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Samstag, 22. August 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der in Europa beliebte Käse ist in China lange Zeit wegen des intensiven Geruchs verpönt gewesen. Er wurde mit der chinesischen Spezialität stinkender Tofu gleichgesetzt. Jüngere und wohlhabende Chinesinnen und Chinesen entdecken Molkereiprodukte nun für sich. Und Pekings einziger Käsehersteller profitiert davon.

Die libanesische Miliz ist berüchtigt für ihre Terroranschläge – unter anderem mit Ammoniumnitrat. Kein Wunder, fällt nach der Explosion im Hafen von Beirut der Verdacht auf die Schiitenmiliz. Doch Beweise für ihre Verwicklung gibt es nicht.

Das alte Hobby neu entdeckt: Unzählige Drachen tanzen seit dem Ausbruch der Epidemie am Himmel über den Favelas von Rio de Janeiro. Drachenbauer freuen sich über die Verkäufe, Rios Stromversorgungsunternehmen vermeldet derweil eine hohe Zahl von Stromunterbrüchen.

Gnadenlos zeigt eine Fernsehserie, wie in Indien Ehen geschlossen werden: nicht auf der Grundlage von Liebe und Zuneigung, sondern auf der Basis von wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen. Die Serie sorgt für hitzige Debatten.

Joe Biden wird im Wahlkampf zum «guten Menschen» hochstilisiert, was den Kontrast zu Präsident Trump besonders hervorhebt. Der virtuelle Wahlparteitag der Demokraten war nicht nur technisch eine Premiere.

Die Türkei hat ein grosses Gasfeld vor ihrer Küste im Norden entdeckt, das ihre Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren könnte. Trotz der Entdeckung will Erdogan an den umstrittenen Bohrungen im östlichen Mittelmeer festhalten.

Weissrusslands Diktator Alexander Lukaschenko will die Krise im eigenen Land in eine Konfrontation zwischen Russland und dem Westen verwandeln. Europa und Amerika sollten nicht in diese Falle tappen.

Nirgendwo sonst in Europa werden so viele Neuinfizierte gemeldet. Noch ist unklar, ob an den Schulen im Herbst Präsenzunterricht stattfinden kann.

Die USA setzen in der internationalen Diplomatie – zuletzt beim Versuch, das Iran-Abkommen unilateral zu zerstören – immer stärker auf den Alleingang. Das schadet der Uno, der liberalen Weltordnung und den USA selbst.

Die Anklage gegen den früheren Chefstrategen wirft erneut ein schlechtes Licht darauf, mit welchen Leuten sich Donald Trump umgeben hat. Sechs frühere Berater wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder haben sich schuldig bekannt. Ein Überblick.

In der Küstenstadt Eilat sollen Ende der vergangenen Woche rund dreissig Männer eine 16-Jährige im betrunkenen Zustand vergewaltigt haben. Diese hat bei der Polizei Anzeige erstattet.

Wurde er vergiftet oder handelt es sich wirklich um eine Stoffwechselstörung, wie russische Ärzte behaupten? Nach stundenlangem Hin und Her hat man Nawalnys Verlegung in ein deutsches Spital am späten Freitagabend plötzlich doch erlaubt, womöglich von höchster Stelle – und vielleicht dank internationalem Druck.

Im Zeichen von Brexit und Corona findet in Schottland die Forderung nach einer Trennung von England immer mehr Zustimmung. Die Regierung Johnson muss dem bald etwas entgegensetzen, wenn sie nicht die Union beider Nationen aufs Spiel setzen will.

Bei seinem mit Spannung erwarteten Auftritt am Parteikonvent der Demokraten überzeugt der 77-Jährige mit einer rhetorisch starken Rede – und er zeigt, welche Munition er gegen Trump parat hat.

Der Beziehungsstatus zwischen Weissrussland und Russland ist kompliziert. Obwohl Moskau die Wirtschaft des Autokraten Lukaschenko subventionierte, versuchte dieser stets, den russischen Einfluss gering zu halten. Die Massenproteste gegen ihn könnten nun die Position des Kremls stärken.

Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept demonstrieren Hamburgs Prostituierte seit Wochen für eine Wiedereröffnung ihrer Betriebe. Und siehe da: Jetzt tut sich etwas.

Die Schweiz darf sich nicht an das Netzwerk der europäischen Corona-Apps anschliessen. Als Grund dafür nennt Brüssel offiziell das fehlende Rahmenabkommen. Damit stellt die EU die Machtpolitik über die Gesundheit ihrer Bürger.

Nach offizieller Meinung haben sich in der Schweiz bisher höchstens 20 Prozent der Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Doch es gibt Hinweise, dass die gängigen Studien die Immunität der Bevölkerung unterschätzen.

Am 15. August 1945 kapitulierte das japanische Kaiserreich, obwohl das kontinentale Imperium Tokios noch fast intakt war. Die Waffen schwiegen in Asien danach noch lange nicht.

Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg die niederländische Kolonie Indonesien erobert hatten, stecken sie 100 000 niederländische Zivilisten in Internierungslager. Felix van der Schaar war als kleiner Junge einer von ihnen. Erst als Japan am 15. August 1945 kapitulierte, kam er mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern wieder frei.

Im Kampf um das Präsidentenamt hat Joe Biden einen Gegensatz zu sich auf das Podium geholt. Kamala Harris bringt Stärken mit, die Joe Biden fehlen. Und die vor allem während der Corona-Krise wertvoll sind.

Die Demokraten haben Kamala Harris als erste Afroamerikanerin zur Vizepräsidentschaftskandidatin gewählt. Vor ihrer Rede rechnete auch Barack Obama mit seinem Nachfolger Donald Trump ab.

Das Coronavirus macht Frankreichs Präsident einen Strich durch die Rechnung. Statt Reformen durchzusetzen, muss er das Land durch eine Wirtschaftskrise steuern. Für seine Wiederwahlchancen bleibt ihm aber ein grosser Trumpf.

In Schottland verfestigt sich der Eindruck, die nationalistische Regionalregierung von Nicola Sturgeon habe die Corona-Krise weit kompetenter bewältigt als Boris Johnson.

Einladungen in die Sommerresidenz des französischen Präsidenten sind von besonderer Symbolkraft. In Paris erhofft man sich, dass die positive Dynamik mit Berlin noch zu weiteren gemeinsamen Initiativen führt.

Die Römer Schriftstellerin Francesca Melandri spricht über Migration, über Faschismus und Kolonialismus sowie über doppelbödige Existenzen.

Aussenminister Pompeo ist nach New York gereist, um im Sicherheitsrat die Wiederinkraftsetzung aller früheren Sanktionen gegen Teheran auszulösen. Es ist unklar, ob Washington dazu berechtigt ist und ob die Zwängerei wirklich im Interesse der USA ist.

Der einst gefürchtete Stratege soll sich zusammen mit drei Komplizen aus einem Spendenfonds für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko bedient haben. Es geht um Hunderttausende von Dollar.

Was Schmeicheleien betrifft, ist der amerikanische Präsident nicht wählerisch. Angesprochen auf die rechtsextremen Verschwörungstheorie QAnon, die ihn als Retter der Welt vor einer angeblichen Verschwörung demokratischer Satanisten und Kinderschänder zeichnet, zeigt sich Trump erfreut über deren Verehrung seiner Person.

Die erste schwarze Frau an der Spitze der Polizei von Seattle ist zurückgetreten. Sie verlor das Vertrauen des linken Stadtrats. Wer gewinnt, ist unklar. Nur wer verliert, ist sicher.

Für die Römer ist Karl der Grosse keine Hauptfigur der Geschichte. Die ihm gewidmete Piazza Carlomagno ist schäbig und liegt im Abseits.

Eine muslimische Theologin aus Bosnien-Herzegowina schlägt die alternierende Nutzung der Istanbuler Hagia Sophia für Christen und Muslime vor. Erdogan wird darauf nicht eingehen, dabei könnte er vom früheren Untertanengebiet lernen.

Peking als Zentrum des Reichs der Mitte nimmt seit je eine Sonderstellung ein. Die Stadt wird mit allen Mitteln geschützt. Die Behörden greifen dafür auch auf riesige Datenbanken zurück und demonstrieren, wie viel sie über die Bewohner wissen.

Auf der britischen Insel übernimmt der Staat die Hälfte der Restaurantrechnung – ein weltweit einmaliges Corona-Hilfsprogramm. Aber nicht alle Briten kommen auf ihre Kosten.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu dementiert, als Teil der Vereinbarung mit den Emiraten dem Verkauf des amerikanischen Kampfjets F35 an Abu Dhabi zugestimmt zu haben. Die USA arbeiten offenbar trotzdem auf eine Lieferung hin.

Nach einer Meuterei von Soldaten musste Malis Präsident Keita seinen Rücktritt bekanntgeben. Die Militärs versprechen baldige Wahlen. Ob sie eine Verbindung zur Protestbewegung in dem westafrikanischen Staat haben, ist noch unklar.

Das schwere Explosionsunglück in der libanesischen Hauptstadt hat in erster Linie die inkompetente Regierung zu verantworten. Es ruft aber auch nach einer Verbesserung der internationalen Regeln im Zusammenhang mit dem Verlassen von Problemschiffen.

Die Ermordung von Ministerpräsident Rafik Hariri vor 15 Jahren führte Libanon in die iranische Sackgasse. Die Verurteilung eines Hizbullah-Mitglieds durch ein Uno-Tribunal am Dienstag ändert daran nichts. Der Hauptverdächtige, Syriens Präsident Asad, bleibt unbestraft.

Doch China hat die Covid-19-Pandemie zumindest bisher gut gemeistert. Am Dienstag sollen laut offiziellen Zahlen alle 22 Neuinfektionen importiert gewesen sein.

In Bangkok wächst der Protest gegen die militärnahe Regierung. Und auch über König Maha Vajiralongkorn, der oft in Europa weilt, wird immer unverhohlener diskutiert.

Der charismatische frühere Cricket-Star Imran Khan weckte vor zwei Jahren mit seinem Sprung an die Regierungsspitze grosse Hoffnungen. Doch die stärkste Macht in Pakistan ist das Militär. Das zeigt sich auch jetzt wieder.

Das japanische Bruttoinlandprodukt ist im zweiten Quartal um 7,8 Prozent eingebrochen. Die Corona-Pandemie ist dafür der Auslöser, aber die durch Steuererhöhungen belastete Wirtschaft befand sich schon vorher in der Rezession.

In Russland wird die Rolle der Geschichte immer wichtiger für die Politik. Das gilt ganz besonders für die Deutung des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Vergangenheit ist das einzige Vereinende quer durch die Generationen und Schichten.

Opfer, Täter, Sieger: Wie Menschen das Kriegsende vor 75 Jahren erlebt haben, war in jedem Land anders. Hier erzählen Betroffene ihre Geschichte - aus Deutschland, der Schweiz, Polen und anderen Orten.

Im Ringen um den Thron hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman einen Onkel und einen Cousin verhaftet. Überraschend ist dies nicht: Blutige Familienfehden haben dem Königreich auch früher schon zu schaffen gemacht.

Vor 100 Jahren endete mit der Evakuation der Tschechoslowakischen Legion aus Wladiwostok eine der erstaunlichsten Operationen der Militärgeschichte. Fast 60 000 Mann schlugen sich von Osteuropa bis an den Pazifik durch – obwohl es sie eigentlich genau in die umgekehrte Richtung zog.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Die Verhandlungen über ein Brexit-Freihandelsabkommen sind blockiert, das Risiko steigt, dass die Brexit-Übergangsfrist Anfang Januar 2021 ohne Nachfolgeregelung zu Ende geht. Beide Seiten scheinen vor diesem Szenario nicht mehr zurückzuschrecken.

Die auf Präsident Putins Amtszeitverlängerung ausgerichtete Verfassungsänderung könnte Russland noch rückwärtsgewandter machen, befürchtet der Historiker, Politologe und Publizist.

Was Ischgl aus den Erfahrungen mit Covid-19 gelernt hat, verrät Andreas Steibl, CEO Tourismusverband Paznaun-Ischgl.

Mit dem Coronavirus hat sich Schweiz in den letzten Wochen stark auseinandergesetzt. Heute wird der Bundesrat erneut vor die Medien treten und über den atuellen Stand der Dinge sprechen. So läuft es aber nicht in allen Ländern ab. Denn auch wenn das Virus ein globales Thema ist, verhalten sich die Regierungen weltweit unterschiedlich.

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Zum ersten Mal aufgetaucht ist es aber in China, dem Land, welches auch heute noch die meisten infizierten Personen verzeichnet, die Ansteckungen aber eindämmen konnte. Sind die Schutzmassnahmen und Vorkehrungen in China ausgeprägter als in der Südostschweiz? Ein Schweizer vor Ort berichtet.

Wohin soll es gehen mit den USA? Diese Frage teilt nicht nur die amerikanischen Bürger in zwei verfeindete Lager, zwischen denen Kompromisse schier unmöglich scheinen. Auch einige Bündner, die in den USA leben und mit denen wir uns über die Vorwahlen und das politische Klima im Land unterhalten haben, vertreten komplett gegensätzliche Standpunkte.

Gewinner gesucht. Die ersten Vorwahlen der Demokraten in Iowa endeten in einem Desaster für die Partei. Die Wahlnacht endete ohne Ergebnisse, weil eine technische Panne die Erfassung der Ergebnisse aus den Parteiversammlungen verhinderte.

Die Leserschaft des «Wall Street Journal» muss am WEF in Davos nicht auf ihre Lektüre verzichten. Dafür sorgt das Druckzentrum der Somedia Partner AG.

Borussia Dortmund hat erstmals seit 2014 und zum sechsten Mal insgesamt den deutschen Supercup gewonnen - den ersten (kleinen) Titel der Saison.

Die Machbarkeit zur Errichtung des grenzüberschreitenden Naturparks Rätikon ist gegeben. Gestern wurden die Studien präsentiert, jetzt soll die nächste Projektstufe gezündet werden.

Corina Mani aus Ennenda arbeitet für drei Monate als Hebamme in einem Zentrumsspital in Burkina Faso. Zum internationalen Tag der Hebamme am Sonntag hat die «Südostschweiz am Wochenende» mit ihr geredet.

Das Vinschgau ist die grösste Obstbauregion Europas. Messungen beweisen nun: Pestizide belasten die Luft massiv. Davon betroffen sind Anwohner und Feriengäste. Im grenznahen Münstertal wächst die Besorgnis.

Die beiden Bündner Rolf und Raphaela Maibach aus Ilanz unterstützen bereits seit einigen Jahren das Hôpital Albert Schweitzer in Haiti durch ihre «Schweizer Partnerschaft HAS Haiti». Doch zurzeit ist die Situation schwierig, denn das Land ist in Aufruhr.

Seit 300 Jahren trägt der kleinste Schweizer Nachbar den Namen seiner Herrscherfamilie: Liechtenstein. Zum eigenen Staat war das Adelsgeschlecht im Januar 1719 auf ungewöhnlichem Weg gekommen.

Gegen Marcel Hirscher kam die Konkurrenz ein weiteres Mal nicht an. Der Österreicher gewann in Adelboden nach dem Riesenslalom vom Samstag auch den Slalom.

Am 23. Januar 2019 wird ganz Liechtenstein im Ausnahmezustand sein. Das stolze Fürstentum feiert sein 300-Jahr-Jubiläum. Wie gut kennt Ihr das Ländle? Testet Euer Wissen im folgenden Quiz.

Sechs Jahre lang hat die kleine Joyce ihren in Kanada lebenden Götti nicht mehr gesehen. Wie gut gibt es das Südostschweiz-Christkind, denn als Weihnachtsgeschenk haben wir ihn extra in die Schweiz eingeflogen.

Der Bündner Energiekonzern Repower und Omnes investieren in Italien 100 Millionen Franken in erneuerbare Energien. Der Lead im neuen Joint Venture bleibt bei Repower.

Die Schweizer Männerstaffel erreichte beim Langlauf-Weltcup im norwegischen Beitostölen den starken 4. Platz. Mit Dario Cologna, Livio Bieler und Toni Livers waren drei Bündner dabei. Ergänzt wurde das Swiss-Ski-Quartett durch Roman Furger. Das Team musste sich nur durch Norwegen, Russland und Norwegen II geschlagen geben.

Das Bündner Energieunternehmen Repower und ein Europäischer Fonds investieren in erneuerbare Energien und gründen deshalb ein Joint Venture: Repower Renewable.

Die Bischofssynode in Rom beschäftigt sich ab Mittwoch bis am 28. Oktober mit der Jugend von heute. Claude Bachmann von der katholischen Jugendarbeit Graubünden hat ein Papier an die Bischöfe und Kardinäle mitverfasst.

Schon bald sitzen sie im Flugzeug zurück in ihr Heimatland. Doch sie standen ganz zuunterst in der Kette der Heroinhändlerbande: Ein 24- und ein 25-jähriger Albaner verkauften zusammen rund 275 Gramm Heroin – hauptsächlich in der Region. Nun wurden sie verurteilt.