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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Halbfinals der Champions League finden zum ersten Mal seit 2010 ohne Cristiano Ronaldo statt. Der Portugiese scheitert mit Juventus Turin durch ein 1:2 im Rückspiel gegen Ajax Amsterdam.

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf ein Haus sind in Chile sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben streifte die Maschine am Dienstag kurz nach dem Start vom Flughafen der Hafenstadt Puerto Montt im Süden des Landes Stromleitungen und stürzte ab.

Die Columbine Highschool, die vor 20 Jahren Schauplatz eines Amoklaufes wurde, und andere Schulen im US-Bundesstaat Colorado sind am Dienstag abgeriegelt worden. Die Polizei teilte auf Twitter mit, sie untersuche eine ernstzunehmende Bedrohung.

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini hat die EU-Mitgliedstaaten gedrängt, die Schiffe der EU-Marinemission «Sophia» wieder ins Mittelmeer zu verlegen. Sie hätten sich als «wirksame Abschreckung» für Flüchtlingsschlepper erwiesen.

Chinesische Behörden haben in einer der grössten Razzien der vergangenen Jahre rund 7,5 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt. Insgesamt seien bei Durchsuchungen in sechs Provinzen 2748 Elefanten-Stosszähne sichergestellt worden.

Nach ihrem 3. Platz an der WM im kanadischen Lethbridge überzeugen die Genfer Curler um Skip Peter De Cruz ebenfalls mit Rang 3 auch an der Players Championship der World Tour in Toronto.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Dienstag den iranischen Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif in Damaskus empfangen.

Stan Wawrinka missrät der perfekte Auftakt in die Sandplatz-Saison in Monte Carlo. Der Romand verliert in der 2. Runde gegen Massimo Cecchinato 6:0, 5:7, 3:6 - nach einer 6:0, 5:3-Führung.

Der Belgier Victor Campenaerts ist neuer Stunden-Weltrekordhalter. Er spult im mexikanischen Aguascalientes die Runden auf der aus Kieferholz gefertigten Bahn mit einem Schnitt von 55,089 km ab.

Der überragende Triumph am US Masters bringt Tiger Woods in der Weltrangliste vorwärts. Der Superstar verbessert sich um sechs Positionen an die 6. Stelle.

Ägyptens Parlament hat einem weiteren Ausbau der Macht von Präsident Abdel Fattah al-Sisi und des Militärs zugestimmt. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit der 596 Abgeordneten beschloss am Dienstag Verfassungsänderungen, die die Amtszeit des Staatschefs bis 2030 verlängern.

16 Jahre nach ihrem Diebstahl sind zwei Meisterwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh wieder in Amsterdam zu sehen.

Das EU-Parlament hat gesetzliche Vorgaben zum Schutz von Hinweisgebern in Unternehmen und Behörden endgültig verabschiedet. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Dienstag in Strassburg für die Einigung, die zuvor mit den Mitgliedstaaten erzielt worden war.

Das EU-Parlament hat gesetzliche Vorgaben zum Schutz von Hinweisgebern in Unternehmen und Behörden endgültig verabschiedet. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Dienstag in Strassburg für die Einigung, die zuvor mit den Mitgliedstaaten erzielt worden war.

Die Bank of America ist mit einem Rekordgewinn in das Jahr gestartet. Das Nettoergebnis legte im ersten Quartal um sechs Prozent auf 6,87 Milliarden Dollar zu, wie die nach JP Morgan zweitgrösste US-Bank am Dienstag mitteilte.

Die Industriestaaten-Gruppe OECD warnt vor langfristigen Risiken für Chinas Wirtschaft durch milliardenschwere staatliche Anschubhilfen für die Konjunktur. Damit würden Bemühungen unterlaufen, die Verschuldung in dem Riesenreich einzudämmen.

Bei Klima-Protesten in London sind mehr als hundert Demonstranten festgenommen worden. Bis Dienstagmorgen wurden 113 Menschen in Gewahrsam genommen, wie die britische Polizei mitteilte.

Bei Klima-Protesten in London sind mehr als hundert Demonstranten festgenommen worden. Bis Dienstagmorgen wurden 113 Menschen in Gewahrsam genommen, wie die britische Polizei mitteilte.

Im Bestechungsskandal um Zulassungen an US-Eliteuniversitäten haben die Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Mann auf nicht schuldig plädiert. Loughlin und der Designer Mossimo Giannulli erklärten sich am Montag in beiden Anklagepunkten für unschuldig.

Im Bestechungsskandal um Zulassungen an US-Eliteuniversitäten haben die Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Mann auf nicht schuldig plädiert. Loughlin und der Designer Mossimo Giannulli erklärten sich am Montag in beiden Anklagepunkten für unschuldig.

Pal Dardai wird in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer bei Hertha Berlin tätig sein. Der 43-jährige Ungar gibt seinen Job nach viereinhalb Jahren ab.

Europas grösster Online-Modehändler Zalando hat trotz des Winterschlussverkaufs im ersten Quartal operativ einen Gewinn erzielt. Das freut die Anleger - sie griffen am Donnerstag kräftig bei den Zalando-Aktien zu.

Ajax Amsterdam peilt bei Juventus Turin im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League den nächsten Coup an. Die Aufgabe ist nach dem 1:1 im Hinspiel aber knifflig.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, höhere Zölle und die Probleme mit dem neuen Abgasprüfverfahren WLTP haben die Autokonzerne im vergangenen Jahr viel Geld gekostet. Die Gewinnmargen sanken im Schlussquartal 2018 auf den tiefsten Stand seit 2009.

Die Golden State Warriors verspielen in den NBA-Playoffs einen sicher geglaubten Sieg. Der Titelverteidiger verliert gegen die Los Angeles Clippers trotz zwischenzeitlicher 31-Punkte-Führung 131:135.

Drei Insassen eines Kleinflugzeugs sind bei New York einem tödlichen Unfall dank starker Stromleitungen entkommen. Diese bewahrten den abstürzenden Flieger vor dem Zerschellen am Boden.

Ecuador ist nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange nach Regierungsangaben Ziel von mehr als 40 Millionen Cyberattacken geworden. Die Angriffe betrafen demnach Internetseiten öffentlicher Institutionen.

Die von Drogenhändlern und korrupten Politikern beschlagnahmten Güter sollen in Mexiko künftig zentral verwaltet werden. «Alles, was gestohlen wurde, soll dem Volk zurückgegeben werden», sagte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am Montag.

Die erste Folge der achten «Game of Thrones»-Staffel hat bei der Erstausstrahlung im Sender HBO gleich mehrere Rekorde gebrochen. 17,4 Millionen Zuschauer sahen am Sonntag den Auftakt der letzten Staffel der Fantasy-Saga im Fernsehen oder online, wie HBO mitteilte.

Die brasilianische Fussball-Legende Pelé ist nach Entfernung eines Nierensteins aus dem Spital entlassen worden. Der 78-Jährige konnte die Albert-Einstein-Klinik in der brasilianischen Metropole São Paulo am Montag verlassen, wie seine Ärzte mitteilten.

Knapp eine Woche nach dem Militärputsch im Sudan sind zwei Brüder des abgesetzten Langzeitpräsident Omar al-Baschir wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Die Verhaftungen seien Teil einer grösseren Verhaftungswelle, erklärte ein Vertreter des Militärrats.

Der frühere peruanische Staatschef Alan García ist tot. Der 69-Jährige starb am Mittwoch an den Folgen einer Schussverletzung am Kopf, die er sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst zugefügt hatte.

In Paris ging am Montag die berühmten Notre-Dame-Kathedrale in Flammen auf. Noch am selben Abend werden mehrere Hundert Millionen Euro für den Wiederaufbau gespendet und es treffen Beileidsbekundungen aus der ganzen Welt in Frankreich ein. Doch warum löst die Zerstörung alter Gebäude bei uns eine solch tiefe Bestürzung aus? Archäologe Urs Niffeler gibt Antwort.

Die türkische Wahlkommission hat den Kandidaten der Opposition, Ekrem Imamoglu, vorerst zum Sieger der Bürgermeisterwahl in Istanbul erklärt. Die Entscheidung über eine Wiederholung der Abstimmung steht aber noch aus.

Wegen illegalen Parteispenden aus der Schweiz muss die AfD über 400'000 Euro Strafe zahlen. Persönlich involviert ist auch Co-Chef Jörg Meuthen. Im Interview nimmt er Stellung zum Strafbescheid und spricht über seine Allianz mit Lega-Chef Matteo Salvini.

Nach der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein Sieg für Amtsinhaber Joko Widodo ab. Drei verschiedene Wahlforschungsinstitute sahen ihn am Mittwoch übereinstimmend bei rund 55 Prozent der Stimmen.

Nach dem verheerenden Brand soll die Pariser Kathedrale Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wiederaufgebaut werden. Über dieses Versprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beriet am Mittwoch das Kabinett.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich mit einer Liebeserklärung an Europa vom amtierenden EU-Parlament verabschiedet. "Europa muss man lieben", sagte Juncker am Mittwoch in Strassburg.

In seiner Analyse zu den Wirren in Libyen und deren Folgen für Italien und Europa schreibt unser Korrespondent Dominik Straub: «Sollte Libyen definitiv im Bürgerkriegschaos versinken, liesse sich die Politik der geschlossenen Häfen wohl nicht lange aufrechterhalten.»

Die deutsche Regierung hat am Mittwoch Gesetze zur schnelleren Abschiebung ausreisepflichtiger Ausländer beschlossen, aber auch zur besseren Integration der in Deutschland lebenden Flüchtlinge.

Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker.

Die gute Nachricht: Der Kirchenschatz der Notre-Dame hat den Brand am Montag unversehrt überstanden. Wie es bei den unbezahlbaren Kunstgegenständen aussieht ist noch unklar. Eine Zwischenbilanz.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat unmittelbar vor neuen Massenprotesten 636 Häftlinge aus Gefängnissen entlassen. Offenkundig will der ehemalige marxistische Freiheitskämpfer damit den Oppositionellen entgegenkommen.

Der Oppositionspolitiker Ekrem Imamoglu kämpft um das Istanbuler Rathaus – und mehr. Die regierende islamisch-konservative AKP von Staatschef Recep Tayyip Erdogan und die oppositionelle CHP ringen derzeit um den Wahlsieg in der türkischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole.

US-Präsident Donald Trump hat sein Veto gegen eine Resolution des Kongresses eingelegt, die ein Ende der US-Unterstützung für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg gefordert hatte. Das teilte das Weisse Haus am Dienstag in Washington mit.

Bei Raketenangriffen auf die libysche Hauptstadt Tripolis sind mindestens zwei Zivilisten getötet worden. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden am Dienstagabend zudem vier weitere Menschen verletzt.

Die Columbine Highschool, die vor 20 Jahren Schauplatz eines Amoklaufes wurde, und andere Schulen im US-Bundesstaat Colorado sind am Dienstag abgeriegelt worden. Die Polizei teilte auf Twitter mit, sie untersuche eine ernstzunehmende Bedrohung.

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini hat die EU-Mitgliedstaaten gedrängt, die Schiffe der EU-Marinemission "Sophia" wieder ins Mittelmeer zu verlegen. Sie hätten sich als "wirksame Abschreckung" für Flüchtlingsschlepper erwiesen.

Chinesische Behörden haben in einer der grössten Razzien der vergangenen Jahre rund 7,5 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt. Insgesamt seien bei Durchsuchungen in sechs Provinzen 2748 Elefanten-Stosszähne sichergestellt worden.

CHP-Politiker Imamoglu ist zum Bürgermeister von Istanbul ernannt worden. Die AKP spricht von «organisiertem Betrug» und fordert eine Wahlwiederholung.

Die britischen Konservativen von Premierministerin Theresa May liegen mit 15 Prozent nur auf Platz drei.

Für seine Wiederwahl nimmt der US-Präsident Geld von jedem, die meisten Demokraten haben strengere Kriterien. Ihre Performance ist bisher nicht herausragend.

Alan García ist gestorben. Gegen den Sozialdemokraten lief ein Ermittlungsverfahren wegen Korruption.

Die Regierung von Präsident Donald Trump lässt Klagen gegen ausländische Firmen in Kuba zu.

Der israelische Ministerpräsident hat bis zu sechs Wochen Zeit, eine Koalition zu formen.

Dmitri Medwedew verliert an Rückhalt. Festnahmen und seltsame Videos schwächen ihn – aber noch braucht ihn sein Chef.

Der US-Präsident gibt eine Prognose ab, welche Demokraten ihn herausfordern werden: ein «Müder» und ein «Verschlafener».

Der US-Präsident hat die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft. Nun zieht die Social-Media-Plattform nach.

Zurzeit gibt es im Vereinigten Königreich britische Pässe mit der Aufschrift «Europäische Union» und solche ohne.

Kanzlerin Angela Merkel muss ihre Kritik an Jan Böhmermanns Erdogan-Schmähgedicht nicht zurücknehmen.

Muchtar Abljasow ist der Intimfeind des weiterhin mächtigen Ex-Präsidenten von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew. Von Frankreich aus will er einen gewaltlosen Umsturz herbeiführen.

US-Präsident Donald Trump widersetzt sich dem Kongress und will die US-Truppen nicht aus dem Jemen abziehen.

Wie kann man Europa vor den Nationalisten schützen? Mit den Ideen des Nationalismus.

Die britischen Konservativen sollen laut Prognosen von den linken wie den rechten Wählern für ihre Brexit-Politik abgestraft werden.

Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab.

Führungschaos, ein Pornovideo und die verschleppte Rentenreform: die Bilanz nach 100 Tagen Bolsonaro.

Die 22-jährige Architekturstudentin Alaa Salah ist die Ikone des Aufstands im Sudan.

Der Wikileaks-Mitgründer kann sich dem Recht nicht länger entziehen. Gut so.

In Deutschland wird die Partei wegen Wahlkampfunterstützung über die SVP-Werbeagentur Goal mit über 400’000 Euro gebüsst.

Alan García war das grösste politische Naturtalent Perus der letzten 50 Jahre. Als junger Präsident ruinierte er das Land und konnte später dennoch ein Comeback feiern. Seinem Korruptionsprozess kam er nun zuvor: Er schoss sich bei seiner Verhaftung in den Kopf.

Sitzblockaden gegen den Klimawandel: Demonstranten versammeln sich, um auf die Gefahren durch die globale Erwärmung aufmerksam zu machen – auch in London. Scotland Yard setzt Hunderte von ihnen fest.

Die Wahlkommission hat Ekrem Imamoglu zum Wahlsieger ernannt. Der Kampf um die Macht in der wichtigsten türkischen Stadt ist aber noch nicht beendet. Die Entscheidung über eine Wahlwiederholung, wie sie Erdogans Partei fordert, steht immer noch aus.

Der amerikanische Kongress will die Regierung Trump zur Einstellung ihrer militärischen Aktivitäten in Jemen zwingen. Doch mit seinem Veto legt sich Trump quer. Er signalisiert damit, welche Bedeutung er dem Verbündeten Saudiarabien beimisst.

Der Sieg des amtierenden Präsidenten ist ein Zeichen von Stabilität. Trotz Enttäuschungen und Problemen lässt sich das Volk nicht zu einer Protestwahl hinreissen.

Was hatte der deutsche Soldat Franco A. vor, als er sich als syrischer Flüchtling registrieren liess? Was wollte er mit der Waffe in Wien? Die Darstellungen der Kläger und der Verteidiger könnten nicht weiter auseinandergehen. Eine Rekonstruktion.

Das Kabinett beschliesst, Ausschaffungen zu erleichtern. Um die SPD nicht zu vergraulen, musste Innenminister Seehofer das Gesetz jedoch abspecken und steht nun in der Kritik.

Ein norwegischer Pensionär ist in Russland wegen Spionage zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der ehemalige Grenzwächter räumte ein, einen Kurierdienst geleistet zu haben, glaubt aber, «missbraucht» worden zu sein. Norwegens Regierung und Geheimdienst schweigen.

Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo bleibt voraussichtlich für weitere fünf Jahre im Amt. Bei den Wahlen am Mittwoch hat er seinen Herausforderer Prabowo Subianto klar distanziert. Die grösste muslimische Demokratie der Welt setzt damit ein Zeichen für Kontinuität.

Die peruanische Justiz ermittelte gegen Alan García im Rahmen des Korruptionsskandals um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Als Sicherheitskräfte ihn verhaften wollen, greift er zur Waffe.

Seit dem Ende des Krieges gilt Bosnien-Herzegowina als Vielvölkerstaat in der Krise – und als mögliches Pulverfass. Tatsächlich ist es ein stabiles Land, das wie viele andere an der Peripherie Europas nicht vorankommt.

Wenige Wochen vor den Wahlen in Südafrika hat die Regierungspartei mit einem brisanten Buch zu kämpfen. Der Journalist Pieter-Louis Myburgh arbeitet darin die Machenschaften des ANC-Generalsekretärs auf.

Die schwedische Klimaaktivistin engagiert sich auch im Vatikan für nachhaltige Klimapolitik. Bei Papst Franziskus rennt die 16-Jährige damit offene Türen ein.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung wollte einem CDU-Politiker untersagen lassen, vor ihrem Ratgeber für Erzieher zu warnen. Das Verwaltungsgericht Berlin wies sie nun in die Schranken.

Peking führt stetig mehr Militärmanöver durch, um seinen Anspruch auf Taiwan deutlich zu machen. Doch mit Donald Trump sitzt der taiwanfreundlichste Präsident seit langem im Weissen Haus. Das birgt Konfliktpotenzial.

Dank dem Grosseinsatz der Feuerwehr konnten wenigstens das Mauerwerk und die Fassade mit den beiden unverwechselbaren Türmen gerettet werden. Paris hofft, dass sich die weltweite Betroffenheit in Spendenfreude verwandelt.

Ein deutscher Soldat lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren – mehr als ein Jahr später fliegt er auf und löst in Deutschland einen Skandal aus. Die Generalbundesanwaltschaft vermutet, dass Franco A. ein Attentat geplant hat. Seine Angehörigen glauben, dass er nur das Gute wollte. Ein Treffen mit Franco A. und seiner Familie.

Nach wochenlanger Blockierung von dringend benötigten Hilfsgütern in Venezuela, hat die Regierung nun eingelenkt. Das Rote Kreuz durfte am Dienstag in Caracas unter anderem Medikamente verteilen.

Bei der letzten Plenartagung des scheidenden EU-Parlaments löst die Brexit-Verschiebung bis Ende Oktober wenig Begeisterung aus. Da die Briten an der Europawahl teilnehmen dürften, droht das Brexit-Chaos das EU-Parlament zu erfassen.

Der Skandal um die Spende des Massenmörders von Christchurch an die Identitären hat Österreichs Juniorpartner in der Regierung unter Druck gesetzt. Sie distanzieren sich – doch eine Spurensuche in Linz wirft Fragen auf.

Im Moskauer Exil ist Mirjana Markovic gestorben. Der Aufstieg und der Fall von Slobodan Milosevic sind ohne seine Ehefrau und Komplizin nicht denkbar.

Kurz vor den Wahlen am 28. April buhlen die Politiker um die Stimmen der zahlenmässig kleinen, aber einflussreichen Landbevölkerung. Deren Sorgen sind vor allem die Abwanderung der jungen Leute – und schlechte Internetverbindungen.

Premierministerin May hat erreicht, was die EU eigentlich vermeiden wollte: Eine längere Verschiebung des EU-Austritts, ohne dass May klargemacht hätte, wie sie die gewonnene Zeit für eine Lösung nutzen wird. Das Brexit-Drama geht weiter.

Der britische EU-Austritt wird erneut verschoben. Nachdem Macron zunächst nur eine kurze Erstreckung hatte gewähren wollen, einigten sich die Regierungschefs der EU-27 auf eine Fristverlängerung bis Ende Oktober.

Präsident Donald Trump will seinen Kurs in der Einwanderungspolitik verschärfen – und sorgt mit höchst ungewöhnlichen Ideen für Aufsehen. So sprach er am Freitag öffentlich über die Idee, illegal eingereiste Migranten in demokratisch regierte Städte zu befördern.

Die Aussicht, dass sich der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks vor Gericht verantworten muss, stösst auf breite Zustimmung. Mit Blick auf die Vergangenheit ist das erstaunlich. Wendehälse hatten damals Hochkonjunktur.

Die Zeit der Militärdiktatur von 1964 bis 1985 ist die geistige Heimat von Brasiliens neuem Präsidenten Jair Messias Bolsonaro. Dahin soll ihm nun ganz Brasilien folgen.

Das Ende des rigiden sozialistischen Regimes in Ecuador unter Präsident Correa hat die Verhaftung von Assange in der Botschaft in London ermöglicht. Das Land hat in den vergangenen zwei Jahren eine klare Abkehr vom Sozialismus des 21. Jahrhunderts erlebt.

Tärnaby in Nordschweden ist der Ort, aus dem Ski-Legenden wie Ingemar Stenmark oder Anja Pärson hervorgingen. Nun scheint man auch in Nordkorea auf diesen Effekt zu hoffen: Drei junge Athleten sollen sich dort das Zeug zum olympischen Champion holen. Schweden bietet Hand.

In Indien findet in den nächsten Wochen die grösste Wahl in der Geschichte der Menschheit statt. Das geht nicht ohne Pannen.

Der Weihbischof von Managua, ein scharfer Kritiker des Präsidentenpaars Ortega, wurde in den Vatikan berufen. Gegner der Regierung verstehen Franziskus' Schachzug nicht.

Wovon Europapolitiker seit Jahrzehnten vergeblich träumen, das gibt es endlich in Grossbritannien: eine breite Bewegung von unten, die sich für die europäische Integration einsetzt. Der Brexit hat es möglich gemacht.

Weil sie das Bild des Staatschefs in einem Lehrbuch verunstalteten, sind in Burundi mehrere Schülerinnen in Untersuchungshaft gelandet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf den gnadenlosen Umgang dieses afrikanischen Regimes mit Kritik am Präsidenten.

Am Sonntag hat der militärische Übergangsrat des Sudans einem zivilen Regierungschef zugestimmt und weitere Massnahmen angekündigt. Für die Protestierenden greift das zu kurz.

Innerhalb weniger Monate ist die Gewalt in Burkina Faso eskaliert. Im Gefolge von jihadistischen Angriffen sowie Konflikten zwischen Bauern und Hirten sind Zehntausende auf der Flucht, eine Million Menschen ist auf Hilfe angewiesen.

Die Truppen des Generals halten Tripolis im Würgegriff. Ihr Oberbefehlshaber trifft sich unterdessen mit dem Präsidenten Ägyptens. Will Haftar ein zweiter Abdelfatah al-Sisi werden?

Zehntausende sind aus der letzten IS-Hochburg in Syrien geflohen. Das Lager, in dem sie jetzt untergebracht sind, platzt aus allen Nähten. Besonders für die vielen Kinder ist die Lage dramatisch.

Mit seiner Enthüllungsplattform Wikileaks bringt Julian Assange fragwürdige Machenschaften ans Licht. Im Kontrast dazu steht das Verhalten des 47-Jährigen, der in einer Botschaft untertaucht, um Vorwürfe sexueller Übergriffe auszusitzen. Am 11. April 2019 wird Assange in London verhaftet, ihm droht die Auslieferung in die USA.

Am Donnerstag, 11. April, beginnen in Indien die Wahlen. Sie erstrecken sich über einen Zeitraum von sechs Wochen. Beobachter gehen von einem Sieg der regierenden Hindu-nationalistischen Bharatiya-Janata-Partei (BJP) von Premierminister Narendra Modi aus.

Am 9. April finden in Israel vorgezogene Parlamentswahlen statt. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck; der 70-Jährige wird unter anderem vom früheren Offizier Benny Gantz herausgefordert.

Für die Wahlen am Mittwoch hat sich Indonesien viel vorgenommen. Was die 192 Millionen Stimmberechtigten beschlossen haben, soll innerhalb von 24 Stunden ausgewertet sein. Vermutlich wird das sogar gelingen.

Einem Vertrauten des indischen Premierministers Modi hat die französische Steuerverwaltung offenbar eine Steuerschuld von 140 Millionen Euro erlassen. Zu jener Zeit ging der Verkauf der Rafale-Kampfjets über die Bühne.

Menschenrechtsgruppen feiern die Entscheidung als Sieg für die Selbstbestimmung der Frau, christlich-konservative Gruppen sind entsetzt. Allerdings waren Abtreibungen auch bisher trotz dem Verbot keine Seltenheit.

Im traditionell moderat muslimischen Indonesien gewinnen radikalere Stimmen zunehmend an Gehör. Das wirkt sich auch auf den laufenden Wahlkampf aus.

Geigen aus China fluten den Weltmarkt. Viele sind billig und von minderer Qualität – doch es gibt Ausnahmen. Einer der führenden Geigenbauer verkauft seine Geigen für bis zu 15 000 Franken. Er profitiert davon, dass in der chinesischen Mittelschicht westliche Musikinstrumente zunehmend populär werden.

Chinas Projekt der Neuen Seidenstrasse weckt grosse Hoffnungen, gerät aber international auch zunehmend in die Kritik. Die Initiative wird weiterlaufen. Pekings Langfrist-Planer haben Widerstände im Ausland von Anfang an einkalkuliert.

China hat eine Million Menschen in der Provinz Xinjiang in Umerziehungslager gesteckt. Der Sozialwissenschafter Adrian Zenz erklärt, wie das System aufgebaut ist und wie er dessen Existenz trotz anfänglichem Leugnen der chinesischen Behörden nachweisen konnte.

Der französische Essayist und Politiker Jean-Louis Thiériot formuliert eine Eloge auf Charles de Gaulle und zeigt diesen von einer bisher zu wenig beachteten Seite: nämlich als erfolgreichen Wirtschaftsreformer.

Weil uns heute die grundlegenden Fragen von Krieg und Frieden erneut bedrängen, erweist sich die Beschäftigung mit Strategie wieder als vordringlich. John Lewis Gaddis und Wolfgang Ischinger legen dazu ihren Beitrag vor.

Rainer Zitelmann hat eine Studie über eine gesellschaftliche Randgruppe geschrieben, die bisher kaum von der Forschung beachtet wurde: die Reichen.

Der grösste Feind aller Streitkräfte ist das Finanzministerium. Das gilt auch in Frankreich.

Zwei anerkannte Kenner Chinas zeichnen in ihren Büchern ein radikal unterschiedliches Bild dieser entstehenden Führungsmacht des 21. Jahrhunderts, deren rasante Entwicklung auch den Westen verändern wird.

Am 17. März 1959 musste der Dalai Lama seine tibetische Heimat wohl für immer verlassen. Er entkam dem chinesischen Militär nur knapp. Für Peking ist der Dalai Lama auch sechzig Jahre danach die Personifikation des bösen Separatisten.

Am 13. Dezember 2003 fanden amerikanische Soldaten Saddam Hussein in einem Erdloch. Später wurde der irakische Ex-Diktator gehenkt.

Der 1980 ermordete Erzbischof von San Salvador wird am Sonntag heiliggesprochen. In Lateinamerika wird er verehrt, den Vatikan spaltet er bis heute.

Vor 25 Jahren endete mit dem Beschuss des Parlaments in Russland eine dramatische Konfrontation zwischen Präsident Jelzin und dem aufständischen Obersten Sowjet. Was als Rettung der Demokratie gedacht war, hat fatale Folgen bis heute.

Die Verschiebung des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs auf den 31. Oktober sorgt bei Brexit-Hardlinern für rote Köpfe. Und in Brüssel ist die Sorge gross, die Briten könnten bis zum Austritt die Politik der EU im Ministerrat sabotieren.

Immer noch unterliegen Politiker der Versuchung, das Problem der unerwünschten Zuwanderung schleifen zu lassen. Das ist dumm und gefährlich. Die USA liefern gegenwärtig an der Grenze zu Mexiko Anschauungsunterricht.

Trotz Nachzählungen liegt der Oppositionskandidat in der grössten türkischen Stadt noch immer vorne. Nun rückt eine Wahlwiederholung in den Bereich des Möglichen.