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Die «Crypto-Leaks» werfen ein neues Licht auf den BND. Der Geheimdienst agierte in den siebziger und achtziger Jahren ungewöhnlich dreist und hörte zusammen mit der CIA rund hundert Länder ab.

Der deutsche Bundespräsident schneidet kontroverse Themen an, vermeidet aber jede tiefere Auseinandersetzung mit diesen. Deutschland müsse mehr für seine Verteidigung ausgeben, verlangt er – und relativiert seine Forderung umgehend.

Der amerikanische Präsident mischt sich unverhohlen in ein laufendes Strafverfahren ein. Er sieht sich nicht an Recht und Gepflogenheiten gebunden – nach dem Freispruch im Impeachment-Verfahren erst recht.

Noch vor kurzem hatte die Bewegung des französischen Präsidenten zwei Bewerber um das Bürgermeisteramt in Paris – nun gar keinen mehr. Macrons Favorit Benjamin Griveaux stolpert über intime Videos.

Vor der Parlamentswahl in Iran sind nicht nur die meisten Reformer, sondern auch viele moderate Konservative disqualifiziert worden. Die Hardliner werden wohl das künftige Parlament beherrschen – der Preis dürfte eine geringe Wahlbeteiligung sein.

Donald Trump will im Wahlkampf mit seiner harten Migrationspolitik Stimmung machen. Im Zentrum steht sein Lieblingsprojekt: die Mauer. Um sie zu finanzieren, greift die Regierung in die Trickkiste.

Justizminister William Barr kritisiert in einem Fernsehinterview die Einmischung des Präsidenten in laufende Strafverfahren. Trump reagiert vorerst gelassen. Anders seine Taktgeber in den rechten Medien.

Eine tiefe Krise hat die CDU erfasst. Ihr Hauptschauplatz liegt in Berlin und nicht in Thüringen. Seit Kanzlerin Merkel ihren Rückzug für 2021 angekündigt hat, befindet sich die deutsche Politik in einem lähmenden Schwebezustand. Merkel sollte dem ein Ende bereiten.

Kein Begriff war in den erbitterten Debatten nach Thüringen präsenter als das Wort von der «bürgerlichen Mitte». Über eine so vielschichtige wie diffuse Idee, ohne die eine moderne Demokratie nicht möglich ist.

Nachdem Israels Ministerpräsident Netanyahu sein Treffen mit dem sudanesischen General Burhan öffentlich gemacht hat, gehen in Khartum die Wellen hoch. Tatsächlich nähern sich die ehemaligen Feinde jedoch seit Jahren an.

Die Vereinigung soll Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime geplant haben. Ein Verwaltungsmitarbeiter der Polizei ist suspendiert worden.

Die türkischen Pläne zur Eröffnung von Schulen im Ausland haben zu Recht Bedenken geweckt. Die gleiche Skepsis gebührt aber auch den Aktivitäten der islamischen Gülen-Bewegung, gegen die sich der türkische Vorstoss richtet.

Das Smörrebröd, echt dänisch? Falsch, sagt die skandinavische Airline SAS, man habe diese Köstlichkeit den Niederländern abgeguckt. Mit einem Werbevideo, das augenzwinkernd skandinavische Mythen beleuchtet, flog sie direkt in einen Sturm der Entrüstung.

Führende Sicherheitspolitiker treffen sich bis zum Sonntag in der bayrischen Hauptstadt und diskutieren mit Unternehmern, Experten und Vertretern der Zivilgesellschaft über die drängendsten globalen Krisen.

Einst förderte der türkische Präsident das Bildungsnetzwerk der Gülen-Bewegung. Doch nachdem er sich mit der islamischen Bruderschaft überworfen hat, geht Erdogan gegen ihre Schulen im Ausland vor. Dies führt nun auch in Deutschland zu Debatten.

Der Deutsche Bundestag führt nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen eine hitzige Debatte. Alle Parteien geben sich erschüttert und sorgen sich um die Demokratie – allerdings aus unterschiedlichen Gründen.

Bei der Vergabe lukrativer Auftrage an externe Beraterfirmen hat es Rechtsverstösse gegeben – das ist sicher. Die Frage ist: Wie viel wusste von der Leyen?

Die Abschiebepraxis Spaniens in ihren Exklaven in Nordafrika verletzt keine Menschenrechte. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Donnerstag entschieden. Die meisten Asylanträge kommen inzwischen aber aus Lateinamerika.

Im Fall von Roger Stone, einem verurteilten ehemaligen Berater von Donald Trump, wird einmal mehr klar, wie wenig der amerikanische Präsident von der Unabhängigkeit der Justiz hält.

Der Anführer der Rechten und Ex-Innenminister ist wegen Freiheitsberaubung im Fall von Migranten angeklagt. Der Prozess ist ihm als Wahlkampfthema willkommen.

Auch für abgelegene Regionen, wo wegen Priestermangels kaum Messen stattfinden, soll es keine Ausnahme geben. Doch soll sich die katholische Kirche mehr in Richtung Laienkirche weiterentwickeln.

Es war eine der längsten und erbittertsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Ungarn stand bis fast zum bitteren Ende treu an Hitlers Seite – und sieht sich heute als reines Opfer.

Es gibt durchaus ein soziales Auffangnetz, auch Notschlafstellen. Trotzdem geht die Obdachlosigkeit nicht zurück. Die Bürgermeisterin, in der heissen Phase des Wahlkampfs, kennt die Schuldigen dafür.

Boris Johnson will keine Beihilfe-Regeln der EU, Michel Barnier will kein Dumping vor den Küsten Europas. Grossbritannien und die EU haben am ersten Arbeitstag nach dem Brexit ihre Forderungen vorgestellt. Streit droht insbesondere beim Dumping – und beim Fisch. Die geplante Streitbeilegung ähnelt der im Rahmenabkommen mit der Schweiz vorgesehenen Lösung.

Der britische Premierminister Johnson tut so, als sei er an einer engen Anbindung an den europäischen Binnenmarkt gar nicht interessiert. Das ist mehr als populistisches Getöse. Die Briten gehen mit guten Gründen auf Distanz.

Im Ringen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten und im Kampf gegen Donald Trump flutet der Milliardär Michael Bloomberg das Land mit Fernsehwerbung. Seine Strategie scheint aufzugehen: Er hat sich bereits auf den dritten Platz der landesweiten Umfragen vorgekämpft.

Die Senatorin aus Minnesota landet bei den Vorwahlen am Dienstag an dritter Stelle. Bisher wurden der 59-Jährigen kaum Chancen auf die Nomination ausgerechnet. Könnte sich das nun ändern?

Bei der ersten «echten» Vorwahl der Demokraten hat Bernie Sanders am stärksten abgeschnitten, dicht gefolgt von Pete Buttigieg. Einen regelrechten Absturz erlebte der einstige Favorit Joe Biden – und für die Überraschung des Abends sorgte eine Senatorin.

Die Familie Pinto lebt in einem Stück Dschungel von 18 000 Quadratmetern auf einem der teuersten Flecken Brasiliens. Vor über hundert Jahren haben ihre Vorfahren das Land besiedelt. Heute verkörpert dieses eine Insel des schwarzen Widerstands.

Der frühere Militärpolizist Adriano Magalhaes da Nobrega ist am Sonntag bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen. Der Verbrecher stand unter Verdacht, der Anführer jener paramilitärischen Miliz zu sein, die den Mord an der afrobrasilianischen Stadträtin ausgeführt haben soll.

Junge Wähler bilden den Kern von Bernie Sanders’ Basis. Bei der bevorstehenden Vorwahl der Demokraten in New Hampshire könnten sie den 78-Jährigen erneut zum Sieg tragen.

Am 4. Februar 1945 trafen sich die «Grossen Drei» in Jalta, um die Nachkriegsordnung zu verhandeln. Dass dabei die Welt geteilt wurde, ist eine Legende.

Auch 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz kann es keine Universalisierung der Erinnerung geben, weil Erinnerung hier nicht ausgetauscht werden kann. Innerhalb der jüdischen Tradition konnte der Holocaust nur ein jüdisches Problem bleiben.

In der Hindu-nationalistischen Regierung von Narendra Modi gibt es ein Ministerium, das traditionelle indische Heilmethoden propagieren soll. Die haarsträubenden Methoden, die es nun für die Bekämpfung des Coronavirus vorschlägt, bringen die Ärzteschaft in Rage.

Im Gazastreifen gilt: Heiraten muss man – möglichst früh und im grossen Stil. Deshalb verschulden sich viele Brautpaare. Doch das schnelle Geld führt oft zu Insolvenz und sogar Gefängnis.

Mit dem Brexit verliert die EU den grössten Teil ihrer englischen Muttersprachler. An schlechtes Englisch wird man sich in Brüssel künftig noch mehr gewöhnen müssen.

Hans-Joachim Frey, der Chef des Dresdner Semperopernballs, hat wieder einmal alle überrascht: In Kairo ehrte er den ägyptischen Präsidenten mit einem Orden als Brückenbauer und Friedensstifter. Es war keine gute Idee.

Nicht einmal in Norwegen ist der Winter noch das, was er einmal war. Um Gegensteuer zu geben, hat sich eine Investorengruppe ein besonderes – einige würden vielleicht sagen groteskes – Schneesport-Zentrum ausgedacht.

Der Sudan will den langjährigen Despoten Omar al-Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern. Das wäre eine erstaunliche Wende in einer leiderfüllten Geschichte. Noch aber steht sie im Konjunktiv.

Libanons neue Regierung verspricht schnelle Reformen, doch das Volk glaubt nicht daran. Während der Vertrauensabstimmung im Parlament wurde Beiruts Innenstadt zur Kampfzone. Es gab rund 300 Verletzte.

In Zusammenstössen mit israelischen Soldaten sind diese Woche mindestens fünf Palästinenser getötet worden. Erstmals seit langem gab es eine Attacke in Jerusalem.

Der Nahost-Plan der Amerikaner stösst bei den Palästinensern auf Ablehnung. Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, will die Beziehungen zu den USA und Israel abbrechen.

Entsprechende Schritte waren erwartet worden: Nach Ausbruch der durch das neuartige Coronavirus verursachten Krise werden in der zentralchinesischen Provinz Hubei die politischen Weichen neu gestellt.

Mit der Aufkündigung der Militärkooperation durch die Philippinen wird die Allianz mit den USA ausgehöhlt. Der Schritt Dutertes steht auch im Zusammenhang mit dem Drogenkrieg.

Die Hindu-Nationalisten hatten die Regionalwahl in Delhi zu einem Referendum über ihre Politik hochstilisiert. Sie kämpften dabei mit harten Bandagen. Doch ihr Gegner wählte eine Taktik, die andernorts Schule machen könnte.

Li Wenliang ist nicht der erste Whistleblower-Arzt Chinas. Seine Vorgänger haben einen Aids-Skandal aufgedeckt und das Vertuschen der Sars-Epidemie der Regierung entlarvt. Von den drei Informanten lebt heute nur noch einer – und der steht unter Hausarrest.

Die anhaltenden Unruhen in Hongkong beeinflussen auch die Beziehungen zwischen Amerika und China. Zuerst beschloss das amerikanische Abgeordnetenhaus die Demokratiebewegung in Hongkong mit Gesetzesentwürfen zu unterstützen, und nun auch der US-Senat. China ist empört.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Der Journalist George F. Will veröffentlicht ein Buch über die Konservativen in den Vereinigten Staaten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kommt darin nicht ein einziges Mal vor. Will, der lebenslange Verfechter klassisch konservativer Werte, gibt damit ein unmissverständliches Statement ab.

Wie die Stasi die Regierungen von Adenauer bis Kohl bespitzelt hat

Unter dem ebenso ungeduldigen wie skrupellosen Kronprinzen Mohammed bin Salman verändert sich Saudiarabien. Eine deutsche Reporterin erzählt von ihren Erfahrungen in dem Land um Umbruch und beschreibt die Zerrissenheit der vom Wandel Betroffenen.

Eine kritische Bilanz hundert Jahre nach der Gründung des südslawischen Staates

Vernon Bogdanor liefert Bausteine für eine endlich kodifizierte Verfassung für Grossbritannien. Nach dem EU-Austritt hält er dies für unbedingt nötig.

Im April 1978 ergriffen afghanische Kommunisten die Macht im Land. Der Putsch war der Prolog zum sowjetischen Einmarsch eineinhalb Jahre später – und damit zu Chaos und Gewalt, die bis heute kein Ende nehmen.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Sowohl Premierminister Boris Johnson wie auch der EU-Chefunterhändler Michel Barnier geben die Eckpunkte ihrer Verhandlungsposition bekannt.

Dmitri Bykow ist der wohl berühmteste und mit zehn Romanen und fünfzehn Lyrikbänden gewiss aktivste Autor der russischen Gegenwartsliteratur. Er sieht sich als Teil des zivilgesellschaftlichen Russland, für das er seine Stimme erhebt.

Trumps Twitterei hindere ihn daran, seine Arbeit zu machen, klagt William Barr. Er ist nicht der einzige Minister, der sich über den Präsidenten ärgert.

Bisher ist in Indonesien kein Fall von Coronavirus bekannt. Das wirft Fragen auf.

Der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, fällt mit undiplomatischen Äusserungen auf. Nun versucht er sich als Krisenmanager auf dem Balkan – und überzeugt nur Trump von seinem Können.

Zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor zerstörerischem Egoismus gewarnt.

Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg legt in Umfragen zu. Und er wird zunehmend angefeindet – von Bernie Sanders und Donald Trump.

Das Leben des US-Präsidenten ist reich an skurrilen Episoden. Eine Zeit lang soll er von einem Tier besonders fasziniert gewesen sein.

Von einer Rückkehr zur Normalität, wie sie Parteichef Xi Jinping gewünscht hat, ist China weiter denn je entfernt. Und die Wut der Menschen wächst.

Der frühere russische Ministerpräsident Michail Kasjanow hat die Pläne für die Verfassungsänderung als eine Ausweitung der Machtfugnisse des Kremls kritisiert.

Die scheidende CDU-Parteichefin Kramp-Karrenbauer teilt via Sachsens Ministerpräsident Kretschmer mit, wie es nach ihrem Rücktritt nun weitergeht.

Mit einer Resolution will der Senat verhindern, dass der US-Präsident eine Militärhandlung gegen Iran eigenmächtig anordnen darf.

Der Präsident soll sich nicht mehr über Twitter in laufende Strafverfahren einmischen, beschwert sich Justizminister William Barr.

Zieht der linke Senator jetzt davon? Wer kann ihn bei den Demokraten noch stoppen? Antworten darauf in der neuesten Folge des Podcasts «Entscheidung 2020».

Der Politiker stand seit der für die Thüringer CDU verlorenen Landtagswahl und dem Debakel um die Wahl Kemmerichs öffentlich unter Druck.

Auf deutschen Autobahnen wird keine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde eingeführt.

An 13 Orten kam es zu Durchsuchungen bei Mitgliedern einer Gruppe, die bürgerkriegsähnliche Zustände im Land herbeiführen will.

Ein Gönner hinterlässt der Partei Gold und Immobilien. Es handelt sich um einen der höchsten Geldzuflüsse der deutschen Parteiengeschichte.

Plötzlich ist die Anzahl der Coronafälle drastisch gestiegen. Die Zunahme geht auf eine überraschende Änderung zurück.

Im Westen Afrikas versuchen Truppen aus vielen Ländern für Sicherheit zu sorgen. Doch der Klimawandel verschärft die Konflikte. Terroristen profitieren.

Nach den verheerenden Niederlagen soll eine neue Führung der Arbeitspartei Stolz und Stärke zurückgeben.

Das US-Verteidigungsministerium schnallt dafür in anderen Bereichen den Gürtel enger. Die Umverteilung stösst auf herbe Kritik.