Polizeischutz verstärkt werden.

Die Türkei hat ein grosses Gasfeld vor ihrer Küste im Norden entdeckt, das ihre Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren könnte. Trotz der Entdeckung will Erdogan an den umstrittenen Bohrungen im östlichen Mittelmeer festhalten.

Nirgendwo sonst in Europa werden so viele Neuinfizierte gemeldet. Noch ist unklar, ob an den Schulen im Herbst Präsenzunterricht stattfinden kann.

Das Coronavirus macht Frankreichs Präsident einen Strich durch die Rechnung. Statt Reformen durchzusetzen, muss er das Land durch eine Wirtschaftskrise steuern. Für seine Wiederwahlchancen bleibt ihm aber ein grosser Trumpf.

Zwei der 585 wütenden Brände in Kalifornien gehören zu den grössten in der Geschichte des Gliedstaats. Fünf Menschen sind bisher ums Leben gekommen, 120 000 mussten evakuiert werden. Nach ersten Erfolgen am Samstag verschärfte sich die Lage am Sonntag erneut.

Die Anklage gegen den früheren Chefstrategen wirft erneut ein schlechtes Licht darauf, mit welchen Leuten sich Donald Trump umgeben hat. Sechs frühere Berater wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder haben sich schuldig bekannt. Ein Überblick.

Aussenminister Pompeo ist nach New York gereist, um im Sicherheitsrat die Wiederinkraftsetzung aller früheren Sanktionen gegen Teheran auszulösen. Es ist unklar, ob Washington dazu berechtigt ist und ob die Zwängerei wirklich im Interesse der USA ist.

Der einst gefürchtete Stratege soll sich zusammen mit drei Komplizen aus einem Spendenfonds für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko bedient haben. Es geht um Hunderttausende von Dollar.

Die erste schwarze Frau an der Spitze der Polizei von Seattle ist zurückgetreten. Sie verlor das Vertrauen des linken Stadtrats. Wer gewinnt, ist unklar. Nur wer verliert, ist sicher.

Für die Römer ist Karl der Grosse keine Hauptfigur der Geschichte. Die ihm gewidmete Piazza Carlomagno ist schäbig und liegt im Abseits.

Eine muslimische Theologin aus Bosnien-Herzegowina schlägt die alternierende Nutzung der Istanbuler Hagia Sophia für Christen und Muslime vor. Erdogan wird darauf nicht eingehen, dabei könnte er vom früheren Untertanengebiet lernen.

Peking als Zentrum des Reichs der Mitte nimmt seit je eine Sonderstellung ein. Die Stadt wird mit allen Mitteln geschützt. Die Behörden greifen dafür auch auf riesige Datenbanken zurück und demonstrieren, wie viel sie über die Bewohner wissen.

Auf der britischen Insel übernimmt der Staat die Hälfte der Restaurantrechnung – ein weltweit einmaliges Corona-Hilfsprogramm. Aber nicht alle Briten kommen auf ihre Kosten.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu dementiert, als Teil der Vereinbarung mit den Emiraten dem Verkauf des amerikanischen Kampfjets F35 an Abu Dhabi zugestimmt zu haben. Die USA arbeiten offenbar trotzdem auf eine Lieferung hin.

Nach einer Meuterei von Soldaten musste Malis Präsident Keita seinen Rücktritt bekanntgeben. Die Militärs versprechen baldige Wahlen. Ob sie eine Verbindung zur Protestbewegung in dem westafrikanischen Staat haben, ist noch unklar.

Das schwere Explosionsunglück in der libanesischen Hauptstadt hat in erster Linie die inkompetente Regierung zu verantworten. Es ruft aber auch nach einer Verbesserung der internationalen Regeln im Zusammenhang mit dem Verlassen von Problemschiffen.

Die Ermordung von Ministerpräsident Rafik Hariri vor 15 Jahren führte Libanon in die iranische Sackgasse. Die Verurteilung eines Hizbullah-Mitglieds durch ein Uno-Tribunal am Dienstag ändert daran nichts. Der Hauptverdächtige, Syriens Präsident Asad, bleibt unbestraft.

Doch China hat die Covid-19-Pandemie zumindest bisher gut gemeistert. Am Dienstag sollen laut offiziellen Zahlen alle 22 Neuinfektionen importiert gewesen sein.

In Bangkok wächst der Protest gegen die militärnahe Regierung. Und auch über König Maha Vajiralongkorn, der oft in Europa weilt, wird immer unverhohlener diskutiert.

Der charismatische frühere Cricket-Star Imran Khan weckte vor zwei Jahren mit seinem Sprung an die Regierungsspitze grosse Hoffnungen. Doch die stärkste Macht in Pakistan ist das Militär. Das zeigt sich auch jetzt wieder.

Das japanische Bruttoinlandprodukt ist im zweiten Quartal um 7,8 Prozent eingebrochen. Die Corona-Pandemie ist dafür der Auslöser, aber die durch Steuererhöhungen belastete Wirtschaft befand sich schon vorher in der Rezession.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Der schwerkranke Nawalny ist nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in der Universitätsklinik eingetroffen. Dort wird er nun von deutschen Ärzten versorgt. Sein Zustand ist nach Angaben von Vertrauten sehr besorgniserregend.