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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Lange Warteschlangen vor Simbabwes Banken: Am Dienstag haben die Bewohner des Krisenstaates die lang erwartete neue Währung erhalten. «Die Banken haben sich gestern Bargeld von der Zentralbank besorgt, deshalb haben sie mit der Ausgabe erst heute begonnen.»

Die Buschbrände im Osten Australiens sind am Dienstag ganz nah an Sydney herangekommen. Nur rund 15 Kilometer vom Zentrum der Millionenmetropole kämpfte die Feuerwehr im Vorort Turramurra überzog Bäume, Häuser und Autos aus der Luft mit grellrotem Brandschutzmittel.

Alexander Albon bleibt Stammfahrer der Formel-1-Equipe Red Bull. Mit starken Leistungen hat der 23-Jährige das Team von sich überzeugt.

Bad Ischl im Salzkammergut in Österreich wird eine der Europäischen Kulturhauptstädte 2024. Das teilte die international besetzte Jury am Dienstag in Wien mit.

Die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King setzt nun auch in Europa auf eine fleischlose «Whopper»-Alternative. Der US-Konzern bringt gemeinsam mit dem Konsumgüter-Riesen Unilever den pflanzlichen «Rebel Whopper» heraus.

Exportierte Lebensmittel aus israelischen Siedlungen im Westjordanland und anderen 1967 besetzten Gebieten müssen in der Europäischen Union besonders gekennzeichnet werden. Dies entschied der EU-Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg.

Der vom Betrugsskandal um seinen Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Autobauer Nissan hat im vergangenen Quartal einen Gewinneinbruch verbucht. Wegen sinkender Verkäufe dampfte der Vorstand zudem sein Jahresziel ein.

England-Coach Gareth Southgate greift durch. Raheem Sterling wird beim 1000. Länderspiel der englischen Nationalmannschaft nach einem Streit mit Landsmann Joe Gomez nicht auflaufen.

Fast 30 Jahre lang galt es als verschollen - nun haben Forscher erstmals wieder ein Vietnam-Kantschil in freier Wildbahn gesichtet. Das Huftier aus der Familie der Hirschferkel, das etwa so gross wie ein Hase ist, sei im Osten Vietnams in eine Kamerafalle getappt.

So hat sich Roger Federer den Einstieg in die ATP Finals nicht vorgestellt. Nach der Niederlage gegen Dominic Thiem steht er heute und am Donnerstag gewaltig unter Druck.

Mit den Achtelfinal-Hinspielen startet die Champions League im Eishockey heute Abend in die K.o.-Phase. Von den vier Schweizer Vertretern richtet sich der Fokus auf Meister Bern.

Die Houston Rockets verlängern in der NBA ihre Siegesserie. Bei den New Orleans Pelicans gewinnt das Team mit den beiden Schweizern Clint Capela und Thabo Sefolosha 122:116.

Nach vier Niederlagen glückt den Carolina Hurricanes in der NHL der Befreiungsschlag. Vor heimischem Publikum bezwingt das Team mit dem Schweizer Nino Niederreiter die Ottawa Senators 8:2.

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX treibt seinen Plan eines Weltall-gestützten Internets weiter voran. Zum zweiten Mal startete am Montag eine Rakete mit 60 Mini-Satelliten ins All, damit sind nun 120 solcher Satelliten platziert.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe: Angesichts der eskalierenden Gewalt bei Protesten in Hongkong hat Washington die Regierung, die Demonstranten und die übrigen Bürger eindringlich zum Dialog aufgerufen.

Israelische Streitkräfte haben den Kommandanten der militanten «Bewegung des islamischen Dschihad in Palästina», Baha Abu Al Ata, bei einem Angriff auf sein Haus im Gazastreifen getötet. Dies teilten Vertreter beider Seiten am Dienstag mit.

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist am Montagabend zur Behandlung in ein Spital gebracht worden. Bei dem 95-Jährigen habe sich nach mehreren Stürzen eine Blutung im Schädel entwickelt, die auf das Gehirn drücke, teilte Carters Stiftung in Atlanta mit.

Angesichts verheerender Buschbrände in Australien sind am Dienstag über 600 Schulen in Sydney und Teilen des Bundesstaats New South Wales geschlossen geblieben. Die Behörden wollen damit die Arbeit der Feuerwehr gegen die vorrückenden Brände unterstützen.

Auf offener Bühne sind in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad drei Schauspieler niedergestochen worden. Die zwei Männer und eine Frau seien verletzt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Montagabend. Ihr Zustand sei stabil.

Angesichts der eskalierenden Gewalt nach dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales hat die Polizei das Militär um Hilfe gerufen. Die Streitkräfte wollen demnach gegen Plünderer vorgehen.

Ein Unbekannter hat in der deutschen Grossstadt Köln einem Karnevalisten von hinten einen Kabelbinder um den Hals gelegt und fest zugezogen. Ein Arzt im Sanitätszelt befreite den 22-Jährigen von dem Plastikband, wie die Polizei am Montagabend mitteilte.

Bei einem Erdbeben im Südosten Frankreichs sind am Montag vier Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Angaben des französischen Zivilschutzes wurden rund 50 Häuser beschädigt. Drei Reaktoren eines Atomkraftwerkes wurden vorübergehend heruntergefahren.

Einen Tag nach seinem Rücktritt als Präsident Boliviens hat Evo Morales nach Angaben der mexikanischen Regierung offiziell um Asyl in Mexiko gebeten. Sein Land werde Morales Asyl gewähren, teilte Mexikos Aussenminister Marcelo Ebrard am Montag mit.

Deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält bei der Seenotrettung von Migranten die umstrittene Kooperation mit der libyschen Küstenwache für verbesserungswürdig. Die Ausbildung der Libyer sei deshalb «von grosser Bedeutung».

Der unter Mordverdacht stehende russische Historiker Oleg Sokolow sitzt seit Montag in Untersuchungshaft. Der 63-Jährige, hat gestanden, seine 24-jährige Geliebte getötet und zerstückelt zu haben.

In Indien wird ein Elefantenbulle zwangsumgesiedelt, der bei einer 24-stündigen Trampeltour fünf Dorfbewohner getötet hat. Der Elefant war im weiten Umkreis so gefürchtet, dass ihm der Name «Bin Laden» verliehen wurde.

Der aus Grossbritannien stammende Gründer der syrischen Rettungsorganisation Weisshelme ist in Istanbul tot aufgefunden worden. Deren Leiter Raid al-Salih bestätigte den Tod von James Le Mesurier der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zur Todesursache zu nennen.

Nach Roger Federer am Sonntag verliert auch Rafael Nadal sein Auftaktspiel an den ATP Finals in London. Der Weltranglistenerste unterliegt dem Titelverteidiger Alexander Zverev deutlich 2:6, 4:6.

Heftiger Schneefall hat in Chicago zu Hunderten Flugausfällen geführt. Der grösste internationale Flughafen O'Hare war am Montag besonders betroffen, wie das Luftverkehrsamt der Stadt im Nordosten der USA auf seiner Internetseite mitteilte.

In Warschau haben sich am Montag zehntausende Menschen am sogenannten Marsch der Unabhängigkeit beteiligt, zu dem die extreme Rechte seit zehn Jahren am 11. November aufruft.

Bolivien versinkt im Chaos: Was bedeutet das für den Kontinent? Warum bietet Mexiko Asyl an? Fragen und Antworten zum Drama in Südamerika.

James Le Mesurier wurde mit Schnitten im Gesicht und gebrochenen Beinen vor seinem Haus entdeckt. Er hatte die Ersthelfer-Gruppe gegründet.

Lebensmittel aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten brauchen einen Hinweis auf ihr Ursprungsgebiet. Israel fühlt sich diskriminiert.

Nach der Tötung ihres Kommandanten Baha Abu al-Ata nimmt die Terrororganisation auch Tel Aviv ins Visier.

Dem zurückgetretenen linken Staatschef wird in Mexiko aus humanitären Gründen politisches Asyl gewährt.

Neben der umstrittenen Brexit-Politik von Boris Johnson trauen die Briten der Opposition unter der Führung von Corbyn nicht recht über den Weg.

Nach 14 Jahren ist der sozialistische Spuk in Bolivien vorbei. Bei anderen sozialistischen Diktaturen macht sich Angst breit.

Der älteste noch lebende ehemalige US-Präsident wird in Atlanta operiert.

Die chilenische Jugend hat immer wieder protestiert. Jetzt aber reichte ein winziger Anlass für einen gewaltigen Aufstand.

Boliviens Präsident Evo Morales hinterlässt nach dem Rücktritt ein gefährliches Machtvakuum im Land. Die Gewalt hält an.

Die ehemalige US-Botschafterin Nikki Haley erhebt Vorwürfe gegen zwei prominente Ex-Mitglieder der Trump-Regierung.

Der 38-jährige grüne Politiker Belit Onay ist der erste türkischstämmige Oberbürgermeister Deutschlands.

Boliviens Präsident hat vieles richtig gemacht. Doch fatalerweise glaubte er, ohne ihn gehe es nicht. Jetzt erhält er die Quittung.

Wenn Evo Morales von einem Putsch spricht, ist das nicht falsch. Die Voraussetzungen dafür hat aber er geschaffen.

Nicht nur beim Klima und der Migration sind sie uneins. Jetzt wollen die beiden Parteien in Österreich eine gemeinsame Regierung bilden.

Die Demonstrationen haben am Montagmorgen eine neue Stufe der Gewalt erreicht. Die Polizei schoss auf mehrere Demonstranten.

Nach den Neuwahlen gibt es Anzeichen dafür, dass Spanien die innenpolitische Lähmung überwinden könnte.

Im Wahlkampf 2016 hatte Donald Trump versprochen, die Soldaten heimzuholen. Passiert ist wenig. Nun wächst bei den Kriegsveteranen die Kritik.

Nach wochenlangen Unruhen hat der Präsident Boliviens seinen Rücktritt erklärt. Mexiko bietet ihm Asyl an.

Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Pedro Sánchez bleiben die stärkste Kraft. Wahlsiegerin ist die rechtspopulistische Vox.

Vor laufenden TV-Kameras werden Zeugen aussagen, ob es in der Ukraine-Affäre ein Quidproquo gegeben hat, welche Rolle Präsident Trump spielte und wie die Regierung der Ukraine unter Druck gesetzt worden ist. Eine Übersicht.

Im australischen Bundesstaat New South Wales wüten Buschfeuer. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen und hunderte Schulen geschlossen. Eine Fläche so gross wie ein Viertel der Schweiz ist von den Bränden betroffen.

Israelische Streitkräfte haben den Kommandanten der militanten "Bewegung des islamischen Dschihad in Palästina", Baha Abu Al Ata, bei einem Angriff auf sein Haus im Gazastreifen getötet. Dies teilten Vertreter beider Seiten am Dienstag mit.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe: Angesichts der eskalierenden Gewalt bei Protesten in Hongkong hat Washington die Regierung, die Demonstranten und die übrigen Bürger eindringlich zum Dialog aufgerufen.

Wenn es der ÖVP und den Grünen tatsächlich gelingt, eine Regierung zu bilden, hätte das eine Signalwirkung für den ganzen Kontinent. Doch der Weg dahin ist gar schwierig.

Angesichts der eskalierenden Gewalt nach dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales hat die Polizei das Militär um Hilfe gerufen. Die Streitkräfte wollen demnach gegen Plünderer vorgehen.

Einen Tag nach seinem Rücktritt als Präsident Boliviens hat Evo Morales nach Angaben der mexikanischen Regierung offiziell um Asyl in Mexiko gebeten. Sein Land werde Morales Asyl gewähren, teilte Mexikos Aussenminister Marcelo Ebrard am Montag mit.

Deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält bei der Seenotrettung von Migranten die umstrittene Kooperation mit der libyschen Küstenwache für verbesserungswürdig. Die Ausbildung der Libyer sei deshalb "von grosser Bedeutung".

Evo Morales, 60, machte den Menschen in Bolivien Hoffnung, dass die korrupte Vergangenheit vorbei sei und das Land fairer, offener und reicher werde. Doch dann packte ihn die Machtgier. Eine Schweizerin, die seit langer Zeit in Bolivien lebt, schildert, wie sie das Chaos vor Ort miterlebt.

Der Abgang von Boliviens Präsident Evo Morales könnte eine Tradition wieder beleben, die man für vergangen hielt: den Putsch des Militärs. Allerdings hat das Militär in Bolivien nicht die Macht ergriffen, wie das im 20. Jahrhundert in Südamerika Usus war, sondern nur einen Machtwechsel initiiert.

Chile, Ecuador, Venezuela, Haiti, Bolivien: In Lateinamerika ist der seit langem schwelende gesellschaftliche und politische Konflikt in offene Rebellion umgeschlagen.

Der aus Grossbritannien stammende Gründer der syrischen Rettungsorganisation Weisshelme ist in Istanbul tot aufgefunden worden. Deren Leiter Raid al-Salih bestätigte den Tod von James Le Mesurier der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zur Todesursache zu nennen.

Mehr Lehrstellen und mehr abgeschlossene Lehren: Das Departement für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Tessin will mit besonderen Massnahmen den dualen Bildungsweg stärken.

In Warschau haben sich am Montag zehntausende Menschen am sogenannten Marsch der Unabhängigkeit beteiligt, zu dem die extreme Rechte seit zehn Jahren am 11. November aufruft.

Etwa jeder dritte der Islamisten, die aus Deutschland ins Gebiet des sogenannten Islamischen Staates (IS) ausgereist waren, ist tot. Von denen, die den Niedergang des Pseudo-Kalifats überlebt haben, kommen jetzt einige zurück. Abgeschoben aus der Türkei. Darunter sind auch andere Nationalitäten.

Das Jüdische Museum Hohenems A beschäftigt sich in einer neuen Ausstellung mit dem Ende der Zeitzeugenschaft des Holocaust: Nur noch wenige Überlebende können aus eigener Erfahrung berichten. Übrig bleiben Bild- und Tondokumente.

Zum Auftakt seines zweitägigen Besuches in Athen hat sich der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping am Montagmorgen mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos getroffen.

Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich werden Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Nachdem die Grünen am Sonntag ihre Bereitschaft deutlich gemacht hatten, hat sich nun auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz vor Gesprächen für entsprechende Verhandlungen ausgesprochen.

Beim Backen eines Geburtstagskuchens für ihren Sohn ist eine Französin ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben verfing sich das Halstuch der 58-Jährigen in einer Küchenmaschine - die Frau wurde erwürgt.

Wegen der seit Tagen wütenden Buschbrände in Australien hat der östliche Bundesstaat New South Wales für diese Woche den Notstand ausgerufen. Nach Angaben der Feuerwehr sind 40 der 60 Brände in der Region derzeit ausser Kontrolle.

Wegen des Wahlbetrugs hat die bolivianische Armee Evo Morales fallen gelassen. Weshalb geschieht dies nicht im Falle von Nicolás Maduro in Venezuela?

Der frühere bolivianische Präsident ist auf dem Weg ins Exil in Mexiko. Ob seine aussergewöhnliche politische Karriere nun zu Ende ist oder nicht – Bolivien ist nach vierzehn Jahren unter Evo Morales ein in mancher Hinsicht positiv gewandeltes Land.

Durch Zufall entdeckt ein orthodoxer Schulleiter die Reste einer zerstörten Synagoge. Die Malzgasse in Wien ist so zu einem Ort geworden, der für Pogrom, Shoah und Wiederauferstehung der jüdischen Gemeinde steht.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der Region Kappadokien den Status als Nationalpark aberkannt. Kritiker fürchten, der Fremdenverkehr werde sich noch unkontrollierter entwickeln. Das Problem liegt aber tiefer.

Westliche Staaten weigern sich, gefangene IS-Kämpfer aus Syrien zurückzunehmen. Ankara lässt sich davon nicht beeindrucken und beginnt mit den Ausschaffungen. Der nächste Konflikt im schwierigen Verhältnis kündigt sich an.

Das israelische Militär bestätigte den Tod des Militärchefs Abu Al Ata und seiner Frau. Er galt als der Anführer der Al-Kuds-Brigaden, des bewaffneten Arms des Islamischen Jihad im Gazastreifen, der Terroreinheiten für das Eindringen nach Israel trainiert haben soll.

Wenn antifaschistische Bücher brennen, denkt man schnell an faschistische Brandstifter. Aber vielleicht ist in diesem Römer Quartier-Drama alles ganz anders.

Staatschef Sebastián Piñera hatte vor wenigen Tagen nur einer Reform der aktuellen Verfassung zugestimmt. Am Montag erklärte sich die Regierung nun bereit, die Debatte zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung einzuleiten. Chiles Verfassung von 1980 stammt noch aus Zeiten der Diktatur von General Augusto Pinochet.

Die Chefredaktorin der bolivianischen Tageszeitung «Página Siete» sagt, die Politik des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales habe auf Polarisierung basiert. Sie glaubt dennoch, dass Morales als Reformer in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Das linke Lager ist nicht mehrheitsfähig – Pedro Sánchez muss nach neuen Verbündeten suchen

Abgesehen von seinem autoritären Regierungsstil hat Evo Morales durchaus einiges Gutes bewirkt in Bolivien. Doch der unvorbereitete Abgang gefährdet sein Erbe.

Die Moskauer Proteste des vergangenen Sommers waren massgeblich durch junge Leute getragen. Für deren Aufbegehren hat ein führender Kreml-Propagandist nun eine Erklärung: Die Universitäten seien schuld.

Finanzminister Olaf Scholz will die Gemeinnützigkeit von Vereinen neu regeln: Männerchöre und andere Vereine, die ohne Grund ein bestimmtes Geschlecht ausschliessen, müssen um ihre Steuervorteile bangen.

In La Paz und anderen Städten greifen Regierungsanhänger Personen und Einrichtungen an. Armee und Polizei hielten sich vorerst zurück, griffen aber am Montag ein. Morales ist nach Mexiko ins Asyl aufgebrochen.

Die von Spaniens sozialistischem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez herbeigeführten Neuwahlen haben keinen Ausweg aus der politischen Blockade des Landes gebracht.

Aus den Trümmern des syrischen Bürgerkriegs retteten die Weisshelme Zehntausende Menschen. Nun verliert die Rettungsorganisation den Mann, der bei ihrer Gründung im Jahr 2013 eine treibende Kraft war.

Die Wahlsieger in Österreich machen mit den Koalitionsgesprächen Ernst. Der guten Atmosphäre stehen einige inhaltliche Knacknüsse entgegen.

Die rechtsnationalistische Brexit-Partei will bei den kommenden Unterhauswahlen nicht gegen bisherige Abgeordnete der Konservativen Partei antreten. Die Sorgen von Boris Johnson sind damit allerdings nicht aus dem Weg geräumt.

Fünf Monate nach Beginn der Protestbewegung nimmt die Gewaltbereitschaft in der Sonderverwaltungszone Hongkong auf beiden Seiten zu: Die Polizei hat auf mindestens zwei Aktivisten scharf geschossen.

Gewaltsame Proteste, eine Welle von Abgängen in der Regierung und schliesslich die Abkehr der Sicherheitskräfte hatten Evo Morales isoliert. Nun beugt sich der umstrittene Langzeitpräsident dem Druck.

Im Dezember 1978 kam Deng Xiaoping in China an die Macht. Er führte das Land auf einen wirtschaftlichen Reform- und Öffnungskurs, der eine rasante Entwicklung ermöglicht hat.

Seit der Unabhängigkeit 1947 standen die beiden Staaten mehrfach miteinander im Krieg. In diesem Jahr haben sich die Spannungen wieder verschärft. Im Zentrum steht der alte Zankapfel: die Region Kaschmir.

In den USA sind geschätzte 300 Millionen Waffen im Umlauf, beinahe eine pro Einwohner. Kein anderes Land erlebt so viele Schusswaffenmassaker – und doch verteidigen die USA vehement das Recht, eine Waffe zu tragen.

Als erster amerikanischer Präsident trifft sich Donald Trump regelmässig mit dem Diktator Nordkoreas. Was hat er damit erreicht? Und was ist vom nordkoreanischen Bekenntnis zur Abrüstung der Atomwaffen zu halten?

Die Raketentests der vergangenen Jahre zeigen: Nordkorea kann nicht nur Ziele in Ostasien ins Visier nehmen, auch Amerika liegt nun in Reichweite seiner neusten Raketen. Eine Übersicht.

Es begann mit friedlichen Demonstrationen, dann flammte ein Bürgerkrieg auf. Heute ist der Syrien-Krieg ein komplexer Stellvertreterkrieg mit Auswirkungen auf die gesamte Region und die Welt. Welche Seite hat welche Absichten in dem seit über acht Jahren andauernden Konflikt? Die wichtigsten Antworten.

Seit die Briten 2016 für einen EU-Austritt ihres Landes gestimmt haben, beherrscht das Thema Brexit die Politik in Grossbritannien. Ein Austrittsabkommen mit der EU wurde vom Parlament in London drei Mal abgelehnt und die Premierministerin Theresa May musste zurücktreten. Nun kämpft ihr Nachfolger Boris Johnson um die Durchsetzung des EU-Austritts.

Amerikanische Abtreibungsärzte werden beschimpft, bedroht, bisweilen auch erschossen. Trotzdem pendelt Jane Howe* dreieinhalb Flugstunden nach Oklahoma City, um in einer Abtreibungsklinik zu arbeiten.

Kaum ein Thema spaltet die amerikanische Gesellschaft derart wie die Frage, ob schwangere Frauen abtreiben dürfen. Das war nicht immer so.

Matthew Collins wurde vom Rechtsradikalen zum Informanten. Heute lässt er Spitzel auf Neonazis los, um deren Handlungen zu durchkreuzen.

Bei der spanischen Parlamentswahl vom Sonntag bleiben die Sozialisten zwar stärkste Kraft, trotzdem müssen sie Federn lassen. Die grossen Gewinner sind die Rechtsnationalen der Vox. Die Regierungsbildung dürfte erneut schwierig werden.

Spanien droht eine Fortsetzung der politischen Blockade: Nach Auszählung von mehr als 50 Prozent der Stimmen fehlt den Sozialisten eine regierungsfähige Mehrheit. Was heisst das? Die wichtigsten Antworten.

Nachdem die prorussischen Sozialisten bei den Lokalwahlen gewonnen haben, verlangen sie von ihrem proeuropäischen Bündnispartner mehr Macht. Die Justizreform wird zum Zankapfel.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls trifft der amerikanische Aussenminister Mike Pompeo in Leipzig seinen deutschen Amtskollegen Heiko Maas. Dass Maas die Rolle der USA bei der Wiedervereinigung in einem Aufsatz mit keinem Wort erwähnt hatte, versuchte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz wiedergutzumachen.

Eine zweite Volksabstimmung zum EU-Ausstieg, und das in nur sechs Monaten – zum Wahlkampfauftakt verspricht Labour den Briten einen sehr engen Zeitplan. Die Flucht nach vorn ist aus der Not geboren.

Der frühere britische Aussenminister William Hague war gegen den Brexit. Heute kritisiert er die Kompromisslosigkeit der überzeugten Brexit-Befürworter, drängt aber gleichzeitig zur Umsetzung des Austritts.

Der Karibikstaat Haiti ist durch wochenlange Unruhen weitgehend lahmgelegt. Der diskreditierte Präsident klammert sich an sein Amt. Verhandlungen mit der Opposition kommen nicht zustande.

Die Rolle der Familie Biden in der Ukraine ist undurchsichtig. Die Firma, in der ein Sohn des früheren amerikanischen Vizepräsidenten im Aufsichtsrat sass, war tiefer in Strafuntersuchungen verwickelt, als bisher berichtet wurde.

Das Oberste Gericht verbietet die vorgezogene Inhaftierung von in zweiter Instanz Verurteilten – und kehrt damit eine erst 2016 von denselben Richtern getroffene Entscheidung komplett um.

Massenhaft Geld, beste Beziehungen und die Überzeugung, dass seine Stunde geschlagen hat: Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg will Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden. Das freut die Linkspopulisten.

Die Touristiker in der ungarischen Hauptstadt tun alles, um ihre Thermalbäder auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Man könnte fürchten, dass diese so ihren einzigartigen Charakter verlieren – wären da nicht einige unausrottbare Unsitten.

Was machen abgesägte Spitzenpolitiker, die auf der Strasse landen? Viele suchen ein warmes Plätzchen in ihren alten Netzwerken. Ann-Sofie Hermansson aber, die frühere Bürgermeisterin der Volvo-Stadt Göteborg, will auf der Strasse bleiben – als Lastwagenchauffeurin.

Der Kaiserenkel Karl Habsburg-Lothringen möchte sich Karl von Habsburg nennen. Doch ein hundert Jahre altes Gesetz verbietet dies – zu Recht, wie das Verfassungsgericht nun entschieden hat.

Japan ist so gut wie kaum ein Land auf Naturkatastrophen vorbereitet. Aber der demografische Wandel sorgt für eine neue Schwachstelle: beim Wiederaufbau.

Der 1980 abgewählte amerikanische Präsident scheint der Beweis für die ausgleichende Gerechtigkeit zu sein, die das Leben manchmal bereithält. Glücklos in der Politik, ist Carter heute ein Rekordhalter der besonderen Art.

Iran weitet die Urananreicherung schnell aus und verabschiedet sich seinerseits vom Atomabkommen. Uranspuren in einem geheimen Lagerhaus nähren zusätzlich Zweifel, ob es Teheran jemals ernst war.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Einrichtung einer «Sicherheitszone» in Syrien angekündigt. Erreicht hat er das Gegenteil.

Laut Ankara befinden sich mehrere Familienangehörige des getöteten IS-Chefs Abu Bakr al-Baghdadi in türkischem Gewahrsam. Der Westen setzt im Kampf gegen die Terrormiliz aber weiterhin auf die kurdischen Milizen in Syrien. Die Türkei bleibt isoliert.

Der Chef der UNRWA, Pierre Krähenbühl, ist zurückgetreten. Vorwürfe gegen das Hilfswerk wurden bereits im Sommer publik und auch finanziell befindet sich die Organisation in einer schwierigen Lage.

Am 9. November 1989 wurde spätabends die Mauer zwischen West- und Ostdeutschland geöffnet. Am Samstag fanden in Berlin die Gedenkfeierlichkeiten statt.

Die NZZ-Bildredaktion präsentiert täglich eindrückliche Aufnahmen aus der ganzen Welt.

In Australien sind nach Schätzungen von Umweltschützern in den letzten Wochen Hunderte Koalas verbrannt. Der Klimawandel verschlimmert auf dem Fünften Kontinent Hitzewellen, Dürreperioden und Waldbrände. Fast 2000 australische Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Der in Frankreich lebende Sam Rainsy ist in seiner Heimat wegen Hochverrats angeklagt. Er wollte gemeinsam mit anderen Oppositionellen die thailändisch-kambodschanische Grenze zu Fuss überschreiten – ein verzweifelter und chancenloser Versuch zum Sturz des Autokraten Hun Sen.

Angetrieben von einem religiösen Fundamentalisten, sprechen sich Parteien aller Couleur für den Rücktritt des wegen der desolaten Wirtschaftslage unbeliebten Premierministers aus.

Beim Asean-Gipfeltreffen in Bangkok herrschte höchste Sicherheit. Nur einen Tag später haben mutmassliche Separatisten im Süden des Königreichs zugeschlagen. Mit mindestens 15 Toten übersteigt die Opferbilanz dort das übliche Mass an Gewalt.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Apple hat eine App aus seinem Angebot entfernt, mit der Demonstranten in Hongkong die Bewegungen der Polizei verfolgen. Aktivisten, Behörden und pekingtreue Kreise tragen ihren Konflikt auch in der digitalen Welt aus – oft mit überraschenden Methoden.

Das Buch «Die Welt braucht den Westen» bringt nüchterne Vorschläge für zukunftsfähige Reformen. Der Autor nennt drei zentrale Bedingungen für einen «robusten Liberalismus».

Eine Biografie des Soldaten, Politikers und Hoffnungsträgers Yitzhak Rabin aus der Feder eines seiner engsten Vertrauten.

Die Harvard-Historikerin Jill Lepore schaltet sich in die Debatte um die historische Identität der Vereinigten Staaten ein. Sie plädiert für eine erneuerte Geschichtsschreibung der einzigartigen Nation USA, die nicht auf der Idee eines ethnisch und kulturell möglichst homogenen Nationalstaates aufgebaut ist.

Damit in Zukunft nicht Mächte wie China oder Russland über uns bestimmen, braucht es mehr als aussenpolitische Improvisation. Dazu ermahnen uns Henry Kissinger und zwei regierungserfahrene Autoren.

Warum ist die EU so bürgerfern? Weil Europa als politischer Raum zu gross ist und dies mit einem Verlust an Demokratie einhergeht. Dirk Jörke plädiert deshalb für eine teilweise Rückgabe von Kompetenzen an die Nationalstaaten.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Am 17. März 1959 musste der Dalai Lama seine tibetische Heimat wohl für immer verlassen. Er entkam dem chinesischen Militär nur knapp. Für Peking ist der Dalai Lama auch sechzig Jahre danach die Personifikation des bösen Separatisten.

Der Euro-Gipfel vom Freitag beschäftigt sich einmal mehr mit Reformen der Währungsunion. Doch die Debatte droht in Endlosschlaufen zu versanden. Handlungsbedarf besteht – aber nicht unbedingt dort, wo gehandelt wird.

Mit der Einigung des britischen Parlaments auf Neuwahlen im Dezember haben die Parteien endlich den Weg zu einem möglichen Ende des Brexit-Dramas geebnet. Anfang nächsten Jahres könnte Grossbritannien aus der EU ausgetreten sein.

Im Fall der 2014 abgeschossenen Boeing der Malaysia Airlines hat das internationale Ermittlerteam erstmals vier Verdächtige benannt. Ihnen soll 2020 der Prozess gemacht werden – allerdings wohl in Abwesenheit, da Russland sie kaum ausliefert.