Schlagzeilen |
Samstag, 22. August 2020 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||  

An ihrem Parteitag werden die Republikaner mit Themen angreifen, die Biden bewusst weggelassen hat.

Der US-Flugzeugbauer Boeing will mit UV-Licht auf Bakterienjagd. Forscher untersuchten die Wirkung des Medikaments Remdesivir. Internationale News im Ticker.

Der Berliner Universitäts-Klinik Charité steht eine grosse Aufgabe bevor. Sie muss den bekanntesten russischen Oppositionellen vor dem Tod bewahren – und die Frage klären, ob bei der Erkrankung Gift im Spiel war.

Es müssten die «härtesten Massnahmen» getroffen werden, um die Einheit des Landes zu bewahren, sagte der umstrittene Staatschef bei einem Militärbesuch.

Wenn es politisch heikel wird, können die deutsche Hauptstadt und ihre Kliniken schnell ins Spiel kommen. Nun wird auch der russische Regierungskritiker Alexei Nawalny in Berlin behandelt – in Deutschlands grösster Uni-Klinik.

Ischgl ist zum Synonym für Unachtsamkeit und Masslosigkeit in der Pandemie geworden. Nun bereitet sich der Ort auf den nächsten Winter vor.

Als erneute Reaktion auf den Parteitag der Demokraten hat US-Präsident Trump deutlich gemacht, dass nur er den Amerikanern zum Glück verhelfen könne.

Der Parteitag der Demokraten passte zu diesem Sommer. Über einen zornigen Joe Biden, die eindrücklichen Beiträge der Bürger – und den heimlichen Star der Veranstaltung.

Tamim bin Hamad, der Emir von Katar, hat den Weg des Fussballclubs Paris St. Germain an die europäische Spitze finanziert. Mit Geld betreibt er auch seine Aussenpolitik.

Swetlana Tichanowskaja gibt sich im Exil beim ersten Auftritt seit der manipulierten Wahl kämpferisch. Ihren Mitstreitern in Weissrussland drohen Strafverfahren und Haftstrafen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hofft auf eine baldige Aufklärung der Erkrankung von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Es sei wichtig, "dass die Frage nach der Ursache der dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes" beantwortet werde, sagte Steinmeier am Samstag am Rande seines Besuchs bei den Salzburger Festspielen. "Ich hoffe, dass alle diejenigen, die zur Klärung dieser Frage etwas beitragen können, dies tatsächlich tun."

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Feuerwehr am Samstag erste Fortschritte erzielt. Von der Küste heranwehende kühle Meeresluft half den mehr als 13 700 Einsatzkräften, die Flammen in einigen Gebieten zurückzudrängen, wie US-Medien berichteten. Dennoch brannten am Samstag nach Angaben des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom noch mehr als 3000 Quadratkilometer Land – eine Fläche etwa zehnmal so gross wie München.

US-Präsident Donald Trump macht bei der Entwicklung und Zulassung eines Corona-Impfstoffs Druck auf die zuständige Bundesbehörde. Bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) erschwerten ihm feindlich gesinnte Beamte die Entwicklung von Corona-Medikamenten und Impfstoffen, damit es vor der Wahl am 3. November keine Erfolgsmeldung geben könne, behauptete Trump am Samstag auf Twitter. Die Vertreter des "tiefen Staates, oder wer auch immer", machten es den Pharmaunternehmen schwer, Probanden für Medikamente und Impfstoffe zu bekommen, schrieb er weiter.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits 800 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von zweieinhalb Wochen, seit dem 5. August, um 100 000 angestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg im gleichen Zeitraum von 18,5 Millionen auf 23 Millionen an. Diese Zunahme um gut 24 Prozent in relativ kurzer Zeit zeigt, dass sich die Pandemie in einigen Ländern weiter rasch ausbreitet.

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, reist am Montag nach Teheran zu Gesprächen mit hochrangigen iranischen Vertretern. Das kündigte die IAEA am Samstag in Wien an. Die IAEA spielt eine zentrale Rolle bei der Überwachung des Rüstungskontrollabkommens, mit dem der Iran am Bau einer Atombombe gehindert werden soll. Die USA sind aus dem Abkommen ausgestiegen.

Der Anstieg der täglich neu registrierten Corona-Fälle setzt sich fort. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 2034 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Damit wurde erstmals seit dem 25. April wieder die Schwelle von 2000 überschritten. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen, danach waren die Werte deutlich gesunken.

Nach gewaltsamen Protesten in der südirakischen Stadt Basra hat der Gouverneur der Stadt strenge Sicherheitsmassnahmen angekündigt. "Wir verurteilen die Attentate, die das Gouvernement Basra miterlebt hat", sagte Asad Al-Aidani nach einem Treffen mit Parlamentsmitgliedern und Sicherheitskräften am Samstag in Basra. Man unterstütze friedliche Demonstrationen, akzeptiere aber keine Gewalt. Sicherheitskräfte seien in grosser Zahl in Basra stationiert, um neue Proteste zu verhindern. Die Behörden würden zudem Gruppen ermitteln, die im Verdacht stünden, an den Angriffen auf Aktivisten beteiligt gewesen zu sein, und Inhaber nicht lizenzierter Schusswaffen festnehmen.

Für Kinder ab zwölf Jahren sollen laut einer neuen Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beim Tragen von Masken die gleichen Regeln gelten, wie für Erwachsene. Das gab die WHO in einem mit dem UN-Kinderhilfswerk Unicef erarbeiteten Leitfaden für Entscheidungsträger am Freitagabend bekannt. Dieser befasst sich mit der Frage, ob und wann Kinder und Jugendliche Masken tragen sollen.

Der prominente Kremlkritiker Alexej Nawalny wird nach einer möglichen Vergiftung in Berlin behandelt. Er wurde nach einem stundenlangen Flug aus Sibirien am Samstagvormittag in die Berliner Universitätsklinik Charité gebracht. Dort wollen die Ärzte neue Tests machen und den Gesundheitszustand des 44-Jährigen genau untersuchen. Seine Frau Julia sei bei ihm, hiess es.

Vor neuen Protesten der Demokratiebewegung in Belarus (Weissrussland) hat Staatschef Alexander Lukaschenko bei einem Militärbesuch vor einer Revolution im Land gewarnt. Es werde vom Ausland versucht, Belarus eine Revolution aufzuzwingen, sagte Lukaschenko am Samstag nach Landung auf einem Truppenübungsplatz in der Nähe von Grodno im Westen des Landes. Er besuche dort ein Panzerbataillon und eine Raketen-Division, berichtete das Staatsfernsehen. Es müssten die "härtesten Massnahmen" getroffen werden, sagte der Staatschef in Uniform, um die Einheit des Landes zu bewahren.

Mitten im politischen Streit um die Rolle der US-Post bei den bevorstehen Wahlen hat das staatliche Unternehmen eine umfangreiche Informationsseite zum Briefwahlverfahren ins Internet gestellt. Sie richte sich sowohl an die Wähler selbst als auch an die Wahlleitungen, teilte die Post am Freitag (Ortszeit) mit. Zudem werde ein parteiübergreifendes Komitee im Unternehmen die Rolle der US-Post bei der Briefwahl aktiv überwachen.

Wäre das Publikum bei der Waffenshow in Sarasota im Bundesstaat Florida repräsentativ für die USA, dann müsste Präsident Donald Trump nicht um seine Wiederwahl bangen. Zwischen Messern und Schusswaffen gibt es etliche Trump-Devotionalien zu kaufen, ein Stand bietet ausschliesslich solche Produkte an - etwa eine Flagge, die den Präsidenten als Rambo mit Maschinengewehr zeigt. Michael Lavigne betreibt den Stand, natürlich ist er ein Trump-Unterstützer. "Bleiben Sie zuversichtlich, dass er gewinnen wird", sagt Lavigne. "Dieses Land ist nicht bereit für Sozialismus."

Donald Trump und seine Familie haben bei einer Trauerfeier im Weissen Haus Abschied vom jüngeren Bruder des Präsidenten, Robert Trump, genommen. Die private Feier fand im kleinen Kreis am Freitagnachmittag (Ortszeit) statt.

In der Türkei haben mehrere Zusammenschlüsse von Juristen die Freilassung von zwei Menschenrechtsanwälten gefordert, die im Hungerstreik sind. "Nach 200 Tagen Hungerstreik machen wir uns grosse Sorgen um Ebru Timtik and Aytac Ünsal", sagte Irma van den Berg von der Organisation "Anwälte für Anwälte" der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Sie forderte die Türkei auf, die Anwälte freizulassen und der Forderung nach einem fairen Verfahren nachzukommen.

Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat Israel Militärposten der islamistischen Hamas in dem palästinensischen Küstengebiet mit Panzern angegriffen. Das teilte das israelische Militär am Samstagmorgen auf Twitter mit. Militante Palästinenser hatten zuvor am Freitagabend eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. In der Stadt Sderot im Süden des Landes wurde nach Angaben des israelischen Militärs Alarm ausgelöst. Das Abwehrsystem "Iron Dome" habe die Rakete aber abgefangen.

Demonstranten in der südirakischen Stadt Basra haben Berichten zufolge versucht, ein Regionalbüro des Parlaments in Brand zu setzen. Sicherheitskräfte hätten die Protestler am Freitagabend vertreiben und das Feuer rechtzeitig löschen können, sagten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei in Basra rief die Demonstranten zum Gewaltverzicht auf. Sicherheitsquellen zufolge war die Polizei gemässigt mit den Demonstranten verfahren, obwohl einige von ihnen mit Benzinbomben und Steinen auf die Beamten geworfen hätten. Laut dem in Dubai ansässigen TV-Sender Al Hadath hatten die Demonstranten ihrer Wut über zwei diese Woche in Basra getötete Aktivisten Luft gemacht.

Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, sieht sich wegen seiner zeitweisen Festnahme und Betrugsvorwürfen als Opfer politischer Verfolgung. Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft ziele nur darauf ab, die Unterstützer der Mauer an der Grenze zu Mexiko auszubremsen und einzuschüchtern, sagte Bannon am Freitag in seinem Podcast. Es handle sich um "politischen Mord". Er werde jedoch weiter für seine Überzeugungen kämpfen. "Ich werde keinen Zentimeter zurückweichen."

Bei der eidgenössischen Volksabstimmung am 27. September geht es nach den Worten des abtretenden SVP-Parteipräsidenten Albert Rösti um Freiheit und Verantwortung. Er gab sich zuversichtlich, dass die Begrenzungsinitiative eine Mehrheit finden wird.

Nach einer Kehrtwende der Mediziner konnte das Spezialflugzeug aus Sibirien starten: Der prominente Kremlkritiker Alexej Nawalny ist zur Behandlung in Berlin eingetroffen. Werden die deutschen Ärzte ihm helfen können?

Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.